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Wikipedia:Auskunft

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Detail aus Carl Spitzwegs Gemälde „Der Bücherwurm“


Willkommen bei der Auskunft

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Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] 22. August 2010

[Bearbeiten] Handy im Ausland

Ich kenne mich mit dem ganzen Handy-Kram überhaupt nicht aus. Ich habe ein Prepaid-Handy mit Karte von der Telekom, die ich im Telekom-Laden aufladen lassen kann. Wenn ich nun ins Ausland, z.B. Italien, fahre, wie teuer kommt mich dann ein Anruf von Italien nach Hause? Gibt es eine Möglichkeit, billiger zu telefonieren? Und schließlich, muss ich, wenn ich von Italien aus ein Handy in Deutschland anrufe, die Vorwahl von Deutschland dazuwählen, oder reicht die Handyvorwahl? Und wie ist es, wenn mich jemand in Italien anruft, muss dann die italienische Vorwahl davor? --Sr. F 10:07, 22. Aug. 2010 (CEST)

Die Kosten im Ausland sind bei prepaid sehr hoch, informieren kannst du dich im nächsten T-Com-Laden oder im Netz. Billiger wäre ein Handy-Vertrag, da gibt es nämlich EU-weit eine Kostenbremse (für alle Anbieter verbindlich) in Höhe von gut einem EUR pro Min., wenn ich nicht irre. Ausdrücklich warnen möchte ich, wenn du vom Hotelzimmer Ferngespräche führst. Das sind horrende Preise, teilweise sogar mit Grundgebühr pro Anruf. Wenn Du von Italien in Deutschland anrufst, musst Du 0049... wählen (die 0 der Vorwahl aber weglassen). Wenn Dich jemand anruft, kann er dich unter der bisherigen Nr. erreichen (Weiterleitung an die Funkzelle). Übrigens, wenn Dich jemand am Handy anruft und du bist im Ausland, dann zahlst du den größten Teil (nämlich den Auslandsanteil)!
Dennoch: Schöne Reise! --217.189.249.184 11:06, 22. Aug. 2010 (CEST)
Siehe auch (es kann echt ins Geld gehen): http://www.teltarif.de/roaming/italien/handy.html und zu italienischen Prepaid-Karten http://www.roma-antiqua.de/rom-reise-informationen/telefonieren , --Bremond 15:13, 22. Aug. 2010 (CEST)

Vielen Dank! --Sr. F 15:13, 22. Aug. 2010 (CEST)

Seit dem 1. Juli 2010 gelten innerhalb der EU maximal 46 Cent für abgehende Gespräche in Länder der EU und 17 Cent für eingehende Gespräche (d.h. wenn Dich jemand in Deutschland auf Deinem Handy anruft und der Anruf ins Ausland weitergeleitet wird). Ob Prepaid oder Vertrag spielt keine Rolle. Vorsicht: Die Schweiz gehört nicht zur EU. Beim Durchfahren am besten das Handy ausschalten, das kann sonst teuer werden. -- 79.253.186.19 11:54, 25. Aug. 2010 (CEST)

Ausschalten muss man's nicht gleich, man darf nur keine Anrufe annehmen und sollte die Internetverbindung, falls eine vorhanden ist, abdrehen. Dann kann man nur noch SMS empfangen, aber das kostet auf keinen Fall etwas. Der Vorteil davon, dass man das Handy nicht ausschaltet, ist, neben der Möglichkeit, SMS empfangen zu können, dass man zumindest weiß, wer einen angerufen hat (was bei einem ausgeschalteten Handy nicht immer der Fall ist) bzw. bei sehr wichtigen Anrufen trotzdem rangehen kann. Und natürlich, dass es einem nicht passieren kann, dass man nachher vergisst, es wieder einzuschalten. --MrBurns 01:23, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Zustand von Akkus feststellen

Ich habe eine Sammlung von AA- und AAA-Akkus, von denen ich bei einigen den Verdacht habe, dass sie gar nicht mehr so richtig Ladung annehmen. Mein Ansmann-Energy-8-Ladegerät tut zwar so, als ob sie geladen würden, aber Saft bringen die anschließend nicht wirklich. Wie kann ich am Besten die guten von den schlechten Akkus selektieren und welches Ladegerät, gerne auch der gehobenen Qualitätsklasse, das Wackelkandidaten erkennt, aufpäppelt oder darüber den Daumen senkt, ist da zu empfehlen? Plaintext 20:47, 22. Aug. 2010 (CEST)

da fällt mir ne einfache Test-Schaltung ein: 100Ω Widerstand (>0,2W) an den Polen (also parallel) anschließen und alle paar Stunden die Spannung am Widerstand messen... daraus kann man dann die Wh (Summe bilden über: Stunden bis zur nächsten Messung*Spannung*Spannung/Widerstand) berechnen... bei meinen 8 (=2*4 - 4 pro Lüfter) Notstrom-Lüfter-Baby-Zellen wären es z B. über 20Wh/Zelle... --Heimschützenzentrum (?) 21:25, 22. Aug. 2010 (CEST)
der Versuch endet, wenn die Spannung auf 1V abgesunken ist... eine Feuergefahr besteht nicht, aber man kann den Versuch ja in 'ner Blechdose auf Steinboden machen (Garage/Terrasse/Balkon oder so)... --Heimschützenzentrum (?) 21:43, 22. Aug. 2010 (CEST)
Ich würd' eher 10 Ohm verwenden, weil AA-Akkus können bis zu 3.000 mAh haben, bei 100 Ohm hat man im Durchschnitt ca. 12 mA (da 1,2V), daher kann's dann bis zu 250 Stunden dauern (bei mehreren Akkus in Parallelschaltung musst du das dann noch mit der Zahl der Akkus multiplizieren, da sich x identische Akkus in Parallelschaltung wie ein einziger mit x-facher Kapazität verhalten). --MrBurns 16:28, 24. Aug. 2010 (CEST) PS: wieso wollte man bei einem 100 Ohm Widerstand einen für über 0,2W brauchen? Da reichen pro Akku (bzw. bei Parallelschaltung der Akkus insgesamt) 0,0225W (maximale Spannung: 1,5V => P = U²/R < 0,0225W). Da hast du dich wohl verrechnet. --MrBurns 00:34, 25. Aug. 2010 (CEST)
also 10Ω scheint mir zu niedrig, weil: zu schnell und zu unnatürlich... und bei der Leistung, die n Widerstand abkann, wollte ich lieber vorsichtig sein... von "Parallelschaltung" hab ich nich geredet... es geht ja um einzelfall-prüfung... --Heimschützenzentrum (?) 19:08, 25. Aug. 2010 (CEST)
10 Ohm ist nicht zu schnell, das sind ca. 120 mA oder bei 2400 mAh 20h für die Entladung, viele Geräte entladen einen Akku deutlich schneller (z.B. bei einer Digitalkamera reicht die Energie selbst im Wiedergabemodus bei den meisten Modellen nur ein paar Stunden und es gibt genug Modelle, die mit AA laufen, manche sogar mit AAA). Und man kann solche Entladungen durchaus auch mit den Datenblättern noch vergleichen, weil da oft auch noch das Entladeverhalten von mehreren Ampere getestet wird, z.B. hier (erster Googletreffer, wenn man nach datenblatt aa nimh sucht). In dem Beispiel wäre ein Ergebnis mit 10 Ohm bzw. ca. 120 mA sogar besser zum Vergleich mit dem Datenblatt geeignet als eines mit 100 Ohm bzw. ca. 12 mA, da die niedrigste Spannung, für die ein verhalten angegeben ist, 0,1C bzw. 180 mA ist. Dass 0,1C der niedrigste angegebene Entladestrom ist, kommt bei Datenblättern oft vor. Und du hast sehr wohl etwas von "parallel" geschrieben, aber wohl eher so eine Schaltung gemeint wie bei Datei:Quelle_U-Ersatz.svg. --MrBurns 01:12, 29. Aug. 2010 (CEST)
1. zu schnell: ich steh doch nachts nich alle paar std auf, um den 1V durchgang und wichtige messpunkte nicht zu verpassen... 2. zu unnatürlich: in den datenblättern steht was von "high resistance", wenn es um die nennkapazität geht... die hohen ströme sind mehr für wenige std am tag gemeint mit ruhepausen... --Heimschützenzentrum (?) 08:40, 31. Aug. 2010 (CEST)
Das mit dem in der Nacht aufstehen ist natürlich ein guter Einwand, aber falls du eine Kamera hast, die das unterstützt (z.B. viele Canon-Kameras wenn man chdk installiert), kannst du jede Stunde automatisch ein Foto vom Multimeter machen, um die Spannung festzustellen. --MrBurns 21:49, 1. Sep. 2010 (CEST)
stimmt auch wieder... n arduino-Plattform wär auch ne lösung... :-) dann wär noch die frage, ob 100mA nich zuviel ist für sone kleine baktterie... :-)) --Heimschützenzentrum (?) 18:24, 2. Sep. 2010 (CEST)
hier kann man das spezielle modell raussuchen: http://www.houseofbatteries.com/ - dann kann man die herstellerangaben vergleichen... --Heimschützenzentrum (?) 21:31, 22. Aug. 2010 (CEST)
Bastellösung: Ich hab ein normales Automatik-Ladegerät genommen, das den Ladeschluss optisch anzeigt. Die Akkus hab ich vorher tiefentladen (Entladefunktion) und dann den Ladevorgang mit Uhr daneben mittels Webcam gefilmt. Aus dem Zeitraffer hab ich dann die Ladezeit ermittelt und daraus aus der Ladestromangabe des Ladegeräts und des Ladefaktors (1,4 bei NiCd; 1,5 bei NiMH) die tatsächliche Kapazität. --87.144.94.96 21:53, 22. Aug. 2010 (CEST)
oO .. mess lieber die Entladung, das macht mehr Sinn.
Meine Erfahrung mit (NiMH-)Akkus ist btw. dass die bei mir ratz fatz abbauen. Liegt eventuell daran dass meine einfachen Automatiklader nicht funktionieren und die Akkus ordentlich heizen statt abzuschalten. Werde es künftig eher mit Ladegeräten mit geringen Ladestrom probieren. --Itu 05:52, 24. Aug. 2010 (CEST)
Hitze schadet NiMH-Akkus, egal ob beim Laden oder Entladen. Deswegen steht mein Ladegerät auch im Kühlschrank. Mittlerweile gibt es auch den NiMH-Akkumulator mit geringer Selbstentladung. --Rotkaeppchen68 21:32, 24. Aug. 2010 (CEST)
Der Entladestrom ist auf dem Typenschild des Ladegeräts nicht vermerkt, aber der Ladestrom. Zusammen mit dem doch relativ konstanten Ladefaktor bekommt man dann doch ein Bild davon, wieviel Metallhydrid sich schon verabschiedet hat. Neue NiMH-Akkus haben übrigens eine deutlich höhere Kapazität als angegeben. Das dient als Reserve, damit der Akku auch nach einigen Lade-Entlade-Zyklen noch die Nennkapazität hat. Bei billigen Noname- oder OEM-Akkus ist diese Reserve geringer, deswegen werden sie teilweise baugleich, aber mit höherer Nennkapazität verkauft. --87.144.118.22 15:47, 25. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] 23. August 2010

[Bearbeiten] 48 kleine Fragen zur Herkunft von Briefmarken (N° 3)

48 Briefmarken.png
48 Briefmarken - Unerkannte.png

Vllt erinnert sich der ein oder andere noch an mich und meine unbekannten Stamps. Nun hab ich wieder über ein Jahr Marken gestapelt, die ich nicht zuordnen konnte. Meist handelt es sich um asiatische oder arabische Schriftsysteme - oder allgemein um "nicht lateinische Buchstaben". Ich bin guter Dinge, dass ihr mir mit vereintem Wissen fix bei der Hälfte aller Waisen helfen könnt. Da es dies mal schon etwas mehr sind, leg ich eine Tabelle an.

Es sind 2 externe Grafiken (auf myimg.de), die Auflösung musste ich leider etwas runterschrauben (ein paar Marken sind wohl per se nicht zu entziffern). Alle Marken sind nummeriert. Schreibt bitte zu der Nummer ein zwei Dinge die euch einfallen. Am besten wäre natürlich die Michelnummer ;) aber eine Zuordnung zur jeweiligen Sprache wäre auch schon super.

Vielen Dank. --WissensDürster 08:47, 23. Aug. 2010 (CEST)

Bild 1 Bild 2


  1. Marke
  2. Marke
  3. Marke
  4. Marke
  5. ....

PS: Kann mir jemand helfen eine 2spaltige Tabelle anzulegen für jeweils 24 Marken, in fortlaufender Nummerierung in "small"-tags?!

Insbesondere bei den nichteuropaeischen Schriften waeren detailliertere (und schaerfere) Abbildungen hilfreich.
18: Russische Foederation
9:Tschechoslowakei
22: Da ist mit Sicherheit ein "Japan" im Namen, aber ich habe den Verdacht, dass es beispielsweise das japanisch besetzte Korea sein koennte (das vorletzte Zeichen ist leider nicht deutlich genug verifizierbar)
14:Das kyrillische sieht aus wie "Persische Post". Ich kann mir aber nicht zusammenreimen, in welchem Zeitraum es mal solche zweisprachigen Marken gegeben haben sollte.

-- Arcimboldo 09:10, 23. Aug. 2010 (CEST)

Schade, die Auflösung ist so klein, daß man kaum was erkennt. Sonst könnt ich vielleicht das eine oder andere erkennen. --Marcela Miniauge2.gif 09:34, 23. Aug. 2010 (CEST)

Generell ist die Auflösung zu klein, kannst Du nicht größer, oder lässt myimg.de dich nicht? Sonst lade es doch hier hoch ... --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST) Übrigens ist nicht alles, was wie eine Briefmarke aussieht, tatsächlich eine. Oft gibt es eine Fülle von Lokalpostmarken, Zeitungsmarken, Luftpostmarken, Dienstmarken, Feldpostmarken, Portomarken, privat hergestellte Marken & Vignetten etc. Nicht alles ist in einem Standard-Michel katalogisiert, gerade bei den exotischeren Ländern. Es wird also vermutlich nicht möglich sein, alles zu finde, insbesondere wenn kein Landesname draufsteht, was z. B. bei Zeitungsmarken etc. oft der Fall ist. Gruß --Schniggendiller Diskussion 10:16, 23. Aug. 2010 (CEST)

@Arcimboldo/Martin-vogel: Aufgrund multipler BKs war mir entgangen, daß Martin-vogel teilweise „nur“ 
Arcimboldos Angaben in die Tabelle umgesetzt hat; ich probier' schon seit 10 Min., die Sigs. 
entsprechend zu korrigieren, kriege aber jedes mal einen BK (bei dem dann nicht nur der Abschnitt,
sondern die ganze, elendig große Seite geladen wird). Ich gebe auf, vielleicht habt ihr mehr Glück, ansonsten evtl. nachts. Gruß --Schniggendiller  Diskussion  10:34, 23. Aug. 2010 (CEST)
Jetzt korrigiert. --Schniggendiller  Diskussion  13:31, 24. Aug. 2010 (CEST)
Kennst du eventuell jemanden mit Scanner, denn die Qualität tut echt weh.--Στε φ 10:35, 23. Aug. 2010 (CEST)
Ich hab auch Scanner ... die so alt sind, dass es keine Treiber mehr dafür gibt ;P dasselbe Bild hab ich in höherer Auflösung, könnte es bei wiki hochladen - das ist doch aber Vermüllung oder, das bild kann nie in einem Artikel gebraucht werden?! Die Marken Links am Rand sind auch in hoher Auflösung verschwommen - tut mir Leid, ich werd die nochmal extra ablichten. Vielen Dank für das bisherige schnelle Feedback. =) --WissensDürster 15:47, 23. Aug. 2010 (CEST)
Nun ein Scann auf dem die linke Seite besser zu erkennen ist. Rechts aber verschwommen. Am besten erstmal das lesbare entziffern - dann arbeite ich vllt. nochmal an den 2 oder 3n die man wegen dem Kontrast gar nicht lesen kann. --WissensDürster 16:31, 23. Aug. 2010 (CEST)
PPS: Bei dem hier gezeigten Bild hab ich die "Nummern" 5 und 8 getauscht, sonst hätt's nicht rauf gepasst. --WissensDürster 20:27, 23. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Tabelle

Hier hab ich mal eine angefangen. -- لƎƏOV ИITЯAM 09:42, 23. Aug. 2010 (CEST)

Habe die Nummern der eindeutig (!) nachgewiesenen Marken mal zu fetten angefangen. --Aalfons 12:25, 24. Aug. 2010 (CEST)

Gute Idee, danke :) --WissensDürster 12:56, 24. Aug. 2010 (CEST)
Neue Zwischenbilanz: Ihr seid Hammer. Ich dachte heute morgen, na da kam einiges zusammen - super. Aber bis jetzt wurden immer noch mehr Details ausgegraben. Durch das Mitlesen und verfolgen der Links fühlt man sich wie ein Archeologe beim Fossilienausgraben. Und kleine Schätze sind es wohl schon - wie Schniggi meint die 9 hätte 1990 schon 100DM gekostet, ich glaub davon hab ich 'ne Handvoll oder ein Dutzend ;P
Abgesehen vom Grübelspaß: haben solche Marken irgendeinen Wert für Wikipedia? Ich weiß, dass viele ausländische Marken nicht gescannt werden dürfen. Bei dem Bild des Bogens hab ich einfach mal CC-Lizenz geraten. Wenn Interesse besteht, kann ich einzelne saubere Scanns anfertigen. Grüße --WissensDürster 14:30, 24. Aug. 2010 (CEST)
Naja, Katalogpreise haben wenig damit zu tun, was eine Marke kostet. Außerdem beziehen sich die 100 DM auf postfrische Erhaltung. --Briefmark 15:20, 24. Aug. 2010 (CEST)

Wir handeln in .de nach dem Schutzlandprinzip, wonach alle älteren Briefmarken aller Staaten gemeinfrei sind, weil sie als amtliche Werke gelten. Dies gilt allerdings nicht auf Commons, dort gilt Herkunftsland und USA. --Marcela Miniauge2.gif 22:33, 24. Aug. 2010 (CEST) PS: das Grübeln und Forschen macht auch irgendwie Spaß!

Ja, es ist wirklich ein bißchen wie Archäologie, mir macht das viel Spaß. Und das hier so viele beitragen ist ein schönes Beispiel für Teamwork. Viele kleine Puzzlesteine ergeben am Ende ein Michel Nr. 24b, ausgegeben am 6. Mai 1924, gedruckt aber schon am 1. November 1923, einem Dienstag, kurz nach der Frühstückspause :-))
Was den Wert betrifft: Ich habe bei allen Marken nach der Preisnotierung gesehen, aber den Wert hier nur vermerkt, wenn es mehr als 5 DM oder so waren. Ich fürchte, du kannst dich noch nicht zur Ruhe setzen ;-)
Vielleicht komme ich die Woche noch mal zur Bücherei, zwecks Afrika-, Südostasien- & Südamerika-Katalogen --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Zwischenbilanz Nr. 2: Ich werde mal die Marken 7 und 48 neu scannen und versuchen am Kontrast zu drehen. Die sind leider total verwaschen. Schade ist bisher, dass niemand auch nur die Sprache der 3 zusammenhängenden 2,3 und 42 feststellen konnte. Ich frag da vllt. mal in 'nem Sprachportal. --WissensDürster 08:15, 25. Aug. 2010 (CEST)
Da wuerde ich mal einen unserer Kollegen mit fließenden Arabischkenntnissen direkt ansprechzusprechen vorschlagen, um uns das zu uebersetzen (und vielleicht auch noch bei den anderen Marken mit arabischer oder Farsi-Schrift), beispielsweise Benutzer:Orientalist. -- Arcimboldo 09:28, 25. Aug. 2010 (CEST)
Am besten auch die 16, so dass auch die Marke scharf ist und nicht nur der Aufdruck. Dazu ist ja noch niemandem was eingefallen. --Briefmark 09:36, 25. Aug. 2010 (CEST)
Wird etwas dauern, Ori ist in Urlaub. --Marcela Miniauge2.gif 16:00, 25. Aug. 2010 (CEST)
Hi again. Neue infos zu 2, 3 und 42: http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Reference_desk/Language#Research_on_the_language_used_on_3_stamps ich muss das noch durchlesen, klingt aber wie gelöst :D --WissensDürster 09:48, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ich habe jetzt überall eingetragen, was die en-Kollegen dazu sagen. --Briefmark 12:29, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ich hoffe man kann nun ein paar Symbole von 24 erkennen. Bei nr. 7 sollte auch ein Symbol rechts über dem Stempel lesbar sein. Die 39 hat sich aufgeklärt, eine häufige Stempelmarke. Wenn jemand da noch was weiß, ist das super. Wenn nicht, haben wir dennoch schon viel geschafft. Mir steht leider keine bessere Hard- und Software zur Verfügung. --WissensDürster 10:32, 27. Aug. 2010 (CEST)
Kannst du vielleicht beim Original von Nr. 16 die obere Schrift besser entziffern als wir beim Scan? --Briefmark 14:50, 27. Aug. 2010 (CEST)

Mal als generelle Idee: Ich habe TinEye noch nicht oft benutzt, aber könnte man nicht damit nach den völlig unklaren – separat gescannten Marken – suchen lassen? Insbesondere ungestempelte Exemplare wie Nr. 16. Die hat zwar einen kleinen Aufdruck, aber vielleicht ist TinEye in der Lage Fotos zu finden, die hinreichend ähnlich sind. Was sagen versierte TinEye-Nutzer? --Schniggendiller Diskussion 22:33, 28. Aug. 2010 (CEST)

Versiert bin ich nicht, aber bei TinEye selbst steht, dass das so nicht funktioniert. Es findet nur Kopien und Abwandlungen einer bestimmten Bilddatei, nicht eines Motivs. --Briefmark 18:19, 31. Aug. 2010 (CEST)
Nr. Beschreibung
1 abgebildet ist George Washington, es dürfte sich um eine US-amerikanische Marke handeln (bis ca. 1870 hatten die keine Herkunftsbezeichnung) --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST) im Michel leider nicht gefunden – Die Aufschrift U.S. INTER.REVEN... AGREEMENT deutet auf eine Steuermarke hin. --Rotkaeppchen68 17:20, 23. Aug. 2010 (CEST)

Hier ein Link zu Steuermarken in Englisch: http://www.collectorsquest.com/blog/2007/08/02/tax-revenue-stamps/ -- 217.6.54.146 11:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ja, INTER.REVEN steht für internal revenue --Zwangsanmeldung 18:04, 24. Aug. 2010 (CEST)

Es ist Scott R23c Agreement, 5c-Steuermarke 1862-1871, hier eine hübsche Übersicht. Die handschriftliche Entwertung (heißt das nicht im Jargon: durch Federzug?) gefällt mir. --Aalfons 18:59, 24. Aug. 2010 (CEST)
   Yepp, Federzugentwertung ist korrekt. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)

2 Nr. 2, 3 und 42 gehören wohl zusammen. Das untere Wort hat bei der 50er-Marke eine andere Endung als bei 5 und 10, dürfte also die Währungsbezeichnung sein. Oben dann wohl die Staatsbezeichnung. Jetzt müsste das nur noch jemand lesen können. --131.173.17.161 01:39, 24. Aug. 2010 (CEST) Da das noch niemand geschrieben hat: Die Schrift ist ja wohl Arabisch? --92.202.125.91 20:44, 24. Aug. 2010 (CEST) Das auf jeden Fall, wie man auch am Stempel auf Nr. 3 sieht -- لƎƏOV ИITЯAM 20:50, 24. Aug. 2010 (CEST)
Laut en-Kollegen ist das Marokko "Cherifien" (Scherifenreich bis 1956) (der Artikel Geschichte Marokkos schweigt sich dazu leider aus), und zwar von 1912, siehe hier und hier. Wertangabe sind 5, 10 bzw. 50 Mazunas, Untereinheit des marokkanischen Rial (bis 1921). --Briefmark 12:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
PS. In den verlinkten Artikeln steht es noch genauer: Gemeint ist die "scherifische Post", die von 1892 bis 1913 bestimmte Postrouten in Marokko unterhielt, bevor dieses nach dem Vertrag von Fes in Französisch-Marokko und Spanisch-Marokko aufgeteilt wurde. --Briefmark 12:48, 26. Aug. 2010 (CEST)
Dank der Hinweise und des jetzt ausgeliehenen Afrika-Michels identifiziert: Marokko, Scherifische Post (wer ihn hat: findet sich ganz am Ende, hinter den Portomarken), Nr. 4, wahrscheinlich 4x (weißes Papier, schmale Ränder, von 1912, 6,50 €), wahrscheinlich nicht 4y (farbiges Papier, breite Ränder, von 1913). --Schniggendiller Diskussion 14:58, 28. Aug. 2010 (CEST)
3 siehe 2
Dank der Hinweise und des jetzt ausgeliehenen Afrika-Michels identifiziert: Marokko, Scherifische Post (wer ihn hat: findet sich ganz am Ende, hinter den Portomarken), Nr. 3, wahrscheinlich 3x (weißes Papier, schmale Ränder, von 1912, 6,50 €), wahrscheinlich nicht 3y (farbiges Papier, breite Ränder, von 1913). --Schniggendiller Diskussion 14:58, 28. Aug. 2010 (CEST)
4 Könnte auch Syrien heißen -- لƎƏOV ИITЯAM 01:21, 24. Aug. 2010 (CEST)
Dann wäre es ggf. auch was halboffizielles. Alle offiziellen Marken haben einen Landesnamen in lateinischer Schrift (Ausnahme: unsere Nr. 8, die explizit für den Postverkehr mit arabischen Ländern gedacht war). --Schniggendiller Diskussion 01:46, 24. Aug. 2010 (CEST) Nachtrag: Den Satz vor der Klammer muss ich revidieren, siehe Nr. 13. Bei diesen Ornament-Marken kann man auf den winzigen Michelbildern nicht viel rkennen :-/
Oben steht jedenfalls "Arabische Republik Syrien" in Schreibschrift.--Mangomix Disk. 03:54, 24. Aug. 2010 (CEST)
Wertangabe: 40 --Briefmark 20:05, 24. Aug. 2010 (CEST)
5 Auf dem Stempel steht DAMAS → Damaskus auf Französisch → Syrien als französisches Mandatsgebiet 1920–1946? Vielleicht auch neuer, da Französisch internationale Postsprache ist. --Briefmark 19:38, 24. Aug. 2010 (CEST) Ja, neuer. Auf dem Stempel steht auch 21.5.84, jetzt erst gesehen --Briefmark 19:46, 24. Aug. 2010 (CEST)
Wertangabe: 2 (?) --Briefmark 20:05, 24. Aug. 2010 (CEST)
Skeptische Bemerkungen unter Nr. 13. --Aalfons 09:56, 25. Aug. 2010 (CEST)
6 Baumwollernte könnte auf Ägypten hindeuten --131.173.17.161 10:41, 24. Aug. 2010 (CEST) Rechts oben kann ich جمهورية Republik entziffern. -- لƎƏOV ИITЯAM 10:48, 24. Aug. 2010 (CEST)
Wertangabe: 5 --Briefmark 20:05, 24. Aug. 2010 (CEST)
Die en-Kollegen meinen: Syrische Steuermarke aus der Zeit der Vereinigten Arabischen Republik, siehe hier, Nr. 426 --Briefmark 12:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
finde das nicht, --Aalfons 20:48, 26. Aug. 2010 (CEST)
Das war ja auch der Link zu Marokko oben. Hier der richtige: Nr. 426. --Briefmark 23:46, 26. Aug. 2010 (CEST)
7 Poststempel ist Tokyo. -- Arcimboldo 16:52, 23. Aug. 2010 (CEST)
en sagt: Shinbashi (Stadtteil von Tokio) am 5. August 23 (wahrscheinlich Meiji-Zeit). Das wäre nach unserem Artikel dann 1890. --Briefmark 12:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
Nach Ansicht des besseren Fotos würde ich sagen, es ist Japan, Michel-Nr. 89, 3 Sen hellkarmin, vom 28. April 1900. Der Stempel verdeckt den größten Teil des Markenbilds, aber das runde Element über dem Stempel sieht nach dem japanischen Wappen aus, auch die kl. Elemente links und rechts davon sowie die Elemente in den vier Ecken und die Tatsache, daß sie in den Rahmen hineinragen, deuten imho sehr auf Nr. 89 hin. Dies widerspricht der Zeitangabe 1890, aber „23“ kann auch für 1923 stehen (alle Marken vor 1890 sehen anders aus, z. B. ist das jap. Wappen i. d. R. zentriert). Die Marke ist übrigens sehr wasserempfindlich, was den verwaschenen Eindruck erklären könnte. Die Katalogpreise liegen zwischen 1,50 € und 80 €, je nach Zähnung. --Schniggendiller Diskussion 15:34, 28. Aug. 2010 (CEST)
Nachtrag: Commons hat sogar ein Foto: Commons:File:Nishikubo 33.5.12.JPG. Wie gesagt: Sehr wasserempfindlich. Abgebildet ist übrigens ein Behälter für Reiskuchen und eine Heiratsurkunde (Anlaß: Die Hochzeit des Kronprinzen Yoshihito) --Schniggendiller Diskussion 15:41, 28. Aug. 2010 (CEST)
8 Republik Syrien — ‏الجمهورية السورية‎ (nicht signierter Beitrag von Martin-vogel (Diskussion | Beiträge) )
von 1957, Michel Nr. 710 --Schniggendiller Diskussion 10:52, 23. Aug. 2010 (CEST)
Wertangabe: 15 --Briefmark 20:05, 24. Aug. 2010 (CEST)
9 Tschechoslowakei (nicht signierter Beitrag von Arcimboldo (Diskussion | Beiträge) )
Tschechoslowakei; die Marke trägt das Datum 1939, in dem Jahr finde ich aber nur eine Marke, die so ähnlich aussieht (auf deiner Marke steht Cesko-Slovensko, in meinem Michel ein Wort, auf deiner Marke ist unterhalb der Landesbezeichnung eine weitere Textzeile, im Michel nicht, Wertangabe stimmt auch nicht (bei dir 3 Kronen, Michel 1 Krone)). Das Motiv ist aber ziemlich identisch. Was ich meine, ist eine private Wohltätigkeitsausgabe zugunsten des Roten Kreuzes, ohne Frankaturwert, 1943 ausgegeben, zu finden nach Michel Nr. 407. --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
Jetzt gefunden: Karpaten-Ukraine Nr. 1 von 1939 (postfrisch übrigens anno 1990/91 mit 100 DM notiert. --Schniggendiller Diskussion 20:19, 23. Aug. 2010 (CEST) Nachtrag: Dementsprechend keine Variante der RK-Ausgabe, sondern von Tschechoslowakei Nr. 270
10 5 Para, Serbien. ЗЯ ХРЯМ СВ СЯВЄ, za hram sv save, Für die Kirche des Heiligen Sava. Könnte also eine Spendenmarke sein. --Aalfons 12:02, 24. Aug. 2010 (CEST)

... und zwar aus der Zeit zwischen dem Baubeginn der en:Cathedral of Saint Sava 1935 in Belgrad und deren Beendigung durch die deutsche Besetzung 1941. --Aalfons 00:52, 25. Aug. 2010 (CEST) GBS, US-Proxy: ... Januar 1936 in allen Schulen das „Jahr des Heiligen Sava" (Svetosavska godina) begangen werde. Der Verkauf von „Büchern und Broschüren über den Hl. Sava und Bilder und Medaillen" wurde erlaubt, die der „Ausschuß zum Begehen des Jahres des Hl. Sava" herausgab. „Kinder orthodoxen Glaubens" durften in den Schulen auch „Spenden für den Bau eines Tempels des hl. Sava sammeln." --Aalfons 01:06, 25. Aug. 2010 (CEST)

11 Stadt Przedbórz -- لƎƏOV ИITЯAM 10:09, 23. Aug. 2010 (CEST)
Polen, Lokalausgabe für Przedbórz, Nr. 18, Michel 1990/91 10 DM --Schniggendiller Diskussion 20:19, 23. Aug. 2010 (CEST)
12 Sr. Mitrovica steht auf der Fahne (nicht signierter Beitrag von Martin-vogel (Diskussion | Beiträge) ) "Taxmarke?", 10 Dinar --Marcela Miniauge2.gif 20:54, 23. Aug. 2010 (CEST)

Von 1922 bis 1955 gab die Stadtverwaltung von Sremska Mitrovica Gebührenmarken heraus, steht hier. Das könnte den Nichtpoststempel erklären und das Eindruckfeld neben der Währungsbezeichnung. Datierung: wegen Sichel und Ähren eher nach 1945; der seltsame Ehrenaltar taucht in heutigen Internet-Bildern über M. nicht auf und war vielleicht eine temporäre Struktur, vielleicht zum Sieg 1945? --Aalfons 00:30, 25. Aug. 2010 (CEST)

13 Ist das die unten rechts: [1]? Dann Syrien. Gefunden über die Jahreszahlen, oben 1338 (Islamische Zeitrechnung), unten 1920 --131.173.17.161 12:22, 24. Aug. 2010 (CEST)

Da sind noch mehr davon (Nr. 206-208). Demnach 5 Millim, Arabisches Königreich Syrien. Das existierte nur ein paar Monate. --131.173.17.161 12:49, 24. Aug. 2010 (CEST)
Völlig richtig: Syrien Michel Nr. 86, habe meine Aussage bei Nr. 4 korrigiert. --Schniggendiller Diskussion 13:31, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ich finde das recht merkwürdig: Nr. 5 und Nr. 12, beide Syrien, beide mit Damaskusstempel, liegen 64 Jahre auseinander und sind beide am 21.5. abgestempelt? Und die ältere, diese hier, trägt einen mutmaßlichen deutschen Stempelabdruck aus Hameln? Dessen Durchmesser vergleichsweise klein ist? Könnte allenfalls für ein Einschreiben gelten... Hm. --Aalfons 09:56, 25. Aug. 2010 (CEST)
Die Stempel sehen aber schon recht unterschiedlich aus, vielleicht ist das Datum Zufall. --Briefmark 16:34, 25. Aug. 2010 (CEST)

14 Das Kyrillische sieht aus wie "Persische Post". Ich kann mir aber nicht zusammenreimen, in welchem Zeitraum es mal solche zweisprachigen Marken gegeben haben sollte. (nicht signierter Beitrag von Arcimboldo (Diskussion | Beiträge) ) In arabischer Schrift ist "Iran" lesbar. -- لƎƏOV ИITЯAM 10:17, 23. Aug. 2010 (CEST)
Der Iran war während des 2. Weltkriegs von Sowjets (& Briten) besetzt, evtl. eine Besetzungsausgabe? --Schniggendiller Diskussion 10:16, 23. Aug. 2010 (CEST) Ich lese auch "Persische Post" --Marcela Miniauge2.gif 20:54, 23. Aug. 2010 (CEST)
Zudem sind die persischen Staatssymbole, Löwe und Sonne, auf der Marke abgebildet. --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST)

Der nördliche Iran war von 1941 bis 1946 russisch besetzt. Ich vermute auch eine Besatzungsausgabe. --Aalfons 11:42, 24. Aug. 2010 (CEST)
Im Michel leider weder unter Iran noch unter Sowjetunion zu finden. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
In einem russischen Forum gibt es ein ganzes Sortiment davon. Wenn ich das richtig verstehe, sind das Fälschungen, die auf die Iranische Sowjetrepublik (1920) anspielen sollen. Wirklich dort herausgegeben worden ist aber nur die im dritten Beitrag abgebildete Marke, die wir sogar auf Commons haben: Gilyan1920.jpg Vielleicht kann das noch jemand bestätigen, der Russisch versteht, ich habe mir das online übersetzen lassen. --Briefmark 00:18, 25. Aug. 2010 (CEST)
Ich verstehe den Text auch nicht ganz, aber die Anmutung der Marke ist nicht von 1920, sondern tatsächlich 25 Jahre später.--Aalfons 00:35, 25. Aug. 2010 (CEST)

15 Bulgarisches Zarenreich (nicht signierter Beitrag von Martin-vogel (Diskussion | Beiträge) )
Habe ich im Michel nicht gefunden, vielleicht eine private/halbamtliche Ausgabe, oder eine unkatalogisierte Zeitungs-, Porto-, Dienst- etc.-Marke? --Schniggendiller Diskussion 10:16, 23. Aug. 2010 (CEST)
Michel Bulgarien V "Bulgaria im Ornat" (1931), nicht ausgegeben. --Aalfons 12:14, 24. Aug. 2010 (CEST)
16 Hl. Spekulatius, steh mir bei: Mach ich mal den Anfang: Südasien? Motiv: Buddha-Gottheit? Siam? Etwa nach diesem Muster. --Aalfons 10:06, 25. Aug. 2010 (CEST)
Wohl nicht, in der vergrößerten Version lese ich unten auf der Marke "Cincuenta Centimos" (50 Centimos), da kämen laut Centimo in Frage: Spanien, Costa Rica, Paraguay, Peru und Venezuela --Briefmark 12:09, 27. Aug. 2010 (CEST)
Obere Umschrift: "SOCIEDAD (...)RAL DE CU(...)NES PR(...)ESO" oder so ähnlich. Kann jemand daraus etwas interpretieren? Klingt jedenfalls nicht nach einer Briefmarke. Ganz oben steht wohl noch "Serie" (?) --Briefmark 12:29, 27. Aug. 2010 (CEST)
Gut! Serie 5, PROGRESO. --Aalfons 12:43, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das Wort davor könnte einfach CORREOS (Post) heißen. Joyborg 13:17, 27. Aug. 2010 (CEST)
sociedad estatal de correos... aber wie weiter? ein Ort? aber ohne "de"? --Aalfons 13:53, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich lese auch PROGRESO - Fortschritt als letztes Wort. Sieht außer mir noch jemand, dass da eine Frau oben aus einer Blüte kommt, einen Arm erhoben? Vielleicht sagt das Motiv ja jemandem was? --Zwangsanmeldung 00:17, 28. Aug. 2010 (CEST)

Das ist eine Abwandlung hiervon:[2] --Catfisheye 01:23, 28. Aug. 2010 (CEST) ansonsten sociedad general oder federal?

Neuer Spekulatius: Ich halte das Ding jetzt für eine Gebührenmarke und Progreso für einen Eigennamen, entweder eines Ortes oder einer Firma, zum Beispiel einer Zeitung wie dieser – die hat sogar eine Briefmarke zum Jubiläum bekommen, die in der Farbe zu unserem Markenmotiv passt. CFEs Hinweis unterstützt das: das Rad, auf dem die Dame sitzt, ist Symbol für Transport. Oder ist es das Rad der Geschichte, Fortschritt verheißend? Zeitungen, die Progreso hießen, gab's ne Menge, in Betracht kommende Orte namens Progreso nur wenige. Allerdings heißten viele Zeitungen "El Progreso", und wenn es ein Ortsname ist, müsste ja ein "de" davor stehen. Hilft der Schreibungsunterschied von cincuenta und cinquenta weiter? Ob aufgestempelte Zahl eine Bogennummerierung oder eine Markennummerierun ist? Bogennummern stehen doch normalerweise auf dem Rand. --Aalfons 21:10, 29. Aug. 2010 (CEST)
Ich interpretiere die Google-Treffer so, dass die Figur zwar eine Anspielung auf Fortuna sein soll, in dieser Gestaltung gibt es sie aber nur auf dem von Catfisheye verlinkten Plakat, als "Göttin des Lichts" von Louis Schmidt. Daher gehe ich davon aus, dass diese Marke irgendwie mit dem AEG-Konzern zusammenhängt, zumal sie ja auch einen alten Eindruck macht. Schmidt soll 1906 verstorben sein, eine freie Nutzung wäre demnach erst ab 1977 möglich gewesen und so modern sieht die Marke nicht aus.
Zur Schreibweise: Cincuenta ist spanisch, Cinquenta portugiesisch. Ich erkenne dort ein "C" und Spanisch scheint mir auch besser zur oberen Schrift zu passen. Außerdem käme laut Centimo im portugiesischen Sprachraum höchstens São Tomé in Frage, und auch dort gibt es diese Währung erst seit 1975. Der Artikel kann natürlich unvollständig sein, aber mir scheint das insgesamt sehr unwahrscheinlich. --Briefmark 21:39, 29. Aug. 2010 (CEST)
17 Para deutet auf Türkei/Osmanisches Reich hin. Srba, Hrvata, Slovenata klingt nach Serbien, Kroatien (Hrvatska), Slowenien. Vielleicht eine Besetzungsausgabe? Habe aber auch nix im Michel gefunden. --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
Nachtrag: für 1919 habe ich bei Jugoslawien (Regionalausgabe Bosnien-Herzegowina) Marken mit Aufdruck Kraljevstvo Srba. Hrvata I Slovenaea gefunden, und Para war (wusste ich bisher nicht) das Pfennig-Äquivalent des jug. Dinars. Ist also sicher was Jugoslawisches, die Marke habe ich aber immer noch nicht gefunden. --Schniggendiller Diskussion 20:19, 23. Aug. 2010 (CEST)
Der Aufdruck lautet "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen", die damals amtliche Bezeichnung für Jugoslawien. --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST)
Den Stempel deute ich als Nova Pazova und die Staatsbezeichnung gab es laut Königreich Jugoslawien nur 1920 bis 1929. Besser lässt sich das wohl nicht eingrenzen. --Briefmark 12:20, 27. Aug. 2010 (CEST)
Datum auf dem Stempel könnte 26 FEB 23 oder 28 sein, das würde auch dazu passen. --Briefmark 14:35, 27. Aug. 2010 (CEST)
18 Russische Foederation Arcimboldo
Links steht noch Республика Тыва (Republik Tuwa). Abgebildet ist natürlich der 14. Dalai Lama, oben steht noch ein Zitat von ihm, aber dafür reicht mein Russisch nicht. --131.173.17.161 01:59, 24. Aug. 2010 (CEST)
1500 alte Rubel, 1995 falls das noch nicht klar war --131.173.17.161 14:28, 24. Aug. 2010 (CEST)
(Tannu-)Tuwa hat von 1926–1943 Briefmarken ausgegeben. Seitdem gehörten die zu Rußland und hatten keine eigenen Marken mehr (zumindest bis 91/92, von dann ist mein Asien-Michel). Da ich mir nicht vorstellen kann, daß die heuzutage von Rußland eigene Marken erlaubt bekommen, tippe ich auf was privates/halbamtliches. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Habe mal etwas weitergesucht: Dort sind 1994-95 einige Marken herausgegeben worde, auch mehrere zum 60. Geburtstag des Dalai Lama, der 1992 Tuwa besucht hatte. Es gibt einen Katalog, in dem diese auch enthalten sind, der Autor der verlinkten Seite ist aber der Meinung, dass sie purely speculative sind, also wohl nur für Sammler herausgegeben, um Geld zu verdienen. --Briefmark 23:54, 24. Aug. 2010 (CEST)
Siehe auch: en:Postage stamps and postal history of Tannu Tuva --Briefmark 00:31, 25. Aug. 2010 (CEST)

Falls es in den externen Links nicht erwähnt ist: Die Übersetzung des Spruchs lautet "...Ich würde gerne meine besten Wünsche an das Volk von Tuwa richten, als buddhistischer Freund dieses Volkes..."--188.109.252.74 02:18, 26. Aug. 2010 (CEST)

19 In der hohen Auflösung ist „Telegraphs“ & „Sen“ zu erkennen. Evtl. eine japanische Telegraphenmarke? Mein Michel kennt die aber nicht, evtl. halbamtlich/privat. --Schniggendiller Diskussion 20:50, 23. Aug. 2010 (CEST)
Das japanische Wappen ist zumindest abgebildet, --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST)

Japanische Telegraphenmarke zu 10 Sen, 1885, in: Telegraph & Telephone Stamps of the World by S.E.R. Hiscocks (1982), Hiscocks #6, hier und hier (Titel Cinderella Stamps irreführend). --Aalfons 17:01, 24. Aug. 2010 (CEST)

20 In der hohen Auflösung ist „Telegraphs“ zu erkennen. Evtl. eine Telegraphenmarke? --Schniggendiller Diskussion 20:50, 23. Aug. 2010 (CEST)

Japanische Telegraphenmarke zu 15 Sen, 1885, Hiscocks #7, siehe hier Nr. 19. --Aalfons 18:33, 24. Aug. 2010 (CEST)

21 Ich glaube da steht Chinese Imperial ... drauf, also Kaiserreich China. Habe ich aber keinen Katalog zu. --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
Doch hab’ ich. Michel Nr. 36, von 1897 --Schniggendiller Diskussion 11:01, 23. Aug. 2010 (CEST) ja, Chinese Imperial Post, 1 Cent --Marcela Miniauge2.gif 20:54, 23. Aug. 2010 (CEST)

Da ist aber noch ein Aufdruck drauf! Ich würde die noch nicht als gelöst ansehen ;) --Aalfons 15:49, 24. Aug. 2010 (CEST)
Die Serie wird Coiling Dragon genannt. Hier ist der Aufdruck besser zu erkennen, dort steht "opt by Statistical Department" (opt=overprint) --Briefmark 16:16, 24. Aug. 2010 (CEST)

Da ist die richtige, [3] hier auch: 1912 Republic of China Waterlow CIP Coiling Dragon 1 c, Scott 164. Gut so. --Aalfons 16:52, 24. Aug. 2010 (CEST)
Dammit Janet! Den roten Aufdruck hatte ich völlig übersehen ... --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)

22 Da ist mit Sicherheit ein "Japan" im Namen, aber ich habe den Verdacht, dass es beispielsweise das japanisch besetzte Korea sein koennte (das vorletzte Zeichen ist leider nicht deutlich genug verifizierbar) Arcimboldo
Japanische Besetzung von Niederländisch-Indien, „Unterabteilung“ Java, Michel-Nr. 8 von 1943/44 (hätte vom Design ja eher auf 60er getippt) --Schniggendiller Diskussion 11:07, 23. Aug. 2010 (CEST)
23 „Republica Saharoui“: Demokratische Arabische Republik Sahara, „28 PTAS“: 0,28 Saharaui-Peseta, „en:Correos:Correos“, „1998(nicht signierter Beitrag von Jakob Gottfried (Diskussion | Beiträge) )
24 Auf der Marke selbst ist nix zu erkennen, der Stempel aber sagt Yokohama. -- Arcimboldo 10:26, 23. Aug. 2010 (CEST)

Ich kann unten auf der Marke “2 CENTS” oder so etwas lesen. --Rotkaeppchen68 00:45, 28. Aug. 2010 (CEST)
2 Sen würde ich sagen. --Briefmark 14:02, 28. Aug. 2010 (CEST)
Trotz der jetzt verbesserten Auflösung nicht bei Japan gefunden. Es gibt bestenfalls Ähnlichkeiten, z. B. ein äußerer Rahmen und innen eine ovale Fläche, aber da steht dann z. B. unten und oben „Sen“. Arcimboldo, kannst du in der besseren Ansicht noch was entziffern? Ansonsten ratlos: --Schniggendiller Diskussion 16:54, 28. Aug. 2010 (CEST)

25 In der rechten Haelfte steht etwas von "grossjapanische Verwaltung", aber kann nicht erkennen, ob es sich um eine bestimmte Kolonie handelt. -- Arcimboldo 10:26, 23. Aug. 2010 (CEST)
en bestätigt das und ergänzt: 訴訟用印紙 "stamp for lawsuit or litigation" (Gerichtsmarke? Gibt es dafür ein deutsches Wort?), 拾錢 10 Sen, der Stempel sagt 見本 "Muster".--Briefmark 12:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
@Briefmark: Gerichtsmarke ist doch schon ein deutsches Wort ;-) Es gibt aber tatsächlich Gerichtskostenmarken. --Schniggendiller Diskussion 22:33, 28. Aug. 2010 (CEST)
26 Sieht mir stark nach Ho Chi Minh aus, und daher Vietnam --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST)
Ho Chi Minh könnte stimmen, Vietnam eher nicht. Als die mit Briefmarken anfingen (1945) hatten die schon das lateinische Alphabet eingeführt. --Schniggendiller Diskussion 01:46, 24. Aug. 2010 (CEST)
Vor 1945 hätte Onkel Ho aber nichts auf einer Briefmarke verloren. --88.70.59.142 10:46, 24. Aug. 2010 (CEST)

Es ist sicherlich Republik China (Schriftzeichen unter dem Porträt) nach der Ernennung von Onkel Ho zum vietnamesischen Premier 1945 und vor der Umbennung von Mainland China in Volksrepublik 1949. --Aalfons 16:08, 24. Aug. 2010 (CEST)
Nach diesem Hinweis nochmal nachgesehen, aber leider kein Michel-Treffer, oder ich hab es übersehen. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ich habe mich auch gewundert, dass die Marke nicht im Handel nachweisbar ist. --Aalfons 01:10, 25. Aug. 2010 (CEST)
Vielleicht ist das ja gar keine Briefmarke, sondern eine Art Quittungsmarke. Früher wurden doch in Partei- und Gewerkschaftsbüchern etc. Marken als Nachweis der Zahlung des Mitgliedsbeitrages geklebt, die wie Briefmarken aussehen. Ich habe sowas mal in einem FDJ- und FDGB-Mitgliedsbuch gesehen, und die Teile hatten so schöne Motive wie "Lang lebe die Deutsch-Angolanische Freundschaft" etc. --Vexillum 11:44, 25. Aug. 2010 (CEST)

27 Republik China, moeglicherweise in der Zeit vor der Revolution (also damaliges Gesamtchina). -- Arcimboldo 17:09, 23. Aug. 2010 (CEST)
Wird wohl stimmen, Landesname sieht so aus, die Währungsangabe in der Form 200 ist ebenfalls typisch für Taiwan bis Ende 1977, die Volksrepublik China hatte das so nicht. Bin nochmal alles durch, finde die Marke im Michel aber leider nicht. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
28 (Liegender) Halbmond & Stern deutet auf Türkei bzw. Osmanisches Kaiserreich hin. Diese spezielle Marke habe ich aber nicht gefunden. --Schniggendiller Diskussion 20:50, 23. Aug. 2010 (CEST)
Dort oben links gefunden: Zeitungsstempelmarke, Osmanisches Reich 1875 --Briefmark 23:30, 24. Aug. 2010 (CEST)
Zeitungsstempelmarke wollte ich auch gerade sagen :-) Der komische Stempel hat mich drauf gebracht, vermutlich eine Vorausentwertung, ggf. durch Druck einer (frz.) Zeitung (in der Levante gab es ja viele Auslandspostämter (Polen, Deutschland, Frankreich etc.)). --Schniggendiller Diskussion 23:54, 24. Aug. 2010 (CEST)
29 Laut dieser Quelle ist das eine Fantasiemarke des fiktiven Königreiches Sedang. --Rotkaeppchen68 17:05, 23. Aug. 2010 (CEST)
30 Armenien VIIb von 1922 (nicht zur Ausgabe gelangt) --Schniggendiller Diskussion 20:19, 23. Aug. 2010 (CEST)
31 Polen: skarb narodowy na zakup zlota i srebra --> Nationalschatz, für den Aufkauf von Gold und Silber - aber was 1 Mk. sein soll, verstehe ich nicht --Marcela Miniauge2.gif 20:54, 23. Aug. 2010 (CEST)
Guter Tipp. Marka (Mark) war in den 20er-Jahren mal Währung in Polen (teilweise parallel mit Korona (Krone)), habe aber trotzdem nichts im Michel gefunden. Da auf polnischen Marken dieser Zeit immer Polska draufsteht, gehe ich von einer privaten Ausgabe aus. --Schniggendiller Diskussion 21:18, 23. Aug. 2010 (CEST)

Eine Spendenmarke des "Schatzamtes" von 1923 oder 1924. 1 Marka = 100 Fenigow war die (nord)polnische Währung von 1918 bis 1924, bis am 14. April 1924 der Zloty eingeführt wurde, um die Inflation zu brechen. Um die neue Währung zu stützen, brauchte es Edelmetall, das im Ausland angekauft werden musste. Um das zu finanzieren, wurde so etwas wie eine Wohltätigkeitsmarke verkauft, die zusätzlich wie eine Briefmarke verklebt wurde, aber es handelt sich nicht um Porto. Deswegen vermutlich auch nicht im Michel. Die Überdrucke von 1924 deuten darauf hin, dass die Spendenaktion auch in der 2. Jahreshälfte 1924 noch lief. Siehe auch hier. Und wenn sich jemand für die Details interessiert ...--Aalfons 10:34, 24. Aug. 2010 (CEST)

32 Ist das Lenin? --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
Nein, Lenin ist das nicht. Der Herr ist Brillenträger und hat keinen Spitzbart, Bildunterschrift endet mit "...rek". --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST) Serbischer Dinar als Währung? Dravska banovina--Catfisheye 00:49, 24. Aug. 2010 (CEST)
Anm. wie eins tiefer #33, Banovski kolek = Banschaftliche Stempelmarke. Die Existenz einer 2din-Marke ist zwar http://www.dlib.si/v2/StreamFile.aspx?URN=URN:NBN:SI:doc-I4351B9H&id=c4833fdd-f632-46d0-a268-e4561818e8e3&type=PDF hiermit für 1932 belegt, aber das sagt nichts über das Porträt auf der Marke aus. --Aalfons 01:45, 26. Aug. 2010 (CEST)
33 Geht wohl auch in Richtung Jugoslawien --Vexillum 23:43, 23. Aug. 2010 (CEST) Dravska banovina --Catfisheye 00:52, 24. Aug. 2010 (CEST)

Es handelt sich wohl um eine Gebührenmarke zu 50 Par(a) der Kralj(evska) banska uprava Dravske banovine (Königliche Banverwaltung der Drau-Banschaft in Ljubljana, die von 1929 bis 1941 bestand und etwa dem heutigen Slowenien entsprach. Erklärt die vermutlich nichtpostalische lila Stempelfarbe. Die Banschaft hat nie eigene Briefmarken herausgegeben, sondern ist eine staatlich jug. Einrichtung gewesen.--Aalfons 01:45, 26. Aug. 2010 (CEST)

34 Steht die vielleicht auch auf dem Kopf? Aber keine Ahnung welche Schrift. --131.173.17.161 10:39, 24. Aug. 2010 (CEST) Sieht sehr nach Brahmi Schrift aus, also SO-Asien. Thailand?eher Bangladesh --Zwangsanmeldung 18:21, 24. Aug. 2010 (CEST)
In Indischer Schriftenkreis hatte ich schon nachgesehen, aber nichts passendes gefunden. --131.173.17.161 18:55, 24. Aug. 2010 (CEST) Auf Briefmarken sind Buchstaben oft künstlerisch "verfremdet", das kann schon trotzdem Bengali sein. Kannada wäre noch eine Option. Ich sehe da z.B. 't' und 'l'. Mich wurmt aber die mutmassliche Ziffer vor .00 . So ein Zeichen hab ich noch nie gesehen und dort werden egtl. "arabische"[4] Zahlen benutzt. Wenn das jemand erkennt, wären wir ein ganzes Stück weiter. --92.202.125.91 19:31, 24. Aug. 2010 (CEST)
Gefunden: Thailand, Dienstmarke, Michel-Nr. 9 von 1963; Die Marke steht auf dem Kopf. Die Ziffer vor dem .00 ist eine thailändische 2, ergo 2 Baht. (siehe auch Thai-Zahlen) --Schniggendiller Diskussion 13:22, 25. Aug. 2010 (CEST)
Well done! Wenn du auch noch im Web den Bildbeweis fändest? --Aalfons 14:14, 25. Aug. 2010 (CEST)
  <quetsch>Da muss ich leider passen, ich habe die Marke nicht per Internet gesucht, sondern bloß im Asien-Michel die Länder durchgeblättert (und dabei die Marken-Abbildungen angesehen), die keine arabische Schrift benutzen. Bei Thailand hat’s dann *ping* gemacht. --Schniggendiller Diskussion 21:51, 25. Aug. 2010 (CEST)
Klasse! Weiss jetzt noch jemand, was auf der Marke drauf steht? --92.202.59.175 15:44, 25. Aug. 2010 (CEST)
Unter der 2.00 steht บาท (Baht), aber das wissen wir jetzt ja schon (da hätte man auch früher drauf kommen können). Beim Rest helfen mir zumindest Thailändische Schrift und die dortigen Links nicht weiter. Wenn nichts im Michel steht, brauchen wir wohl jemanden, der die Schrift gut kennt. --Briefmark 14:02, 28. Aug. 2010 (CEST)
Nein im Michel ist das Motiv/die Inschrift nicht beschrieben. --Schniggendiller Diskussion 20:50, 30. Aug. 2010 (CEST)
Ich habe mal die Kollegen der th.wp in deren Botschaft gefragt. --Briefmark 22:42, 30. Aug. 2010 (CEST) (Die haben auch ne Auskunft, aber da hab ich nichts verstanden.)

Und schon gibt es die Auflösung: Da steht ราชการ (öffentliche Verwaltung, Behörde) und ทดสอบสถิติ (Test-Statistik). Zu letzterem gibt es einen Absatz im Artikel zur Briefmarke. Den deute ich online übersetzt so, dass diese Marken für kurze Zeit herausgegeben wurden, um die Dienstpost statistisch erfassen zu können. --Briefmark 16:37, 31. Aug. 2010 (CEST) Wunderbare Wikiwelt :) --92.202.62.239 18:58, 31. Aug. 2010 (CEST)

35 Eine französische Paketmarke von 1918/20, in meinem Michel nicht weiter katalogisiert. --Schniggendiller Diskussion 11:43, 23. Aug. 2010 (CEST)
36 Aufschrift ist in koreanisch. -- Arcimboldo 16:59, 23. Aug. 2010 (CEST)
In der unteren Zeile links könnte 조선 stehen, das wäre Nordkorea (Chosŏn) --131.173.17.161 13:11, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ja, sieht nach Nordkorea aus. Jedenfalls steht da das gleiche wie dort, nur in einer anderen Schriftart. Wertangabe ist auch identisch: 2 Chŏn. --Briefmark 19:27, 24. Aug. 2010 (CEST)
Gefunden: Nordkorea Michel-Nr. 627 von 1965. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Steht da auch, was darauf abgebildet ist? Würde mich mal interessieren. --Briefmark 23:54, 24. Aug. 2010 (CEST)
Das war ein Satz von 6 Marken mit Zeichnungen des koreanischen Malers Kim Hong Do (1760–1820), auf der betreffenden Marke das Motiv „Hausbau“. Im engl. Artikel zu dem Zeichner ist die Zeichnung übrigens auch zu sehen, lt. Bildbeschreibung geht es speziell um Dachziegel. Wikipedia weiß alles! Die Motive „Seodang“ & „Dancing boy“ sind auf zwei anderen Marken des Satzes zu sehen. Außerdem noch Commons:File:Danwon-Gilssam.jpg (Weben) & Commons:File:Danwon-Daejanggan.jpg (Schmied). Das fehlende Motiv (Ringkämpfer) hat Commons nicht anzubieten. --Schniggendiller Diskussion 00:54, 25. Aug. 2010 (CEST)
Ah, daher die 1760 auf der Marke (Geburtsjahr des Künstlers). Danke! Schönes Motiv, damals hatten die noch Spaß bei der Arbeit --Briefmark 16:34, 25. Aug. 2010 (CEST)
37 Sen deutet auf Indonesien hin, die Inschriften auch (rein vom Sprachgefühl her). --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST) Oder vielleicht doch Malaysia oder einer seiner Vorlaeufer? -- Arcimboldo 10:05, 23. Aug. 2010 (CEST) Es ist die Föderation Malaya (Persekutuan Tanah Melayu), also noch mit Singapur.--Στε φ 10:33, 23. Aug. 2010 (CEST)
Dank der Hinweise und des jetzt ausgeliehenen Süd-/Südostasien-Michels identifiziert: Mailaiischer Bund, Michel-Nr. 34 von 1963. --Schniggendiller Diskussion 17:18, 28. Aug. 2010 (CEST)
38 da steht Epiros, ΗΠΕΙΡΟΣ (nicht signierter Beitrag von Martin-vogel (Diskussion | Beiträge) )
Epirus, die waren am Anfang des 1. Weltkriegs unabhängig. Die Marke ist allerdings eine privat hergestellte Marke. --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST) – Aufdruck "1 ΛΕΠΤΟΝ" --Rotkaeppchen68 17:30, 23. Aug. 2010 (CEST)
Schniggendiller, woher stammt denn die Information, dass die Marke privat hergestellt ist? --Aalfons 13:54, 29. Aug. 2010 (CEST)
Das steht so in meinem Europa-Michel, Ausgabe 1988/89 (damals noch 2 bzw. 3 Bände, heute 7): Marken in folgenden Zeichnungen sind keine amtlichen Ausgaben, sondern wahrscheinlich von privater Seite hergestellte Machwerke Unter anderem ist dort dann eine Marke unserers Typs abgebildet, allerdings ohne Aufdruck. Trotzdem gehe ich davon aus, daß auch die überdruckte Variante eine private Ausgabe ist, andernfalls stände dort „Marken in dieser Zeichnung mit Aufdruck siehe unter [...]“. Der Michel ist sehr sorgfältig bei Querverweisen. Gruß --Schniggendiller Diskussion 20:50, 30. Aug. 2010 (CEST)
39 Eine ähnliche Marke aus Venezuela findet sich hier. Angeblich ist das eine aufgewertete 50-Centimos-Steuermarke. --Rotkaeppchen68 16:52, 23. Aug. 2010 (CEST)
Dank des Hinweises und des jetzt ausgeliehenen Südamerika-Michels identifiziert: Venezuela, Stempelmarke Michel-Nr. 67 von 1900. Ursprünglich die Nr. 59, aber 1900 wurden viele Marken (nicht nur Stempelmarken, auch normale Briefmarken) mit „Resellada RTM“ überdruckt, daher als Nr. 67 geführt. Grund war ein größerer Markendiebstahl; RTM steht für Ramón Tello Mendoza, den damaligen Innenminister. --Schniggendiller Diskussion 17:38, 28. Aug. 2010 (CEST)
40 Was steht da oben auf der Marke? Sverige? Service? --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
A percevoir lässt auf Belgien, Frankreich oder Französische Kolonien schließen, vgl. hier. -- Jo Atmon Smokey Jo's Café 11:27, 23. Aug. 2010 (CEST)
Vermutlich eine Portomarke, denn auf französischen Portomarken steht a percevoir drauf (auf belgischen a payer / te betalen). Aber welches Land? „Ch.“ sagt mir gar nichts. --Schniggendiller Diskussion 11:49, 23. Aug. 2010 (CEST) Vielleicht die Münzen Bhutans? Ngultrum --Catfisheye 00:58, 24. Aug. 2010 (CEST) – Ich lese PERSE. Das wäre eine Portomarke aus Persien. Währung war damals Qiran, der wahrscheinlich damals anders transkribiert wurde, deswegen Ch. und oben auf der russisch-persischen Marke kyrillisch XP = lateinisch CHR. --Rotkaeppchen68 01:12, 24. Aug. 2010 (CEST)

Also ich hab in dem unscharfen "Perse" lesen können und googeln ergab hier: Perse: with "A Percevoir" Iran, unissued postage due. --APPER\☺☹ 01:19, 24. Aug. 2010 (CEST)
Unverausgabt könnte sein, mein Michel hat bei Persien nur gewöhnliche Freimarken, die per Aufdruck zu Portomarken wurden. Währung passt auch: 1 Kran/Qiran = 20 Chahi --Schniggendiller Diskussion 01:46, 24. Aug. 2010 (CEST)
41 Diese Quelle sagt bezogen auf eine ähnliche Marke mit Nennwert 10: “This is a bogus/phantom stamp originally reported from Lisbon in 1897, according to Melville's Phantom Philately. It is rare today and of some value to cinderella collectors.” --Rotkaeppchen68 16:47, 23. Aug. 2010 (CEST)
Die gibt's sogar auf Commons: Datei:Bateken.jpg, siehe auch ru:Марки виртуальных государств --131.173.17.161 01:08, 24. Aug. 2010 (CEST)
42 siehe 2
Dank der Hinweise und des jetzt ausgeliehenen Afrika-Michels identifiziert: Marokko, Scherifische Post (wer ihn hat: findet sich ganz am Ende, hinter den Portomarken), Nr. 6, 6x (weißes Papier, schmale Ränder, von 1912, 34 €), 6y (farbiges Papier, breite Ränder, von 1913), imho sehen die Ränder breiter aus als bei 2 & 3. --Schniggendiller Diskussion 14:58, 28. Aug. 2010 (CEST)
43 Correos ... --Catfisheye 01:03, 24. Aug. 2010 (CEST) – Laut dieser Quelle ist das eine Portomarke aus Bolivien. --Rotkaeppchen68 01:25, 24. Aug. 2010 (CEST)
Korrekt, dank des jetzt ausgeliehenen Südamerika-Michels identifiziert: Bolivien, Portomarke Michel-Nr. 8 von 1938 --Schniggendiller Diskussion 17:45, 28. Aug. 2010 (CEST)
44 Der fiktive Staat Ocussi-Ambeno --Schniggendiller Diskussion 09:53, 23. Aug. 2010 (CEST)
45 Die Marke steht auf dem Kopf. --131.173.17.161 02:19, 24. Aug. 2010 (CEST)

Die gleiche Marke mit Wert 10 statt 5:[5]. Laut [6] ist das die Vereinigte Arabische Republik --131.173.17.161 09:47, 24. Aug. 2010 (CEST)
Syrien & Ägypten haben in der Zeit, als sie zusammen die Vereinigte Arabische Republik bildeten, jeweils eigene Marken verausgabt. Syrien ist dies nicht (habe nachgesehen), die ägyptischen sind im Afrika-Michel, den ich nicht besitze. --Schniggendiller Diskussion 23:24, 24. Aug. 2010 (CEST)
Auf der oben verlinkten Seite steht auch Egypt/United Arab Republic Revenue stamp. Dürfte also nicht nur Ägypten, sondern auch eine Steuermarke sein. --Briefmark 19:55, 25. Aug. 2010 (CEST)
Dank des jetzt ausgeliehenen Afrika-Michels identifiziert: Ägypten, Dienstmarke, Vereinigte Arabische Republik Michel-Nr. 5. --Schniggendiller Diskussion 17:53, 28. Aug. 2010 (CEST)

46 Secours Guerche stand angeblich auf saudi-arabischen Steuermarken --131.173.17.161 01:17, 24. Aug. 2010 (CEST) – (BK) Laut dieser Quelle ist das eine postal tax stamp aus Saudi-Arabien. --Rotkaeppchen68 01:20, 24. Aug. 2010 (CEST)
Hast recht: Saudi-Arabien, Zwangszuschlagsmarke, Michel Nr. 9. Die Marke gehört gedreht (Secours an den linken Rand), abgebildet ist ein Krankenhaus in Mekka --Schniggendiller Diskussion 01:55, 24. Aug. 2010 (CEST)
47 Japanische Besetzung Chinas im 2. WK, Nr. 384 von 1945 --Schniggendiller Diskussion 11:04, 23. Aug. 2010 (CEST)
48 Der Stempel dürfte kyrillisch sein - ...KOWCI ...ROUSI? --Zwangsanmeldung 18:34, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ich lese da oben lateinisch KOVCI und unten kyrillisch КОВЦИ. Bei der Kombination tippe ich auf Jugoslawien. --Briefmark 23:06, 24. Aug. 2010 (CEST) Ach, ja klar!*headdesk* --Zwangsanmeldung 15:49, 25. Aug. 2010 (CEST)

Sehe ich auch so. Und einen Hauch von Wahrscheinlichkeit für VINKOVCI bzw. Винковци. --Aalfons 14:14, 25. Aug. 2010 (CEST)
In der vergrößerten Version erkenne ich nun auf der Marke oben "TAKSENA MARKA", unten "5 DIN." (jeweils kyrillisch und lateinisch) und in der Mitte das Wappen des Königreichs Jugoslawien. Also wohl eine Steuermarke zwischen 1918 und 1945 --Briefmark 12:03, 27. Aug. 2010 (CEST)
Sogar 1918-25 wegen des Stempels. Mit Винковци lag ich wohl richtig ;) --Aalfons 12:23, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Tabelle 2 / Definitives

Vorschläge: Wir schließen die Arbeit an dieser Frage ab, sobald sie im Inhaltsverzeichnis der Auskunft an oberster Stelle steht. Gefettete lfd. Nr: gilt als identifiziert. Die Diskussionen zu den einzelnen Marken sollen weiterhin in der oberen Tabelle geführt werden. Die nachfolgende Tabelle dient nur der Übersicht über gesicherte Erkenntnisse. Bitte tragt das Fehlende noch ein, habe nicht für jede Spalte das Passende gefunden und beim Arabischen keinen Überblick mehr. (nicht signierter Beitrag von Aalfons (Diskussion | Beiträge) )

Nr. Land/ausgebende Stelle Wert Jahr Art der Marke Katalog-Nachweis Bild-Nachweis
1 USA 5c x Steuermarke Scott R23c [7]
2 Marokko, Scherifische Post 10 Muzunât 1912 oder 1913 Briefmarke Michel Nr. 4 x
3 Marokko, Scherifische Post 5 Muzunât 1912 oder 1913 Briefmarke Michel Nr. 3 x
4 Syrien 40 x x x x
5 Syrien x x x x x
6 VAR/Syrien x 1958-61 Steuermarke x [8] Nr. 426
7 Japan x x x x x
8 Syrien 15 Piaster 1957 Briefmarke Michel Nr. 710 x
9 Karpatenukraine 3 Kronen 1939 Briefmarke Michel Karpatenukraine Nr. 1 x
10 Jugoslawien 5 Para Spendenmarke entf. x
11 Polen 20 Heller 1918 Briefmarke Polen,
Lokalausg. f. Przedbórz Michel Nr. 18
x
12 Jugoslawien, Gde. Sremska Mitrovica 10 Dinar x Gebührenmarke x x
13 Syrien 5 Millièmes Briefmarke Syrien Michel Nr. 86 [9] Nr. 208
14 Iran (Iranische Sowjetrepublik) 10 Kran 1920 nicht ausgegebene Briefmarke W. Baldus: Philatelic Witnesses. Stamps of Revolutions. S. 164–165, ISBN 1-885184-09-3 x
15 Bulgarien (nicht ausgegeben) 1 Lev 1931 Briefmarke Michel Bulgarien V x
16 x 50 Centimos x x x x
17 Jugoslawien 20 Para x x x x
18 Russische Föderation, Republik Tuwa 1500 Rubel 1995 Block Backman 176 [10]
19 Japan 15 Sen 1885 Telegraphenmarke Hiscocks #7 [11] + [12]
20 Japan 10 Sen 1885 Telegraphenmarke Hiscocks #6 [13] + [14]
21 China 1 c 1912 Briefmarke Scott 164 [15] + [16]
22 Japanische Besetzung von Niederländisch-Indien, „Unterabteilung“ Java 20 Sen 1943/44 Briefmarke Michel-Nr. 8 x
23 Demokratische Arabische Republik Sahara 28 Peseten 1998 Briefmarke x x
24 Japan x x x x x
25 Großjapanische Verwaltung, 見本 Muster 10 sen x 訴訟用印紙
Gerichtsgebührenmarke
x x
26 Republik China x x x x x
27 Republik China 2,00 x x x x
28 Osmanisches Reich (100 Piaster) 1875 Zeitungsstempelmarke Okday I A1 [17]
29 Sedang (fiktiv) 1 Mouk 1886 Privatausgabe Sg1e [18]
30 Armenien (nicht zur Ausgabe gelangt) 300 Rubel 1922 Briefmarke, unverausgabt Armenien VIIb x
31 Polen: skarb narodowy na zakup zlota i srebra, Schatzamt 1 Marka 1923/24 Spendenmarke x [19]
32 Jugoslawien, Banschaft Drave 2 Dinar x Stempelmarke x x
33 Jugoslawien, Banschaft Drave 50 Par x Stempelmarke x x
34 Thailand 2 Baht 1963 Dienstmarke Michel-Nr. 9 x
35 Frankreich 0,10 1918/20 Paketmarke x x
36 Nordkorea 2 Won 1965 Briefmarke Michel-Nr. 627 x
37 Föderation Malaya (Persekutuan Tanah Melayu) 50 Sen 1963 Briefmarke Michel-Nr. 34 x
38 Epiros, ΗΠΕΙΡΟΣ 1 Lepton x Privat hergestellt x x
39 Venezuela 50 Centimos 1900 Stempelmarke Michel 67 abgebildet 25c blau
40 Iran, nicht ausgegeben 1 Chahi x x x x
41 Bateken, fiktiv 20 1897 Mache x [20]
42 Marokko, Scherifische Post 50 Muzunât 1912 oder 1913 Briefmarke Michel Nr. 6 x
43 Bolivien 10 centavos 1938 Portomarke Michel-Nr. 8 [21]
44 Ocussi-Ambeno, fiktiv 10c x Mache x x
45 VAR / Ägypten 5 Millièmes 1962 Dienstmarke Michel Nr. 5 [22]
46 Saudi-Arabien 1/4 Guerche 1956 Zwangszuschlagsmarke Michel Nr. 9 x
47 Japanische Besetzung Chinas im 2. WK 10 $ 1945 Briefmake Nr. 384 x
48 Jugoslawien 5 Dinar x Steuermarke x x

[Bearbeiten] 24. August 2010

[Bearbeiten] Frage Zeitstreckung Relativitätstheorie

Hallo alle, eine Frage tauchte bei mir auf (bei der Lektüre von Harald Lesch). Angenommen, zwei Leute (Zwillinge), das bekannte Szenarium. A fliegt weg, fliegt eine Zeitlang mit 90 oder noch mehr % Lichtgeschwindigkeit. Nach 8 Jahren kommt er zur Erde zurück, und sein/ihr Zwillingsbruder/schwester ist aber 10 Jahre älter geworden. Kommt es da nicht auf den Bezugspunkt an? Wie wäre es, wenn man das Raumschiff als ruhend bezeichnet, und die Erde mit 90% Lichtgeschwindigkeit reist? Dann wäre die Sache umgekehrt. Der Bruder auf der Erde wäre weniger gealter als der/diejenige im Raumschiff. Wo ist der Fehler in der Überlegung? --FrancescoA 16:53, 24. Aug. 2010 (CEST)

Zwillingsparadoxon schon gelesen? --Engie 16:57, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ehm nein, ich habe ja irgdendwie gewusst, dass es so einen Artikel gibt. --FrancescoA 17:06, 24. Aug. 2010 (CEST)
Der große Unterschied ist die Beschleunigung. Wenn du die Erde bis 90% Lichtgeschwindigkeit beschleunigst, wieder abbremst, in umgekehrte Richtung beschleunigst und wieder abbremst und zum ruhenden Raumschiff zurückkehrst, dann ist tatsächlich der andere Zwiling gealtert. -- لƎƏOV ИITЯAM 17:11, 24. Aug. 2010 (CEST)
Na toll, jetzt hatte mein Gehirn einen Kurzschluss und ist geschmolzen. Könnt ihr solche Fragen in der Auskunft mal lassen? Wo entsorge ich jetzt mein altes Hirn, und wo krieg ich ein neues her? --Zwangsanmeldung 17:13, 24. Aug. 2010 (CEST)
Du kannst ja schon mal einen Warnhinweis fuer Fragen zur Relativitaetstheorie basteln. --Wrongfilter ... 17:50, 24. Aug. 2010 (CEST)
Die Erde beschleunigt sich doch bzgl. des Raumschiffs... Wo ist denn der Unterschied?--Alexmagnus Fragen? 18:05, 24. Aug. 2010 (CEST)
Nun ja, wenn du gegen einen Fußball trittst und der bewegt sich mit 10 m/s davon, oder er bleibt stehen und die Erde bewegt sich plötzlich mit 10 m/s davon, dann ist da schon ein Unterschied, auch wenn in beiden Fällen die Relativgeschwindigkeit gleich ist. -- لƎƏOV ИITЯAM 18:44, 24. Aug. 2010 (CEST)
Au weh, au weh. ;) Ich glaube ich lasse mir das einmal vorlesen, wenn ich aufnahmefähiger bin... ;) --FrancescoA 18:13, 24. Aug. 2010 (CEST)
Das nichtz bestimmbare Bezugsverhältnis zwiscchen zwei Systemen, die sich untereinander in einem bestimmten Geschwindigkeitsverhältnis befinden, ist nur dann irrelevant, wenn die relative Geschwindigkeit zueinander konstant ist. Wenn sich also das eine System relativ zum anderen mit einer konstantten Geschwindigkeit bewegt, gibt es keine Möglichkeit, zu entscheiden, welches System nun das bewegte ist - bei Beschleunigungen schaut das jedoch anders aus, denn es ist ein bedeutender Unterschied, ob die Erde um die Sonne kreist, oder ob die Sonne - und dazu der gesamte Rest des Universums(!) - um die Erde herumeiert ... denn sobald Du beschleunigst oder abbremst, ist die Anzahl der Systeme, an denen Du Dein Bewegungsverhalten messen kannst und die relativ zueinander mehr oder minder konstant bleiben, bedeutend größer als Deine Wenigkeeit - es wäre also unsinnig, anzunehmen, daß wenn DU den Motor startest, daß dann mit einem mal ganze Galaxien in Deine Richtung hüpfen sollen. Somit lassen sich Bezugspunkte herstellen, die bei einer konstanten Geschwindigkeit nicht möglich sind. Chiron McAnndra 19:18, 24. Aug. 2010 (CEST)
Das mit der Beschleunigung ist tatsaechlich nicht trivial. Hinweise sollte der Artikel Machsches Prinzip geben. --Wrongfilter ... 19:35, 24. Aug. 2010 (CEST)
Beschleunigung ist etwas, das man MERKT. Wenn der eine Zwilling normal auf der Erde bleibt (und sich theoretischerweise mal so lange nicht vom Fleck rührt), dann merkt er keinerlei Beschleunigung. Sein Zwilling im Raumschiff merkt jede Menge Beschleunigungen, positive wie negative (und die heben sich hierfür nicht auf). Nur Systeme mit linearer, nicht beschleunigter Bewegung sind gleichwertig, also austauschbar, bei Beschleunigung entfällt dieses Prinzip. --PeterFrankfurt 02:43, 25. Aug. 2010 (CEST)
Das heisst dann, wenn sich beide ohne Geschwindigkeitsänderung zueinander oder voneinander bewegen, altern sie gleich schnell? --FrancescoA 15:32, 25. Aug. 2010 (CEST)
Francesco, ich habe die Sache bei der Lektüre von Henning Genz: Gedankenexperimente verstanden. Die Argumentation findet man zwar auch in Zwillingsparadoxon, aber Genz beschreibt die Sache nachvollziehbarer. Kürzestfassung: Es kommt nicht auf die Beschleunigung an, sondern auf den Richtungswechsel. Da die Erde im Gedankenexperiment die Richtung nicht ändert, das Raumschiff des Zwillings aber schon, legt die Erde das Inertialsystem fest – es herrschen eben nicht gleiche Bedingungen für beide Zwillinge. Aus dem Richtungswechsel des reisenden Zwillings folgt dann der relativistische Dopplereffekt, aus dem sich die unterschiedliche Alterung ergibt. Das Paradoxon ist aufgelöst. Rainer Z ... 14:58, 25. Aug. 2010 (CEST)
Danke Rainer, das ist eine Erklärung, die ich auch verstehe. ;) --FrancescoA 15:31, 25. Aug. 2010 (CEST)
Beschleunigung ist etwas, das man MERKT. - Das ist so nicht unbedingt korrekt. Die Erde bewegt sich in einer Umlaufbahn um die Sonne, was definitiv einem permanenten Zustand der Beschleunigung entspricht ... dennoch MERKST Du davon nichts.
wenn sich beide ohne Geschwindigkeitsänderung zueinander oder voneinander bewegen, altern sie gleich schnell? - Nein, das heißt es nicht. Das ist einer der großen Schwachpunkte an den Versuchen, die mathematischen Aussagen der Relativitätstheorie auf sprachlich bekannte Vorhänge zu übertragen, um sie verständlicher zu machen.
Eigentlich sagen diese Formeln nur etwas darüber, was man am jeweils andern Ort beobachten könnte, wenn man eine Möglichkeit hätte, zu sehen, was dort abläuft - eine rein theoretische Möglichkeit, da dieselbe Theorie auch besagt, daß es eine solche Möglichkeit innerhalb des Universums gar nicht geben kann. Um eine Aussage über "gleichschnelles" odder "nicht gleichschnelles" Altern zu bekommen, bräuchte man eine objektive Zeitebene, an der man den relativen Zeitverlauf im jeweils anderen bewegten System abgleichen kann ... doch genau das gibt es nicht.
Da die Erde im Gedankenexperiment die Richtung nicht ändert - auch das ist nicht korrekt. Wie gesagt, bewegt sich die Erde um die Sonne - sie ändert daher ständig ihre Richtung relativ zur Bewegung eines Raumschiffs, das sich vom Sonnensystem weg, oder auf das System zubewegt. Nur, wenn sich die Planeten und auch die Sonne um die Erde bewegen würden, wäre diese Behauptung zutreffend - aber aus diesem Zeitalter sind wir schon ein paar Jahrhündertchen raus. Chiron McAnndra 19:50, 25. Aug. 2010 (CEST)
Chiron, es geht eben um ein Gedankenexperiment. Der Einfachheit halber wird dabei die „Erde“ als in einem Inertialsystem ruhend angenommen. Die gleichmäßige Beschleunigung auf ihrer Umlaufbahn wäre nur eine rechnerische Komplikation, die zur Sache nichts beiträgt. Das Zwillingsparadoxon lässt sich ohne Beschleunigung auf beiden Seiten erklären. Dass eine Realisierung der Situation nicht ohne Beschleunigungen auskommt, ändert nichts daran. Rainer Z ... 20:35, 25. Aug. 2010 (CEST)
Gedankenexperimente, die auf unmöglchen Voraussetzungen beruhen sind ebenso sinnlos wie das Konstrukt eines Paradoxons ... es gibt keine Paradoxa, weil ein jedes seine Ursache im Denken desjenigen hat, der es postuliert. Daß beispielsweise unterschiedlich alte Zwillinge unmöglich sein sollen, basiert auf der Vorstellung, daß der Zeitablauf immer gleich wäre. Ohne diese Vorstellung ist es nicht mehr paradox. Und was diesen speziellen Fall betrifft, so läßt sich der eben NICHT ohne Beschleunigung erklären, denn wenn Du lediglich die Relativgeschwindigkeit des einen Zwillings zum anderen zugrundelegst, kannst Du keinesfalls klar definieren, welcher von beiden älter sein müßte als der aandere .... denn bei konstanten Geschwindigkeiten ist es eben absolut unmöglich, festzustellen, welches Subsystem nun "tatsächlich" in Bewegung ist und welches nicht.
Gedankenexperimente müssen einen Sinn ergeben - andernfalls sind nämlich alle daraus gezoogenen Schlußfolgerungen wertlos. Wenn Du etwa per Gedankenexperiment hypothetisierst "Nehmen wir an, Du befindest Dich gleichzeitig in München und Sydney - könntest Du dann mit dem rechten Augen dann australischen Abendhimmel und mit dem linken Auge den deutschen Sonnenaufgang betrachten?" So faszinierend die Relativitätstheorie auch sein mag, die meisten der Gedankenexperimente Einsteins sind nicht wirklich einleuchtend und verführen eher dazu, das Wesen dieser Theorie falsch zu verstehen, als daß sie für mehr Verständnis sorgen. Chiron McAnndra 19:12, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Dachbezäunung

Dresden Finanzministerium.jpg

Hallo, haben diese Dachbezäunungen einen speziellen Namen? Dachbezäunung ist es schon mal nicht. ;) Vielen Dank für die Hilfe. Lieber Gruß --Catfisheye 21:54, 24. Aug. 2010 (CEST)

Wie wäre es mit Geländer? --Rotkaeppchen68 21:58, 24. Aug. 2010 (CEST)
Zumindest in meinem Kopf und dem WP-Artikel hat ein Geländer die Funktion des Absicherns/Festhaltens, aber das im Bild in der Mitte dient ja ausschließlich zur Zierde, da ist keine Fläche, auf der man stehen könnte. Dennoch danke. --Catfisheye 22:06, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ist das nicht ein Schneefanggitter? --Sr. F 22:19, 24. Aug. 2010 (CEST)
Ich würde das als Dachziergitter mit Doppelfunktion Blitzableiter sehen.--91.56.214.237 22:25, 24. Aug. 2010 (CEST)
Google kennt zumindest einmal diesen Begriff. :D Dankeschön! --Catfisheye 22:46, 24. Aug. 2010 (CEST)
ich kenne es als Schneerechen (modern) --178.191.232.29 07:31, 25. Aug. 2010 (CEST)
Definitiv Ziergitter ohne erkennbare praktische Funktion. Für Schnee ist die Form eher ungeeignet (im unteren Bereich fast offen), außerdem sind die Gitter nur an den Rändern der horizontalen Flächen angebracht und dort auch nicht umlaufend, sondern nur nach außen hin. Letzteres spricht auch gegen ein ernstgemeintes Geländer. --80.99.46.164 08:12, 25. Aug. 2010 (CEST)
Das sieht so aus, als ob man da oben auch rumlaufen kann?!? (warum sonst eine Umzäunung?) Belvedere? Geezernil nisi bene 08:21, 25. Aug. 2010 (CEST)
Nein, das ist nur ein (architektonisches) Ziergitter, zum rumlaufen ist das nicht wie Google Satellit zeigt. -- Wiprecht 10:22, 25. Aug. 2010 (CEST)

Auslöser der Frage war übrigens dieses Ziergitter, das auf mich ein wenig befremdlich wirkte. Leider fand ich kein Photo davon, daher habe ich das Finanzministerium gewählt.

Wobei ich bei der Konstruktion auf der Kaserne eine ursprüngliche Funktion nicht ausschließen möchte. Z.B. Signalflaggenträger oder Telefonfreileitungen. --Eingangskontrolle 14:43, 26. Aug. 2010 (CEST)
Hm, sah für mich zu kunstfertig aus, sprich irgendeine extra Funktion hätte das Ding verschandelt. Ich weiß nicht, ob man da photographieren darf. Mich irritiert schon immer das ein Stück vorher an die Mauer gemalte "Achtung Schrot 3m." oO Ich probier es mal aus. --Catfisheye 18:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
Auf dem Finanzministerium ist eine Dach- oder Firstverzierung, zu sehen, auch Dach- oder Firstbekrönung genannt (engl. roof cresting oder ridge cresting). Das Exemplar auf dem Photo zeigt außerdem stilisierte Feuertöpfe. Neben der rein schmückenden Funktion dienen solche Verzierungen auch zur Abdeckung der Dach- oder Firstfugen. Das Gebilde auf der Kaserne kann ich nicht identifizieren. --CEP 20:01, 28. Aug. 2010 (CEST)
Herzlichen Dank! :) --Catfisheye 18:11, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] 25. August 2010

[Bearbeiten] flash -EULA

Gelingt es jemand von euch, die EULA zum neuesten flashplayer ausfindig zu machen und meint ihr es ist legal, diese in dieser Form (nicht) bereitzustellen? --92.202.59.175 03:54, 25. Aug. 2010 (CEST)

Bittesehr: hier ab Seite 78. --Rotkaeppchen68 07:14, 25. Aug. 2010 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Danke. Ist dann wohl für mehrere Adobe-Produkte in einem Topf? Geht auch auf den Flashplayer spezifisch gar nicht ein, oder? --92.202.59.175 15:02, 25. Aug. 2010 (CEST)
Diesen Link hab ich auf der Downloadseite des Flashplayers gefunden. Dem Dateinamen nach bezieht er sich auf Adobe Reader, Flash Player und Adobe Air, also die drei Browsererweiterungen, die kostenlos bei Adobe erhältlich sind. Die Redistributables sind leider von der Website verschwunden (oder ich finde sie nicht mehr), bzw die gibt es nur noch nach Abschluss eines gesonderten Lizenzabkommens mit Adobe. Bei diesen Versionen musste man vor der Installation eine Box mit dem EULA abklicken. --Rotkaeppchen68 15:36, 25. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Anschlussfrage Flashplayer

Hat jemand Erfahrungen, ob der nun wirklich schneller oder wie üblich langsamer abspielt als bisher? --92.202.59.175 15:02, 25. Aug. 2010 (CEST)

Ich hatte übelste Probleme damit. Alles lief nur noch abgehackt und in Quasi-Standbildern. Hab dann downgegradet auf die vorletzte Version. --Hobelbruder 16:43, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Japanische Etikette

Ich bin gerade auf dem Sprung zu einem Treffen mit Freunden aus Japan. Grundzüge der Etikette sind mir bekannt. Leider ist der Vater der Familie, der mir auch ein guter Freund war, verstorben. Kann man dies ansprechen? Muss man oder sollte man es auf keinen Fall tun? Danke bereits jetzt.-- Chaunzy 10:48, 25. Aug. 2010 (CEST)

Ja, nach meiner Japan-Erfahrung ist es in Ordnung, dies auf die uebliche Weise zu tun. So etwas wie das "I have been very sorry to hear about your father's passing away" und noch ein paar Worte darueber, dass er ein wirklich guter Mensch war, sollten eigentlich passen. Viel tiefer bohren wuerde ich allerdings nur, wenn der Angehoerige von sich aus das Gespraech zu diesem Thema noch weiterspinnt, und da solltest Du Deiner eigenen Einschaetzung der Situation vertrauen. Ist er erst vor sehr kurzer Zeit verstorben (also in den letzten Tagen)? Dann muessten wir noch etwas genauer forschen, denn es gibt in Japan ueblicherweise Geldgeschenke von Firmenkollegen etc. zu diesem Anlass, und der Angehoerige gibt etwas zurueck (Salz zum Verstreuen, und ein Geschenk, ich habe mal ein Handtuch bekommen). -- Arcimboldo 11:05, 25. Aug. 2010 (CEST)
Wenn schon Englisch, dann sollte man sagen "I was very sorry to hear..."; "have been" legt nahe, dass man jetzt nicht mehr traurig ist.
Das mit den Geldgeschenken findet meines Wissens eher direkt auf der Beerdigung statt. 134.76.92.190 12:45, 25. Aug. 2010 (CEST)
Danke euch beiden. -- Chaunzy 14:13, 25. Aug. 2010 (CEST)
Warum so umständlich und nicht einfach "I am very sorry that your father passed away"? --78.52.168.223 16:16, 25. Aug. 2010 (CEST)
Wenn der Tote für einen selbst ein guter Freund war, sollte man ihn namentlich ehren und nicht lediglich als "Dein Vater" bezeichnen. Chiron McAnndra 19:14, 25. Aug. 2010 (CEST)
In Ordnung, aber wozu das "was/have been...to hear about..." gedöns? --78.52.168.223 19:48, 25. Aug. 2010 (CEST)
Nun ja, vergleiche es doch mal auf Deutsch: „Ich habe es sehr bedauert, vom Tod Ihres Vaters zu hören“ vs. „Ich bedaure sehr, dass Ihr Vater gestorben ist.“ Geht wohl im Prinzip beides, aber die zweite Version könnte schon etwas plump klingen. Mit "was" und "have been" verhält es sich übrigens genau umgekehrt wie oben behauptet: "was" bezeichnet einen in der Vergangenheit abgeschlossenen Zustand, "have been" einen bis in die Gegenwart anhaltenden. --Jossi 22:51, 25. Aug. 2010 (CEST)
Aber ich bedaure doch nicht, dass ich vom Tod des Vaters gehört habe, sondern dass er tot ist... --78.52.168.223 23:27, 25. Aug. 2010 (CEST)
Wenn Du die Sprache und Umgangsformen mit blanker Logik zu konstruieren versuchst, wirst Du nicht sehr weit kommen. Fuer die japanische Kultur, die Dinge besonders indirekt ausdrueckt, gilt das noch mehr. (Die o.a. Formulierung ist aber auch im normalen englischsprachigen Bereich ueblich). Der Tod des Vaters ist nicht mehr rueckgaengig zu machen. Mit dem "Ich bedaure, dass er tot ist" erweckt man eher eine Art Vorstellung, dass er ja unter anderen Umstaenden doch eigentlich noch mit im Raum sitzen koennte, wodurch man bei den Angehoerigen nochmal in der Wunde ruehrt. Die andere Formulierung impliziert mehr darueber, wie du es persoenlich aufgenommen hast, und dass du die Trauer der Familie geteilt hast. -- Arcimboldo 03:41, 26. Aug. 2010 (CEST)
Na, dann kann man das ganze für diesen einen Punkt auch ganz neutral halten, indem man sagt "I'm sorry for your loss." und, falls nötig, noch nachreicht, was der Tote einem persönlich bedeutet hat. Chiron McAnndra 18:52, 27. Aug. 2010 (CEST)
Kann man ... nur warum? Zumindest nicht als Formulierung ins Blaue hinein geeignet, nur dann, wenn man schon beim Thema ist. Und das "your loss" laesst auch nicht die eigene Anteilnahme erkennen. -- Arcimboldo 07:08, 3. Sep. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Öko-Zeichentrick

Weiß jemand den Namen dieser Zeichentrickserie? Aufklärend über Umweltzerstörung und -schutz, überzogene Worst-Case-Szenarien (Auslöschung sämtlicher Tierarten, Smog und saurer Regen verwandeln gesamte Erde in Einöde, etc.), rosafarbener(?) anthropomorpher Vogel als Hauptfigur, frühe(?) Neunziger. --Weissbaer 15:04, 25. Aug. 2010 (CEST)

Barbapapa ? Passt nur halb, aber darauf gut ;) --Kevin Heidemann 15:09, 25. Aug. 2010 (CEST)

Tipp: Er hat 26 Folgen, die letzte wurde am 21. März 2001 von 17:30 bis 17:55 im KI.KA ausgestrahlt. --84.62.192.237 16:00, 25. Aug. 2010 (CEST)

Mir wuerde dazu nur Captain Planet einfallen, hat aber viel mehr Folgen. --Dubaut 11:31, 26. Aug. 2010 (CEST)

"Albert sagt"? [23] --91.115.183.1 17:52, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Diskriminierung

In Frankfurt-Bockenheim werden abends die Ampeln an Fußgängerüberwegen, die keinen Zebrastreifen haben, abgestellt. Diskriminiert der Staat dadurch Alte, Seh- und Gehbehinderte ? --217.87.116.165 18:52, 25. Aug. 2010 (CEST)

Nein - wenn überhaupt, dann diskriminiert soetwas die Autofahrer - denn Fußgänger haben auf ausgewiesenen Fußgängerüberwegen immer Vorrang, sofern keine Ampel da ist, die ihnen Halt gebietet. Chiron McAnndra 18:58, 25. Aug. 2010 (CEST)
Völlig richtig! - Aber sag du's den Autofahrern, ich muss so lachen... Grüße 85.180.193.66 19:08, 25. Aug. 2010 (CEST)
Z 293 StVO: Fußgängerüberweg
Deine Antwort finde ich etwas verwirrend - nach meinem Verständnis (und meiner Lesart von Fußgängerüberweg#Deutschland) ist ein "ausgewiesener Fußgängerüberweg" ein Zebrastreifen. Und da von einem Überweg ohne Zebrastreifen die Rede war, haben die Fußgänger da auch keinen Vorrang. --dapete 19:34, 25. Aug. 2010 (CEST)
Hier gehen die Begriffe durcheinander; wenn kein Zebrastreifen da ist, dann ist es gerade kein Fußgängerüberweg im Sinne der StVO und ich wüsste nicht, wieso Fußgänger bei einer normalen Fußgängerampel, die ausgeschaltet ist, Vorrang haben sollten. --84.172.16.68 19:36, 25. Aug. 2010 (CEST)
Da ist mir noch aus der Verkehrsschule der Spruch in Erinnerung: "Sind die Ampelmännchen blind, nimm einen and'ren Weg geschwind!" -- 78.43.71.155 19:47, 25. Aug. 2010 (CEST) PS: Chiron McAnndra, sei froh, dass mir Rhabarber genausowenig schmeckt wie Dir.
Im Artikel steht: „In Deutschland ist eine Kombination von Zebrastreifen und Ampel (...) nicht zulässig“. Das wäre ja auch für Autofahrer und Fußgänger verwirrend. --88.70.72.123 20:43, 25. Aug. 2010 (CEST)
Um auf die ursprüngliche Frage einzugehen: Für innerstädtische Ampeln, auch solche an Bundesstraßen, ist die Stadt zuständig, nicht das Land oder der Bund. Insofern ist die Antwort nein. --Rotkaeppchen68 22:17, 25. Aug. 2010 (CEST)
Sorry, aber das ist doch Haarspalterei. Der Kern der Frage ging um die Diskriminierung, und den hast du nicht beantwortet, sonder nur beckmesserisch zur Kenntnis gegeben, dass dir der Unterschied zwischen Stadt und Staat bekannt ist.
Um also dem Ursprungsfrager zur Seite zu springen erweitere ich die Fragestellung für Haarspalter: Diskriminiert die Stadt Alte, Seh- und Gehbehinderte, wenn sie abends die Fußgängerampeln abschaltet? --84.172.16.68 00:06, 26. Aug. 2010 (CEST)
Mir war zwar bekannt, daß in und um Frankfurt extreme Wohnungsnot herrscht, aber daß die Stadt nun schon zu derart verzweifelten Maßnahmen greift, erschreckt mich doch sehr. --84.191.14.206 00:05, 26. Aug. 2010 (CEST)
Zur erweiterten Fragestellung: Relevant sind hier §3 Abs. 2a StVO ("(2a) Die Fahrzeugführer müssen sich gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, daß eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.") und §25 Abs. 3 StVO ("(3) Fußgänger haben Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten, und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert, nur an Kreuzungen oder Einmündungen, an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen."). Diese Vorschriften gelten unabhängig davon, ob irgendwelche Ampeln ein- oder ausgeschaltet sind. --Rotkaeppchen68 00:43, 26. Aug. 2010 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Andere Städte schalten Abends die Ampeln auf Bedarf. Die sehen dann nur scheinbar tot aus. Wenn einer auf den Knopf drückt, gehen die Ampeln an. Auch wenn die Ampeln ganz ausgeschaltet werden, kann ich keinen Ansatz zur Diskriminierung sehen, schon mangels Masse. Es ist Nachts kaum einer der angesprochenen Klientel als Fußgänger unterwegs. Und die wenigen Autofahrer kommen schneller durch, ohne die angesprochenen Klientel in der Schlaflosigkeit zu fördern.--91.56.214.245 10:54, 26. Aug. 2010 (CEST)
Es ist Nachts kaum einer der angesprochenen Klientel als Fußgänger unterwegs. - keine Ahnung, von was für "Städten" Du redest, aber die, die ich als Städte bezeichne, haben zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit auch Fußgänger auf den Straßen. Chiron McAnndra 23:11, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Datei:Woodstock redmond hair.JPG

Als Autoren sind Derek Redmond and Paul Campbell angegeben.

In der Bildbeschreibung steht zwar:

"English: Two hippies at the Woodstock Festival, Deutsch: Zwei Hippies beim Woodstock Festival" usw.,

aber auch:

"Français : voir aussi Hair de Milos Forman".

Die Personen sind wie die Darsteller in einer Filmszene angeordnet: zwei Personen unterhalten sich im Vordergrund, im Hintergrund Statisten. Die Personen wirken teilweise frisch gewaschen und (am Kinn und der Brust) rasiert, tragen fabrikneue Kleidung, insbesondere nichtverwaschene enggeschnittene blaue Jeans und saubere weiße Hemden, in einem Stil, der m.W. erst in den späten Siebziger, frühen Achzigerjahren aufkamen. Auf tatsächlichen Bildern vom Woodstock-Festival sind die Besucher meistens sehr jung und schlank, dagegen sind die Personen auf der Photographie in ihren Dreißigern und teilweise wohlgenährt. Die Männer im Vordergrund tragen modische Accessoires wie Brillen, Weste, Armbanduhr, Strinband, Taschenbuch mit rotem Umschlag.

Daher die Frage: Handelt es sich tatsächlich um eine authentische Aufnahme von August 1969 in Woodstock, oder um eine Filmszene, etwa aus Hair (Film) von 1979?, --Rosenkohl 20:20, 25. Aug. 2010 (CEST)

Du hast Probleme. Voll WP:TF, deine Annahmen. Klick doch beim Bild auf den einen Urheber, der hat zig Filmchen von Woodstock auf seiner HP, da findest du bestimmt auch die abgebildete Szene.--Lorielle 20:32, 25. Aug. 2010 (CEST)

Ich hatte diese Homepage bereits früher einmal aufgerufen, aber das Bild dort nicht entdeckt, ohne aber alles dort durchgesehen zu haben. Es sieht zwar nicht aus wie eine direkte Aufnahme aus dem nach meiner Erinnerung und den verfügbaren Bildern ziemlich durchgestylten Film Hair selbst, aber möglicherweise aus einer vorläufigen Probeaufnahme oder Drehpause. Also für mich ähneln die beiden Personen im Vordergund den Schauspielern Dorsey Wright (http://www.maryellenmark.com/text/magazines/life/images/100Z-216-021.JPEG) und Treat Williams. Beachtet die fast exakt gleiche Körperhaltung des liegenden Williams in http://www.maryellenmark.com/text/magazines/life/905W-000-011.html . Ein weitere Möglichkeit wäre natürlich, daß das Bild authentisch ist und als Vorlage für den Film gedient hat, --Rosenkohl 23:23, 25. Aug. 2010 (CEST)

Die fragliche französische Bildbeschreibung wurde am 8. Januar 2008 über ein Skript eingefügt, dass die Bildtexte auf verschiedenen Wikipedien auswertet. Fraglicher Text wurde original hier eingefügt. Du kannst ja versuchen, den Benutzer anzusprechen, woher sein Wissen stammt. Er ist zwar seit März nicht mehr aktiv gewesen, aber vielleicht klappt es per E-Mail. --::Slomox:: >< 23:36, 25. Aug. 2010 (CEST)

Service zum Hintergrund dieser Anfrage: [24], [25] --Anti68erAnti68.jpg 00:24, 26. Aug. 2010 (CEST)

Die Frage ist völlig berechtigt, weil hier immer wieder alles Mögliche mit großer Verantwortungslosigkeit und ohne den leisesten Selbstzweifel falsch, halbrichtig oder irreführend behauptet wird. Ich kenne den Film Hair vom Milos Forman recht gut. Das Bild stammt nicht aus dem Film. Es gibt dort auch keine Szene, in die das Bild passen würde (auch nicht vergessen: das ist ein Musical, in der Parkszene dort wird getanzt). Die Ähnlichkeit entsteht durch die Frisuren und durch die heimliche Botschaft im Bild und im Film („die sogenannte Rassendiskriminierung überwinden“ - für 1969 ist das Bild in den USA so provokativ wie heute eine Moschee zwei Blocks vom Ground Zero entfernt): siehe auch hier: [26]. Ich denke daher, daß das Bild wie ursprünglich behauptet beim Woodstock-Festival aufgenommen wurde und die Kommentare des französischen Kollegen völlig in die Irre führen und überflüssig Arbeit gemacht haben/machen.
Daß die beiden Jungs tatsächlich Hippies sein sollen, halte ich übrigens für ausgesprochen vollmundig. Das hat meines Erachtens jemand behauptet, der wenig Ahnung hat und vor allem die Zeit nicht miterlebt hat. 1969 lief der angetörnte Teil der Jugend ganz normal so rum, dazu mußte man kein Hippie sein. Und Woodstock wurde nicht nur von Hippies besucht sondern der überwiegende Teil der Besucher waren eben keine Hippies sondern normale, von der Hippiekultur und allem möglichen anderen berührte junge Leute. Man sollte nicht vergessen, daß die Hippiekultur (zumindest in den USA) schon zwei Jahre zuvor ihren Zenit überschritten hatte und viele Elemente danach in die Jugendkulturen eingeflossen sind. Hippie war man aber nicht durch eine angepappte Verkleidung sondern durch das eigene So-Sein. Aus einer Sekretärin, die sich zum Karneval eine lila Strähne ins Haar macht, wird ja auch kein Punk, oder? Mein Gefühl sagt mir, daß die beiden Jungs da so ziemlich viel zu normal aussehen. Das, wie man Neudeutsch sagt: Styling von Hippies war 1969 bei den meisten doch schon etwas deutlicher. Und ehrlich gesagt habe ich nur wenig Hippies mit einer Armbanduhr getroffen in meinem Leben, - aber wenn ihr Jüngeren halt gerne glauben wollt, daß die Hippies so waren, dann ist es mir eigentlich auch egal, hier steht ja dermaßen viel Falsches und Halbfalsches (und auch Dummes, ergänzt anläßlich des vorstehenden posts), daß es darauf auch nicht mehr ankommt. :-) --84.191.14.206 01:00, 26. Aug. 2010 (CEST) Addendum: Das Bild stammt aus dem Quicktime zu „The Other Side of This Life (Jefferson Airplane)“ hier: [27] (Die Quicktimes dort sind ganz lustig. Das dürfte ursprünglich wohl noch Normal8 und nichteinmal Super8-Filmmaterial gewesen sein. Daß man da ein Foto in dieser Qualität rausholen kann, erstaunt mich.) --84.191.14.206 01:18, 26. Aug. 2010 (CEST)
Könnte hier also eine Urheberrechts-Verletzung vorliegen, die Grund genug für einen Löschantrag auf das Bild bei WP:Commons wäre ...?
Ja, wir jüngeren haben einfach zu wenig Ahnung von dieser coolen Ära, sind halt zu sehr mit Schadensbegrenzung beschäftigt zwischen lauter Patchwork-Familien, ADHS-Kindern und Altersheimen für Langzeitdrogenabhängige ... --Anti68erAnti68.jpg 01:56, 26. Aug. 2010 (CEST)
Für jemanden, der bisher auf der Speckseite der Weltgeschichte gelebt hat, jammerst Du mir eine Spur zu laut. Ich denke, Deine Probleme lösen sich nicht über ein man-on-mission-Dasein, auch wenn Dir das vielleicht gerade bei den Fußtritten des Lebens (die übrigens jeder von uns einstecken muß) als der rettende Strohhalm erscheint. Aber das haben Dir gewiß auch schon viele andere gesagt, oder? Insofern haben wir also nichts miteinander zu bereden. --84.191.14.206 02:12, 26. Aug. 2010 (CEST)
Jammern ist nicht meine Sache, Fußtritte einstecken auch nicht. Und falls du Psychoanalytiker bist, solltest du dringend den Beruf wechseln. --Anti68erAnti68.jpg 02:35, 26. Aug. 2010 (CEST)
Don't feed the "Anti68" troll. --Eike 13:41, 26. Aug. 2010 (CEST)
Wolltest du nicht seit 3 Jahren verschwinden? Brauchst du evtl. Hilfe? --Anti68erAnti68.jpg 14:31, 26. Aug. 2010 (CEST)

Danke an die IP, hinter der ein Benutzer stehen könnte, dessen Konto wie ein indonesischer Vulkan heißt für die weiterführende Auskunft. Demnach ist davon auszugehen, daß Forman und sein Team bei ihren Recherchen für den Spielfilm wahrscheinlich auch die Aufnahmen von Redmond und Campbell gesichtet haben, und sie verwendet haben als Vorbilder für die Personen des Filmes ihr Erscheinungsbild, womöglich sogar für einzelne Szene und Film-Stills. Für ganz geklärt halte ich die Frage allerdings noch nicht, z.B. ist der Grund für den von Slomox erwähnten Edit auf der französischen Wikipedia noch nicht geklärt, und auch, warum das Bild mit dem Titelbestandteil "hair" hochgeladen worden ist. Wenn es sich nicht eindeutig (oder aufgrund einzelner Accessoires wie der Armbanduhr: eindeutig nicht) um Hippies handelt, dann müßte die Unterschrift im Artikel Hippie angepasst werden.

An IP 80.99.46.164: womöglich können sich hier noch andere Benutzer äußern, daher bitte noch nicht den Archivierungsroboter zu beauftragen,

Grüße --Rosenkohl 19:35, 26. Aug. 2010 (CEST)

Redmond/Campell (wenn sie denn für die Website www.film.queensu.ca in irgendeiner Form verantwortlich zeichnen, wie das OTRS-ticket für das Bild vermuten läßt) oder - auch das ist eine Möglichkeit - deren Erben (was den vollmundigen Gebrauch von Hippie plausibler erklären könnte) schreiben: „The unique QuickTime movie clips of the Woodstock Music and Art Fair available here for free viewing, are taken from original 8mm movie [dacht ich mirs doch] footage and audio cassette recordings made at the festival by Derek Redmond and Paul Campbell, and unseen since 1969.“ [28] Der Film Hair von Miloš Forman erschien 1979. Das Musical Hair selbst hatte seine Off-Broadway-Vorpremiere bereits im Oktober 1967 in Joseph Papp’s Public Theater und wurde dann im April 1968 produziert. Das Woodstock Music and Art Festival fand vom 15. bis 17. August 1969 statt. Daraus folgt:
  1. der Filmschnipsel von Redmond/Campell entstand erst, nachdem das Musical Hair mit der Kombination weißer Mittelstandsjunge mit Freund aus der black community öffentlich wurde.
  2. Miloš Forman hat mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit den Filmschnipsel von Redmond/Campell nicht gesehen („unseen since 1969“). Dazu müßte er persönlichen Kontakt zu Redmond/Campell gehabt haben und sich mit ihnen mal irgendwann diese alten Schmalfilme von damals reingezogen haben.
Zu eruieren, was den französischen Kollegen dazu gebracht hat, das Bild mit Hair in Verbindung zu bringen, halte ich (über eine der Neugier geschuldeten mail-Anfrage hinaus) für Zeitverschwendung. Man könnte in einem ersten Schritt die Essenz dieser Recherche dann auch erstmal auf der Diskussionsseite des Bildes posten und Reaktionen abwarten. Grüße --84.191.14.46 14:10, 27. Aug. 2010 (CEST)
Nachtrag: Eine Kritik und der angemeldete Zweifel an dem Gebrauch der Bezeichnung Hippie müssen auch berücksichtigen, daß Redmond/Campell Zeitzeugen waren und zwischen dem 15. und 17. August 1969 die abgebildeten Personen gefilmt haben. Während die Website die Bilder des Films schützt („The images and movies on this page may be downloaded for private use only. Any reproduction or re-transmission without permission of the copyright holders is prohibited under copyright law.“), gibt es für Wikipedia über ein OTRS-Ticket eine Freigabe für das Bild, die also nur von den Filmemachern selbst oder irgendwelchen Berechtigten (wie den Erben) stammen kann. Die Frage ist, ob im Zusammenhang mit der OTRS-Freigabe das Wort Hippie bereits vorkommt oder ob es als Folge des offenen Systems nachträglich von irgendwem aus welchen Gründen auch immer dem Bild angeheftet wurde und dann übernommen oder eben nicht übernommen wurde (in der Bildbeschreibung sind ja durchaus unterschiedliche Varianten zu lesen) und durch unkritisches Abschreiben ein entsprechendes Eigenleben entwickelte. Eine andere Frage müßte darauf abzielen, ob beim Gebrauch des Wortes Hippie in der OTRS-Freigabe (falls das so ist) tatsächlich auch ein „praktizierendes“ Mitglied dieser Kulturform :-) gemeint sein muß oder ob es im US-Amerikanischen darüber hinaus einen Sinngehalt gibt, der sich eher undifferenziert und vordergründig auf das Aussehen bezieht und die Frage garnicht aufwirft, ob der so Bezeichnete tatsächlich auch das Leben eines Hippies führt. Zumindest im deutschen Sprachgebrauch ist dies ja möglich, daß „Hippie“ im Sinne von „wie ein Hippie“ benutzt wird. --84.191.14.46 15:34, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] File:Chicago police officer on segway.jpg

Es gibt leider noch mehr solcher problematischen Fotos auf Commons. Zum Beispiel das hier. In der Bildbeschreibung steht zwar A Chicago police officer on a segway. Der Typ ist aber viel zu schlank. Jeder weiss, dass amerikanische Polizisten den ganzen Tag Donuts fressen. Und Kaffeeflecken auf dem Hemd haben. Die Frau, die im Hintergrund so "unauffällig" über die Strasse geht, wirkt eher wie eine Statistin. Ist das nicht eher aus einem Film von Clint Eastwood? Ich habe auch schon mal ein Foto von dem gesehen, da hat der in die genau gleiche Richtung geguckt. --81.62.199.186 06:51, 26. Aug. 2010 (CEST)

Es wäre aber schon fair, wenn Du Deinen Beitrag als Satire kenntlich machen würdest. Hier lesen (und schreiben) schließlich auch einfache Gemüter mit, die das, was Du da (recht lustig) schreibst für bare Münze nehmen. --84.191.13.14 11:36, 26. Aug. 2010 (CEST)
Keine Sorge, das Bild steht nicht in meinem BNR. Da wird Rosenkohl auch keinen LA drauf setzen. --Anti68erAnti68.jpg 14:31, 26. Aug. 2010 (CEST)

Zitat:Wolltest du nicht seit 3 Jahren verschwinden? Brauchst du evtl. Hilfe? --Anti68er , gerichtet an Eike hier n paar Zeilen oberhalb: Ich kann dir nur sagen, dass du hier verdammt hart an der Grenze zum PA arbeitest. Kritikfähigkeit ist dir offenbar nur in rudimentärem Maße gegeben (naja, der Herrgott verteilt seine Gaben halt leider sehr ungleichmäßig) lg+fz --Grottenolm 23:59, 26. Aug. 2010 (CEST)

Wer "Don't feed the "Anti68" troll" (eins drüber) für Kritik hält, dem kann ich auch nicht helfen. Tatsächlich war das ein frecher PA, den man bereits hätte sanktionieren können. Dass ich stattdessen nur auf gleicher Ebene antworte, ist meinem konfuzianischen Langmut zu verdanken .. Den kannst du übrigens auch auf meiner Diss betrachten. Insofern passt dein Vorwurf überhaupt nicht. --Anti68erAnti68.jpg 08:49, 27. Aug. 2010 (CEST)
Meines Erachtens ist das kein Ausdruck von „konfuzianischem Langmut“ (eine eher etwas ahnungslose Formulierung, die sich aus den Fünf Tugenden so nicht ableiten läßt) sondern Teil deiner Strategie, dieses Projekt für Deinen POV zu funktionalisieren. Dein Programm als man-in-mission ist ja nachlesbar von Dir formuliert: „Die 68er sind allerdings die Bewegung, die in ihrer Gesamtheit (!) m.E. für die meisten Missstände unserer heutigen Gesellschaft verantwortlich ist, und deren Aufarbeitung (Analysieren, Verstehen, Beheben, Verhüten ...) dank einschlägiger Denkverbote bis heute versäumt wurde. Deshalb setze ich hier meinen Arbeitsschwerpunkt.“ [29] --84.191.14.46 16:01, 27. Aug. 2010 (CEST)
Dachte es wären nur vier und die Geduld ließe sich aus der ersten .. ;-) Na egal, was ist denn nun Teil meiner angeblichen Strategie? Sparsam mit VMs umzugehen, auf gleicher Ebene zu antworten, oder ...? --Anti68erAnti68.jpg 17:04, 27. Aug. 2010 (CEST)
仁 义 礼 智 und 信 --84.191.14.46 18:26, 27. Aug. 2010 (CEST)
Sehe leider nur Symbole, auch nicht zum Anklicken. Sind das etwa chinesische PAs ..? ;-) --Anti68erAnti68.jpg 18:40, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] 26. August 2010

[Bearbeiten] Digicam

Ich überlege mir, eine Digicam zu kaufen, habe aber keine Ahnung, wo und wie ich am besten anfange, zu recherchieren. Besonders wichtig sind mir ein einigermaßen günstiger Preis und dass ich auch längere Videos damit aufnehmen kann. Wie kann ich meine Suche genauer eingrenzen und wie kann ich am besten gute Angebote finden? --84.137.21.226 09:15, 26. Aug. 2010 (CEST)

Am Einfachsten kann man die Suche über den Preis eingrenzen ;). Einfach in Google "preisvergleich digital kamera" eingeben und sich ein Preisvergleichsportal wählen. Ich empfehle die Casio Exilim EX-FH20. Das Ding kann alles was man sich als Hobbiefotograph wünschen kann und kostet unter 200€ --FNORD 10:19, 26. Aug. 2010 (CEST)
Bei Stiftung Warentest gibt's alle paar Monate einen Test dazu. Sie hatten lange Zeit festgestellt, dass die neu erschienen Modelle schlechtere Bilder machen als ältere, wie das im Moment steht, weiß ich allerdings nicht. Ein Kriterium ist sicherlich, ob du dich immer auf Automatiken für Blende, Belichtungszeit und co verlassen willst, oder ob du die auch mal (oder gar immer) selbst bestimmen willst. Wenn du dem Modell deiner Wahl nähergekommen bist, gibt es z. B. hier einen Preisvergleich. --Eike 10:18, 26. Aug. 2010 (CEST)
hier findest Du auch Infos.--91.56.214.245 10:33, 26. Aug. 2010 (CEST)

Erstmal danke für die Links. Ich werde mich da einlesen. Zum Preis: Ich wollte, wenn möglich, gerne unter 100€ bleiben. Ein besonders hohes Maß an individueller Kontrolle über Einstellungen ist mir nicht so wichtig, eher hätte ich gerne eine Kamera, deren Automatismus in dieser Hinsicht "für den Heimgebrauch" einigermaßen intelligent ist. --84.137.21.226 11:01, 26. Aug. 2010 (CEST)

So oft wie wir das schon hatten, könnten wir eigentlich eine Unterseite Wikipedia:Auskunft/Digicamkaufberatung einrichten und darauf verlinken... Gruss, --Cú Faoil RM-RH 19:31, 26. Aug. 2010 (CEST)
Nun ja, ich glaube nicht, dass ein vor zwei Jahren gegebener Tipp heute noch aktuell ist ;-) Gruß, Matthias Süßen ?!   +/- 17:30, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ach, das muss nicht sein. Vielleicht gibt's die Mittelklasse-Kamera von damals heute zu FNORDs Preisvorstellungen... --Eike 15:58, 28. Aug. 2010 (CEST)
Ich kann nur die seite digitalkamera.de empfehlen. Ein Direktvergleich ist dort mit fast allen Kameras möglich. Sinnvoll ist es dabei, dass man sich mit den Parametern gut auskennt. Gruß, alofok's talk 16:03, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Wieso "pinkeln" Hunde gern an Autoradkappen (Verhaltenspsychologie) ?

Wieso "pinkeln" Hunde gern an Autoradkappen ? Gibt es mehr als einen Grund ? z.B. "da hat schon mal jemand" oder "fremder Geruch im eigenen Revier" etc. pp. Dank vorab --91.59.62.44 12:35, 26. Aug. 2010 (CEST)

ENDLICH mal 'ne Hund-Frage! Gern?? Hunde pinkeln an alles, was sie anpinkeln können. Auch wenn praktisch nichts da ist, finden sie eine Lösung. Deshalb nennt man sie auch "den Besten Freund des Menschen". [Kurzantwort: Territorialmarkierung, no matter what!]. Geezernil nisi bene 14:44, 26. Aug. 2010 (CEST)
Pinkel doch mal selbst an eine Radkappe, dann weißt du, wie sich das anfühlt und wirst den Hund besser verstehen. -- لƎƏOV ИITЯAM 15:00, 26. Aug. 2010 (CEST)
Etwas ernsthafter: Siehe auch Territorialverhalten, Verwendung von Urin. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 19:35, 26. Aug. 2010 (CEST)
Der Reifen ist das einzige was beim Auto am Boden steht. (Ich hab noch keinen Hund an die Mitte eines Autos pinkeln sehen.) --Franz (Fg68at) 23:31, 26. Aug. 2010 (CEST)
Alles Unfug! Der Reifen hinterlässt beim Weiterfahren eine kilometerlange Territorialmarkierung. Der Hund zeichnet sich damit als äusserst ökonomisch denkendes Wesen aus. SCNR --Grottenolm 00:29, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich vermute hier eher, dass die Hunde hier auf den an Urin erinnernden Geruch von Gummi ansprechen, ähnlich wie Steinmarder, die an Gummiteilen vom Auto ja auch den Urin des Konkurrenten vermuten und dann zubeißen und -pissen. --Rotkaeppchen68 01:04, 27. Aug. 2010 (CEST)
Die Sache mit dem Geruch fürfte das ausschlaggebende Kriterium sein. Reifen stehen nunmal nicht permanent an derselben Stelle, sondern fahren herum - also nehmen sie auch unterschiedlichste Gerüche von überall her mit sich - und sowas riechen Hunde. Wenn man ein territorialles Tier ist, dann markiert man am Besten jene Stellen, die am meisten "anders" riechen, denn damit überdeckt man deren Geruch mit seinem eigenen. Zudem sind Stellen, die vielfältige Gerüche verströmen, auch deshalb für Markierungen am Besten geeignet, weil von denen am meisten jene Tiere angelockt werden, die auf Geruch ausgerichtet sindm was folglich dazu führt, daß die auch den Geruch (und dessen Intensität) des Markierers bemerken. Chiron McAnndra 17:24, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Der Euro steigt der Euro fällt

Wenn der Euro steigt heißt das ja meist das er gegenüber dem Dollar steigt. Wenn jetzt natürlich der Dollar gegenüber den meisten anderen Währungen abstürzt "steigt" der Euro natürlich gegenüber dem Dollar wobei er gegenüber den anderen Währungen rel. stabil bleibt. Die Aussage: der Euro steht bei 1.32 $ ist also nicht unbedingt besonders aussagekräftig.

Jetzt meine Frage: Gibt es einen Index in dem ich mir die Währungsentwicklung des Euro gegenüber allen anderen Währungen ansehen kann und nicht nur die Entwicklung gegenüber dem Dollar? -- Generator 12:54, 26. Aug. 2010 (CEST)

Vielleicht gegen den Währungskorb Sonderziehungsrecht, hier die Werte vom August. --Seewolf 12:57, 26. Aug. 2010 (CEST)
[30]. --Komischn 12:59, 26. Aug. 2010 (CEST)
@komischn: Mit einem Währungsrechner ist es doch nicht getan. Am Besten wäre ein Währungsgitter, das mit historischen Wechselkursen unterlegt ist. Habe ich aber im Internet noch nicht gesehen. Bei Yahoo ist der Wechselkurs mit Börsenkursen und einem weiteren Wechselkurs kombinierbar. Sowas gibt's auch, oberste Grafik. --Aalfons 13:08, 26. Aug. 2010 (CEST)
[31]. --Komischn 13:21, 26. Aug. 2010 (CEST)
Da die meisten Rohstoffe, inklusive dem Gas aus Russland, dem Eisenerz aus Südafrika und dem Soja aus Brasilien, an den Warenbörsen in US-Dollar notiert sind, ist schon der Euro-Dollar-Kurs der aussagekräftigste. Bei einem langfristigen Kursvergleich muss man aber sowieso immer die unterschiedlichen Inflationsraten auch berücksichtigen, sonst kommt einfach ein mathematischer Wert ohne wirkliche Aussagekraft heraus. 100 russiche Rubel, mexikanische Pesos oder thailändische Baht sind heute eben nicht das selbe wert wie vor 10 Jahren, auch nicht ansatzweise. --El bes 13:37, 26. Aug. 2010 (CEST)
Oder sieh den Goldpreis als Konstante an. Ein 20-Mark-Stück hat heute etwa die gleiche Kaufkraft wie vor hundert Jahren. -- لƎƏOV ИITЯAM 14:56, 26. Aug. 2010 (CEST)
ist der Goldpreis (gerade in den letzten 3 bis 4 Jahren) wirklich konstant? Der ist doch krisenbedingt wieder enorm gestiegen, ansonsten vlcht mal Kaufkraftparität anschauen, bekanntes Beispiel ist auch der Big-Mac-Index (aber soviel ich weiß nicht unumstritten)--- Zaphiro Ansprache? 15:08, 26. Aug. 2010 (CEST)
Sieh es andersherum, die Währungen sind krisenbedingt enorm gefallen. -- لƎƏOV ИITЯAM 15:20, 26. Aug. 2010 (CEST)
Zu Bedenken ist auch, dass die Goldproduktion in den letzten Jahrzehnten unglaublich angestiegen ist. 65% der heute vorhandenen Goldmenge wurde erst nach 1950 gefördert.[32] Wenn nicht gleichzeitig die Weltbevölkerung und deren Nachfrage und Kaufkraft noch mehr gestiegen wäre, wär's mit dem Goldpreis dementsprechend nach unten gegangen. Damals als die Spanier tonnenweise Azteken- und Inka-Gold in Europa auf den Markt geworfen haben, ist genau das passiert, weil damals die Realwirtschaft nicht in dem Ausmass gewachsen ist und der Markt mit Gold überschwemmt wurde. Gold ist nur dann eine Anlage für die ganz schlechten Zeiten, wenn es nicht auf der ganzen Welt einen globalen Wirtschaftszusammenbruch gibt. Nur wenn Oasen des Wohlstands übrig bleiben, wie etwa die Schweiz und die USA während dem Zweiten Weltkrieg, kann man in so einer Krise mit dem Gold was anfangen. Ausserdem ist Gold ein ziemlich schmutziges Geschäft, siehe etwa unsere Artikel Grasberg-Mine oder Baia-Mare-Dammbruch. --El bes 15:29, 26. Aug. 2010 (CEST)
In Goldpreis#Inflation durch die Entdeckung Amerikas liest man, dass sich die Getreidepreise in 150 Jahren vervierfacht haben, und da steht gar was von Preisrevolution. Das entspricht einer jährlichen Inflationsrate von 0,93 %. Zum Vergleich, eine "stabile" Währung, die gute alte DM, hat in den ca. 50 Jahren ihres Bestehens 80 % ihres Wertes verloren. Hätte sie sich mit diesem Tempo 150 Jahre lang gehalten, hätten sich die Preise verhundertundfünfundzwanzigfacht. Selbst in dieser Zeit der "Preisrevolution" war Gold wesentlich stabiler als alles Papiergeld. — Dass die Goldförderung ein Drecksgeschäft ist, stimmt. -- لƎƏOV ИITЯAM 19:44, 26. Aug. 2010 (CEST)
(nach links rück) Als Alternative gibt es Daten die nach dem Handelsvolumen gewichten, z.B. bei der EZB: [33], siehe auch en:Trade weighted index. --Matt314 19:41, 26. Aug. 2010 (CEST)
Nun ja, letztlich geht es dir, soweit ich das verstehe, ja nur um die Entwicklung relativ zu einer Währung (Euro). Wenn du auf der Ordinate des Diagramms jeweils den Wechselkurs Fremdwährung/Euro aufträgst und das ganze mit einem Indexwert versiehst (bspw. 2000 = 100), kannst du den Trend ja nachvollziehen. Es ist dann klar, ob der Euro nur ggü. dem Dollar oder auch ggü. dem Renminbi an Wert verloren hat. Die Daten findest du sicher beim IMF, aber eine einfache Möglichkeit zur Diagrammerstellung fällt mir nicht ein (für US-Daten gäbe es http://research.stlouisfed.org/fred2/graph/, aber ich finde dort keinen fürden Fall passenden Datensatz). —Pill (Kontakt) 23:16, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Erblichkeit von Intelligenz

Aus aktuellem Anlass wurden in verschiedenen Medien ausgesprochen negativ auf die Aussage reagiert das Intelligenz erblich sei. Im Wikipediaartikel wird dazu keine echte Aussage getroffen. Da mich das sehr überrascht hat das man anzweifelt das Intelligenz vererbt wird, (entstand ja schließlich durch Evolution) wollte ich wissen ob es dazu eine umfangreich und neutral durchgeführte und aussagekräftige Studie gibt. --81.200.198.20 13:09, 26. Aug. 2010 (CEST)

Es gibt seit 1945 in Deutschland Studien weder in die eine noch in die andere Richtung. Die Unterstellung ist eine andere: Mittelschichtskinder seien erblich (nicht sozial) bedingt klüger als Unterschichtskinder. Wenn es also mehr Unterschichtskinder gebe, werde Deutschland dümmer. Gegen diese Infamie wenden sich die Proteste. --Aalfons 13:13, 26. Aug. 2010 (CEST) (aktualisiert:) Wer mit Sarrazin argumentiert, möchte ein Kinderverbot für Hartz-IV-Empfänger und die Zwangssterilisierung von Kopftuchmädchen eben nur suggerieren, aber keinesfalls fordern. Interessant auch, wie sich der Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky daran erinnert, wie ihm einst Finanzsenator Sarrazin die Mittel für Integrationsmaßnahmen zusammenstrich ...

Bis jetzt wird unter Experten (Also die die sich selbst für Intelligent halten :-) noch gestritten was Intelligenz überhaupt ist und wie man das messen könnte. So gesehen gibt es sicher keine seriösen Wissenschaftlichen Aussagen zu einer möglichen Vererbung von Intelligenz. Einzelne Eigenschaften wie z.b. Orientierungssinn oder so kann ich mir schon vorstellen das sie in gewissen Maße vererbbar sind. Generator 13:14, 26. Aug. 2010 (CEST)
Sicherlich wird Intelligenz von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben - aber das ist kein rein genetisches, sondern mindestens ebenso ein soziales Phänomen. Um die rein erbliche Komponente herauszufiltern, müsste man auf Zwillingsforschung oder Forschung an adoptierten Kindern zurückgreifen - da wird es schon sehr viel schwieriger, eine valide Aussage zu machen. --Snevern (Mentorenprogramm) 13:18, 26. Aug. 2010 (CEST)
Hehehe! Genau das ist der Punkt. Gene sind wie Kleiderständer, aber es kommt darauf an (a) WO sie stehen, (b) WER seine Klamotten darauf hängt (c) WAS das für Klamotten sind und (d) was DAVON hängenbleibt!
Denk doch mal nach: Wenn Intelligenz SO SUPERGUT wäre (in der Evolution), dann müssten doch alle - mit der Zeit - superintelligent geworden sein. Stellst du das fest?? Na, bitte! Habe vor kurzem "The Swarm" (aber nicht den von Schätzing) gelesen und da wird die These vertreten, dass Intelligent gar nicht mal so gut ist, wenn man als Spezies lange durchhalten will - also los: Alle raus und durch den Wald toben! Geezernil nisi bene 13:24, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ohne die Untotenruhe stören (bzw. Schläfer wecken) zu wollen: Mit Benutzer:Dr. Volkmar Weiss kann man sich hervorragend über solche Themen unterhalten. Den Lerneffekt würde ich allerdings als nicht zu hoch ansehen. --Taxman¿Disk? 13:29, 26. Aug. 2010 (CEST)

Sehr schön die FAZ gestern: Niemand hindert den Autor Thilo Sarrazin an der Propagierung seiner Thesen. Was nichts daran ändert, dass diesem biologistischen Buch die kulturelle Geschäftsgrundlage fehlt. „Deutschland schafft sich ab“ erzählt die Untergangsgeschichte einer Nation. Für diesen Untergang sollen mit den Muslimen nun sechs Prozent der Bevölkerung die Verantwortung übernehmen. Es fragt sich, was die anderen 94 Prozent in den letzten Jahrzehnten für die Zukunft ihres Landes getan haben. Sarrazins Buch ist ein Entlastungsversuch einer desorientierten Elite. Kein Zweifel, dass es ein Erfolg wird. --Aalfons 13:45, 26. Aug. 2010 (CEST)

Wenn Politiker uralte Studien als aktuell verkaufen, interpretieren und dann noch unzulässig verkürzen, dann kann nur Quark herauskommen. Wenn man bestimmte bekannte Faktoren kombiniert, kann man sicher zu solchen Theorien kommen. In welchen sozialen Schichten war/ist Mangel-/Fehlernährung, Alkohol-/Nikotinmißbrauch, Geschlechts- und parasitäre Krankheiten vermeintlich oder tatsächlich am häufigsten verbreitet? Oder anders gefragt, welche äußeren Einflüsse haben über die Mutter Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes im und außerhalb des Mutterleibs? Die Antworten darauf dürften klar sein. Genauso bei der unseeligen IQ-Frage... 90 Prozent der Bevölkerung haben einen IQ von 85 bis 115 Punkten. Wenn man davon ausgeht, daß also die meisten Kinder mit einem Potential von 100 versehen sind, das in während der Kindheit und Jugend gefördert oder verringert werden kann, sollte man ehrlicher Weise auch sagen, daß ein Förderziel bei "bildungsfernen" Eltern geringer ausgeprägt ist, als bei "bildungsnahen" Eltern, die höchstwahrscheinlich vermehrt im Berufsleben stehen. Das ganze schließt nicht den Professor als Kind einer Putzfrau, oder die Frisöse als Architektenkind aus, aber die Realtität ist nicht so rosa, wie mans gerne hätte. Was Sarrazins Ansichten zu Moslems betrifft, so beruhen die wohl trotz seines längeren Berlinaufenthaltes eher auf Hörensagen und verallgemeinern von Extremfällen. Denn wenn man in Moabit, Hinterhausl 3 links oder rechts aufwächst, ist es egal, ob man Schwabe, Türke, Jugo, Russe oder Urberliner ist, die Chancen fürs Leben sind einfach schlechter als in Steglitz.Oliver S.Y. 15:15, 26. Aug. 2010 (CEST)

Und der IQ ist auch noch relativ, also so angesetzt, dass IQ100 dem Durchschnitt entspricht (mit den entsprechenden Streuungen). Wenn die Menscheit also intelligenter oder dümmer würde, könnte man es mit dem IQ nicht messen. --89.246.208.174 16:19, 26. Aug. 2010 (CEST)
Das wäre schon möglich: Man setzt einen bestimmten, alten IQ-Test samit Auswertung als Referenz. Da sich die 100 des alten Tests ja auf den damaligen Altersquerschnitt beziehen, müsste man bei Anwendung des alten Tests auf jüngere Menschen doch einen Unterschied sehen. Allerdings wird der Test dann wahrscheinlich nicht mehr 100prozentig vergleichbar, weil damals Fähigkeiten wichtig und gefragt waren, die heutzutage nicht mehr so gefragt sind. --Rotkaeppchen68 16:29, 26. Aug. 2010 (CEST)
Sicher ist Intelligenz (was immer man darunter versteht) zu einem beträchtlichen Teil erblich bedingt. Wie hoch dieser Anteil ist, kann seriös niemand beantworten. Ernährungsbedingungen während der Schwangerschaft und in den ersten Jahren sind ebenfalls von beträchtlicher Bedeutung für die physiologische Hirnetwicklung. Was dann daraus wird, hängt wiederum von den weiteren Lebensumständen ab, da geht es dann um soziales und kulturelles.
Sarazins Argumentation ist ein alter Hut, ich erinnere mich dunkel, dass es ähnliches schon vor hundert Jahren gab (gegenüber Arbeitern, Negern und dergleichen, mit dem man nichts zu tun haben wollte. Mit Wissenschaft hatte das damals nichts zu tun und hat es auch heute nicht. In der Psychologie nennt man das Rationalisierung. Ich will etwas (nicht) und bastle mir eine pseudowissenschaftliche Begründung für meinen irrationalen Willen. Es wird auf innige Zustimmung bei Teilen der Bevölkerung treffen, die ähnliche Ressentiments hegen und in Sarrazins Argumentation eine Legitimation sehen werden.
Was mich verblüfft, ist die ungeheure Naivität (freundlich umschrieben) in Sarrazins Äußerungen. Er geht offenbar davon aus, dass in einer Gesellschaft mit annähernder Chancengleichheit die biologisch Intelligenteren gesellschaftlich aufsteigen und daher in einer solchen offenen Gesellschaft der soziale Status statistisch mit dem IQ korreliert. Das kombiniert er dann mit dem Umstand, dass gebildete, berufstätige Frauen in sicheren Verhältnissen im Schnitt weniger Kinder bekommen (was weltweit zu beobachten ist). Dann wendet er den „Dreisatz“ (Zitat heutiges Zeit-Interview) an: Die Armen sind doof und vermehren sich wie die Karnickel, die Wohlhabenden sind klug und halten sich zurück. Drum werden wir ein Staat von armen Karnickeln. QED. Dagegen hilft natürlich nur ein Einwanderungsstopp (wandern denn überhaupt noch so viele ein?) und gegebenenfalls Geburtenkontrolle (zwangsweise?).
Sarrazin stellt ja gerne mal Zahlen in den Raum, die keine Grundlage haben (hat er selbst eingestanden) – klingt halt seriös. Ich bin mir sicher, dass sich sein Buch mit überschaubarem Aufwand zerlegen lassen wird. Das wäre ein Witz, wenn es nicht so traurig wäre, wenn nicht abzusehen wäre, dass zu viele diesen intellektuellen Dünnpfiff für bare Münze nehmen würden.
Rainer Z ... 19:34, 26. Aug. 2010 (CEST)

Anstelle von Zeitungsartikeln empfiehlt sich bei solchen Fragestellungen eine Suche auf PubMed: Die Eingabe des Stichworts "Intelligence Heritability" spuckt 172 peer-reviewte Fachartikel aus, darunter beschäftigen sich schon auf der ersten Seite einige erkennbar mit der Fragestellung. Darunter z.B. potentiell interessant:

Gruss & Frohe Lektüre, --Cú Faoil RM-RH 19:48, 26. Aug. 2010 (CEST)

Diese Lektüre braucht kein Mensch. Früher hat noch jeder, auch der einfachste Bauer gewusst, dass der "Apfel nicht weit vom Stamm fällt". Einfach Augen auf, sich umgucken. --93.129.95.39 20:16, 26. Aug. 2010 (CEST)
Du hältst offenbar insgesamt nicht viel vom Lesen. Sonst hättest du den Beiträgen weiter oben zwanglos entnehmen können, dass aus der Tatsache, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, noch lange nicht auf die Erblichkeit von Intelligenz geschlossen werden kann. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:37, 26. Aug. 2010 (CEST)
@Snevern, und "offenbar" hältst du vom Denken sogar noch weniger als ich vom Lesen. Der Spruch "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" behandelt natürlich die "Erblichkeit" von Eigenschaften und nichts anderes. Oder glaubst du, die Menschen wollten damit früher sagen, dass die voreingenommene ungerechte Obstsociety dafür verantwortlich sei, was für Äpfel vom Apfelbaum fallen? --93.129.95.41 16:55, 29. Aug. 2010 (CEST)
Wenn man sich allerdings durch die Studien liest, findet man einen Konsens, dass Intelligenz unabhängig von Umweltbedingungen eine erbliche Komponente hat, deren Heritabilität je nach gemessenem Parameter zwischen 30 und 80% zu betragen scheint. Die nicht erblich bedingten 20-70% wären dann also logischerweise durch Umwelt und Zufall zu erklären. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 23:01, 26. Aug. 2010 (CEST)
Und es ist auch noch eine Alterskomponente zu finden (Jugend: stärker durch Umwelt, Alter: stärker durch genetische Vorgaben geprägt). Nehme an, dass es - wie überall - ein Spektrum gibt: Manche (Individuen) werden so extrem durch die Umwelt geformt, dass sie 10:90 sind, andere werden 90:10 sein, der Rest irgendwo dazwischen. Geezernil nisi bene 23:49, 26. Aug. 2010 (CEST)
Klar, Heritabilität ist immer ein Durchschnittswert, der für die Gesamtpopulation, aber nicht notwendigerweise für jedes einzelne Individuum gilt. Dass Intelligenz im Erwachsenenalter offenbar stärker erblich ist als in der Kindheit finde ich im übrigen auch sehr interessant. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 23:52, 26. Aug. 2010 (CEST)
Jau. Was sagt das über den nachfolgenden Thread? --Aalfons 23:04, 26. Aug. 2010 (CEST)
Es bestreitet ja niemand, dass Intelligenz erblich bedingt ist – so geschätzt zu vielleicht 30 bis 80 Prozent. Die Bandbreite dieser Zahlen zeigt schon, auf wie wackeligen Füßen darauf aufbauende Schlüsse stehen. Erst recht die der Sarrazinschen Sorte. Bei denen geht es ja nicht um die Erblichkeit der Intelligenz, sondern um die Verknüpfung derselben mit Milieus und Vermehrungsrate. Das hat mit Neurobiologie nix zu tun, das ist nur ideologiegeschichtlich interessant. Und da landet man tatsächlich in finsteren Regionen. Es ist zu hoffen, dass die bisherigen Manifestationen solcher Gedankengänge demnächst mal wieder öffentlich in Erinnerung gerufen werden. Rassismus ist nur eine der Ausformungen. Sarrazin betont ja die soziale Seite. Arm = dumm + vermehrungsfreudig (natürlich nur statistisch). Auch nicht originell. Rainer Z ... 23:34, 26. Aug. 2010 (CEST)
Siehe auch Idiocracy. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 23:54, 26. Aug. 2010 (CEST)
Auf eine Art weiß Thilo Sarrazin offenbar sehr gut, wovon er spricht. In einem Genealogie-Forum finde ich einen Hinweis auf einen Bericht im Stern vom 15. Oktober 2009, wonach seine familiären Wurzeln, vom Familiennamen her, auf sabäische Familien zurückzuführen seien, „die über Nordafrika und Spanien nach Frankreich gelangte(n) und sich dort mit Hugenotten "vermischte(n)"“. Das französische sarrazin / sarrasin verweise nicht nur auf den Buchweizen sondern auch auf „eine Person, die zur muslimischen Bevölkerung des Mittelalters gehörte“. [34]
Demnach kann man bei Thilo Sarrazin mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von musimischen Vorfahren (und deren angeblicher vererbten Intelligenzausstattung) ausgehen.
Die WirtschaftsWoche (mit Berufung auf Munzinger) präzisiert, der in Gera geborene Sarrazin entstamme „einer Hugenottenfamilie, die aus Burgund über Genf nach Westfalen kam. Der Sohn eines Arztes und einer westpreußischen Gutsbesitzerstochter wuchs mit einer Schwester und zwei Brüdern in Recklinghausen auf...“ [35]
Aus einer kinderreichen Einwandererfamilie stammt Sarrazin also im weitesten Sinne selbst und das Muslimische liegt ihm darüber hinaus auch im Blut. Und offenbar konnte er sich (aus seiner Sicht ja nicht sehr überraschend) auch nach Generationen nicht integrieren in eine Gesellschaft, die aus der rassistischen Hetze in der Nazizeit zu lernen versucht hat.
Bloß, warum? Woran liegt es? Ein Begründungszusammenhang könnte sein:
Wenn der Chefreporter der WirtschaftsWoche Dieter Schnaas in seiner Kolumne vom 26. August 2010 zusammenfaßt: „Thilo Sarrazin hat Angst vor muslimischen Ausländern. Er ist in seinen Berliner Jahren als Finanzsenator offenbar xenophob bis an die Grenze des Pathologischen geworden - und wild entschlossen, einer munter herbeihalluzinierten islamischen Überfremdung Deutschlands die Stirn zu bieten. Dabei scheut Sarrazin auch keine biologistischen Argumente, macht auf die „genetische Komponente von Intelligenz“ aufmerksam, ja: auf „genetische Belastungen“ bei „Migranten aus dem Nahen Osten“. Sarrazins Hauptargument geht dabei so: Die Lendenkraft der Türken und der Araber bedrohe die „kulturelle Identität“ Deutschlands im „Europa der Vaterländer“ – und der „Volkscharakter“ der Deutschen sei „Fäulnisprozessen“ ausgesetzt, weil „Bildungsgrad und erbliche Intelligenz in einem befruchtenden Verhältnis stehen“ und „die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten“ zwangsläufig dazu führen werde, dass der Tagesrhythmus hierzulande in 100 Jahren „vom Ruf der Muezzine bestimmt wird“.“ [36] - wenn also Dieter Schnaas Xenophobie bis an die Grenze des Pathologischen konstatiert, so liegt ja sofort die Frage auf der Hand, ob es sich bei Sarrazins Ausfällen nicht gleichzeitig auch um die Projektion eines abgrundtiefen Selbsthasses des ehemaligen berliner Finanzsenators und muslimisch erblich vorbelasteten Einwandererkindes handeln könnte. Er möchte Gutes tun, aber er weiß gleichzeitig durch seine messerscharfe Analyse, daß sein persönlicher Kultur- und Werteverlust als Migrantensproß der Jetztzeit um einige Generationen vorauseilt und damit um die Vergeblichkeit seines Strebens, denn er hat einfach die falschen Gene, es wird, es kann ihm nichts gelingen...
Schaffen (im weitesten Sinne) „Einwanderer“ wie er also gerade Deutschland ab? --84.191.13.14 00:41, 27. Aug. 2010 (CEST) </ironie>
LOL --Aalfons 07:54, 27. Aug. 2010 (CEST)
Wer nicht lesen will, muss fühlen: Herr Sarrazin hätte die entsprechenden WP-Artikel lesen sollen - oder wenigstens mal hier in der Auskunft nachfragen können. Jetzt gallopiert die publizistische Klon-Kuh durch das öffentliche Gen-Mais-Feld und selbst die, die auch keine Ahnung haben, korrigieren/fordern/schelten wild mit. Woran erinnert uns das...;-) Wurde ja oben gesagt: "Intelligent, sein hängt auch von der Umgebung ab, in der man sich befindet. Aber grossartiger Unterhaltungswert! Geezernil nisi bene 13:19, 29. Aug. 2010 (CEST)

Rück... Womöglich hat Sarrazin in der Auskunft mitgelesen oder war gar der Fragesteller. Witzigerweise hat er sich ja auch noch auf Unterschiede zu Juden und Basken berufen, ebenso wie Geezer aaO. Eigentlich ist Geezers damaligen Ausführungen nicht viel hinzuzufügen. Dennoch, weil es ja jetzt explizit um Intelligenz geht:

Das Problem scheint mir einerseits zu sein, was man unter Intelligenz versteht, andererseits verstehe ich die öffentliche Diskussion zu Sarrazin so, dass es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt.
Hans Mohr schreibt im Geleitwort zu Gerhard Vollmers Buch "Evolutionäre Erkenntnistheorie" (2. Aufl, Stuttgart, 1980): "In der Tat zeigt zum Beispiel der Intelligenzquotient in einer menschlichen Bevölkerung eine Verteilungsfunktion, die mit der theoretischen Erwartung genau übereinstimmt. Es gibt also – um bei diesem Beispiel zu bleiben – nicht die menschliche Intelligenz; es gibt lediglich Verteilungsfunktionen für Intelligenz in menschlichen Populationen."

Damit reißt er schon an, was immer wieder in der Diskussion passiert: Jemand kommt und sagt: "Ethnie X ist intelligenter als Ethnie Y." Dabei legt er seinen Intelligenzbegriff zugrunde. Und das ist unzulässig, denn Ethnie X hat in dem Land/auf dem Kontinent/in den Klimazonen seiner Herkunft ganz andere Fähigkeiten entwickelt, als Ethnie Y, welches wiederum – gemessen an deren Intelligenzverständnis – klüger ist als Ethnie X. Kurzum: Es gibt, wie Mohr richtig schrieb, nicht die Intelligenz.

Mohr schreibt weiter: "Ich glaube, daß es sehr nützlich wäre, wenn Sie bei Ihren weiteren Überlegungen die Gesetze der Populationsgenetik mit einbeziehen würden. Wir könnten auf diese Weise vielleicht einen Zugang finden zu der Frage, die mich immer wieder beschäftigt hat, ob und gegebenenfalls in welcher Hinsicht und in welchem Ausmaß das Erkenntnisvermögen der einzelnen Teilpopulationen verschieden ist. Es wäre erstaunlich, wenn die verschiendenen menschlichen Teilpopulationen, die sich in ihrem gene pool erheblich unterscheiden, in Bezug auf jene Gene, die den kognitiven Fähigkeiten zugrunde liegen, gleich wären. Man muß vielmehr damit rechnen, daß menschliches Erkennen mehr oder minder "gene pool-spezifisch" ist. Dies hat, glaube ich, auch erhebliche Bedeutung für die Frage, ob es synthetische Urteile a priori gibt, die für alle Menschen verbindlich sind."

Was er imho beschreibt ist: es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Menschen sich zwar bzgl. zB der Hautfarbe unterscheiden, nicht aber in anderen Merkmalen. Die Evolution muss zwingend auch andere Fähigkeiten herausgebildet haben, einfach weil die Lebensbedingungen andere waren (zB haben Menschen afrikanischer Abstammung nach meinem Empfinden ein wesentlich ausgeprägteres Rhythmusgefühl als zB Europäer, zu klären wäre, was das mit den Lebensbedingungen zu tun hat, die man in Afrika vorfindet).

Rainer Z schreibt oben, dass niemand bestreitet, dass Intelligenz erblich bedingt ist. Das ist wohl auch das Ergebnis der oben verlinkten, in der Auskunft schon statt gehabten Diskussion. Nun, heute morgen gegen 4:00 Uhr konnte ich (schlaflos wie ich zuweilen bin) diese unsägliche Sendung "hart aber fair" sehen, wo aber genau das passierte. Mögliche Unterschiede werden schlicht geleugnet. Es soll (so Friedman) kein Gen geben, was den verschiedenen jüdischen Gruppen eigen ist (jeder für sich). Ich halte genau das nicht für ausgeschlossen. Einerseits, weil ich Mohr zustimme, andererseits, weil ich immer wieder einmal lese, dass man nun bestimmen konnte, dass XY aus Schweden einer Genanalyse zufolge zu 98%er Wahrscheinlichkeit auch Ahnen aus dem Dorf Z in Afrika hat (sorry, kein konkretes Beispiel, man möge mich berichtigen, wenn ich mich da immer wieder verlesen habe). Und warum sollte ein Gruppe, die seit Jahrhunderten verfolgt wurde und der die Ehe mit anderen Volksgruppen versagt war nicht "mehr" von einem bestimmten Gen haben, als andere Völker? Die Frage ist aber: So what?

Wenn ich also Zeitungsmeldungen so verstehe, dass anhand Genanalyse nachgewiesen werden konnte, dass zB der blonde Schwede X Ypsilonson einen afrikanischen Vorfahren aus dem Dorf Wasweißich hat, der womöglich vor Jahrhunderten mittels Wikingerraubzug eingeschleppt wurde, dann wird der durchschnittliche BILD-Leser auch (falsch?) verstehen, dass man ethnische Unterschiede anhand der Gene feststellen kann. Und wenn dann eben dies in der öffentlichen Diskussion geleugnet wird, dann wird auch der zitierte Leser sich fragen, was das soll und dem hinterherrennen, der ihm erzählt, was er ohnehin schon glaubt/weiß. Und – da die anderen ja die Unwahrheit sagen – dann dem "Anführer" auch noch glauben, dass dieser Unterschied bedeutsam ist und – wie bereits geschehen – die "Anderen" deswegen minderwertig sind. Solange also niemand sagt, dass diese intellektuellen Unterschiede, soweit sie denn bestehen, nur in Relation zu einem bestimmten Intelligenzbegriff vorhanden sind, der zitierte Leser selbst – gemessen zB an den Fähigkeiten eines Afrikaners – "dümmer" ist und es hierauf gar nicht ankommt, sondern es gilt, diese Unterschiedlichkeit zu nutzen, statt sich über die Anderen hinweg zu heben und als wertvoller zu deklarieren, solange macht mir persönlich die derzeitige Vorgehensweise Angst. Weil sie eben ein Szenario heraufbeschwört, wie wir es in D schon einmal hatten. Iow: den Rassimushammer zu schwingen, nur weil jemand auf Unterschiede hinweist, ist falsch. Ebenso falsch, wie diese Unterschiede zu leugnen. -- Ian DuryHit me  20:59, 2. Sep. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] zu dämlich, nen DVD- Spieler zu bedienen?

Videorekorder habe ich schon gehaßt, das neue Zeug ist aber noch schlimmer.... Hier mal der Text einer freundlichen Mail an den Hersteller Panasonic - die Mail blieb unbeantwortet.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe vor einigen Monaten den DVD-Player DMR EH495 gekauft und es trotz mehrfacher Versuche immer noch nicht geschafft, aus auf der Festplatte gespeicherten Video-Dateien (z.B. aus Fernseh-Sendungen) eine sinnvoll strukturierte, funktionierende DVD zu erstellen. Im Prinzip geht es darum, meistens mehrere dieser Filme, untergliedert in einzeln anwählbare Kapitel (oder Titel?), auf die DVD zu brennen. Aus der Bedienungsanleitung glaube ich zu erkennen, daß dazu Kapitel oder/und Titel oder/und Playlisten (was sind eigentlich Playlisten ?) schon vor dem Brennvorgang erzeugt werden müssen. Weiterhin muß wohl ein Top Menü erzeugt werden (was ist das ?) sowie die DVD nach dem Brennen finalisiert werden (wozu? und was ist das ?). Können Sie mir bitte ganz detailliert und "idiotensicher" die Schritte beschreiben, um eine funktionierende DVD mit Kapiteln (oder Titeln ?) zu erzeugen incl. der Erstellung des Top Menüs und der Finalisierung? Außerdem: welche Art von DVD-Rohlingen muß ich verwenden? Ich kann leider die meisten dieser Fragen mittels Studium der (einfach viel zu komplizierten) Bedienungsanleitung nicht klären und bin daher völlig ratlos und zugegebenermaßen etwas entnervt. (Gibt es vielleicht eine Anleitung, die sich ausschließlich auf das Erstellen von DVDs beschränkt?) Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und verbleibe mit freundlichen Grüßen ...

Hat jemand von euch ne Ahnung, wo man sowas OMAgerecht nachlesen kann? --Marcela Miniauge2.gif 14:14, 26. Aug. 2010 (CEST)

Ein Anfang: Finalisieren musst du die DVD, damit sie auch von anderen Playern gelesen werden kann. Eine Playliste legt fest, in welcher Reihenfolge die Dateien abgespielt werden. Im DVD-Menü kannst du auswählen, was abgespielt werden soll. Von Panasonics Produktinfoseite: "verarbeitet alle DVD Formate [DVD-RAM, -RW, -R, -R (DL), +RW, +R, +R (DL)]". Link zum Handbuch für alle: [37]. --Komischn 14:27, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ohne das spezielle Gerät zu kennen...
  • Eine Playliste sollte eine Liste zum Abspielen mehrerer Filme sein, hier also nicht gebraucht werden.
  • Es dürfte nicht nötig sein, einen Film in Kapitel zu unterteilen. Eventuell musst du dann aber ein Kapitel anlegen, das den ganzen Film umfasst.
  • Das "Top Menü" ist die Auswahl, die als erstes erscheint, wenn du die fertige DVD in den Player steckst. Also zum Beispiel "Film Starten".
  • Ich weiß technisch nicht, was "Finalisieren" ist, aber stell dir vor, du hast die Daten nun in die DVD gepackt und musst sie am Ende noch "zuschließen".
--Eike 14:36, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ich würde empfehlen, die Fragen in einem Fachforum zu stellen. Allerdings sind die Geräte von Panasonic auch nicht gerade intuitiv zu bedienen. Anders siehts da mit den FP-Recs von Philips aus. Mein 73jähriger SchwieVa hat mit seinem Rec keinerlei Probs. Alternativ hilft es auch, einen Testbericht zu suchen, zB aus einer Ausgabe der AVF-Bild. Dort wird auch vieles sehr verständlich erklärt. Oder im Zweifelsfall auch eine e-mail an AVF-Bild, die helfen doch angeblich gerne. Gruß Thogru Sprich zu mir! 15:18, 26. Aug. 2010 (CEST)
Nachtrag: AVF-Bild Testbericht spricht von einfacher Bedienung als Pluspunkt ... hmmmm, da kommt man dann wohl auch nicht weiter. Gruß Thogru Sprich zu mir! 15:42, 26. Aug. 2010 (CEST)
Beim Finalisieren werden das endgültiges Menü und Inhaltsverzeichnis so auf den Rohling geschrieben, dass alle anderen normgerechten DVD-Spieler das lesen und abspielen können. Vor der Finalisierung können noch Filme hinzugefügt, gelöscht (unter Speicherplatzverbrauch) oder geändert werden. Das Hinzufügen und Finalisieren von Daten muss allerdings auf demselben Recorder erfolgen. Es klappt also nicht, die Panasonic-DVD auf dem PC zB mit Nero finalisieren zu wollen. Unfinalisiert ist so eine Panasonic-DVD nur auf dem Panasonic-Gerät lesbar, nicht auf einem PC oder beliebigen DVD-Spieler.
Ich hab es allerdings einmal geschafft, eine nicht finaliserte Panasonic-DVD ‚mit Gewalt‘ auf dem PC lesbar zu machen: Ich habe sie mit Nero auf einen anderen Rohling kopiert und den anderen Rohling dann finalisiert. Das ist aber Rohlingverschwendung (außer man verwendet DVD±RWs).
--Rotkaeppchen68 15:38, 26. Aug. 2010 (CEST)
Ergänzend noch zu den Kapiteln/Titeln (die Terminologie dürfte überall identisch sein): Wenn du die Tagesschau vom Montag und die Tagesschau vom Dienstag auf eine DVD brennen willst, hast du am Ende zwei Titel auf der DVD. Wenn du also die fertig finalisierte DVD in ein Abspielgerät einlegst, wird das Menü aufgerufen (es sei denn, der Player ist so konfiguriert, daß einfach beim ersten Titel mit der Wiedergabe begonnen wird) und du hast dort zwei Titel. Jeder Titel ist (vermutlich automatisch) in mehrere Kapitel aufgeteilt. Mein Festplatten-DVD-Rekorder von Pioneer z. B. macht automatisch alle 10 Minuten eine Kapitelunterteilung. Ich kann diese aber beim Brennen bzw. der Vorbereitung auch manuell in Kapitel unterteilen. Sinn der Kapitel ist, daß du bei der Wiedergabe schneller „spulen“ kannst. Ein Klick auf ►►| bringt dich dann jeweils 10 Minuten weiter. Möglicherweise ist dass bei deinem Gerät ähnlich, d. h. die Kapitelunterteilung läuft automatisch und du brauchst nichts ändern.
Bzgl. Playlist: Du hast z. B. 23 Aufnahmen auf dem Rekorder. Die Nummern (Titel) 5, 7 und 12 willst du brennen, allerdings in der Reihenfolge 7 – 12 – 5. Da die Sendung später angefangen hat (weil Gottschalk mal wieder überzogen hat), willst du den Anfang von Titel 7 abschneiden. Und die Werbung sowie daß, was hinten über ist, auch. Dazu brauchst du eine Playlist. Indem du dem Player sagst, was er brennen soll, erstellt du eine Playlist. Ohne die Originalaufnahme auf der Festplatte zu verändern, schneidest du in der Playlist raus, was raus muss, setzt ggf. andere Kapitelunterteilungen, gibst den Titeln vielleicht noch (andere) Namen und brennst dann das Ergebnis. Das ist der Sinn einer Playlist. Gruß --Schniggendiller Diskussion 21:52, 26. Aug. 2010 (CEST)

Danke erstmal für alle Antworten, jetzt hab ich was zum Testen und verstehe auch einen Teil des Fachchinesisch ;-) --Marcela Miniauge2.gif 15:54, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Straßenoberbau mit Asphalt oder Beton?

Wann wird der Straßenoberbau mit Asphalt und wann mit Beton gefertigt? Das fragte ich mich, als ich auf einer Autobahn ein Teilstück auf Beton gefahren bin. --GT1976 22:27, 26. Aug. 2010 (CEST)

Im alten Westdeutschland der 1980er Jahre wurden bei Ausschreibungen für den Straßenbau proporzmäßig die Asphalt- als auch die Betonlobby von den öffentlichen Auftraggebern mit Aufträgen bedacht. Wie das heute ist, weiß ich allerdings nicht. --Schlesinger schreib! 22:32, 26. Aug. 2010 (CEST)
In Österreich hängt das von der Nutzungsstärke ab.
  • Beton haltbarer gegenüber viel Verkehr und Schwerverkehr, vor allem bei Hitze stabiler. Aber er ist lauter. Betonfelder müssen bei Schaden komplett erneuert werden. Beton ist auch generell teuerer.
  • Im Asphalt entstehen vor allem bei Hitze leichter Spurrillen (Thermoplastizität). Asphalt ist leiser. Asphalt lässt sich leichter ausbessern. Asphalt ist billiger.
Bitumen platt gemacht zu Flüsterasphalt, Die Welt.
In Österreich sind die Autobahnen üblicherweise aus Beton. Ebenso die vielbefahrene Wiener Gürtel Straße (auf den Bildern sieht man die Betonfelder). Ausnahmen sind bei der Autobahn vor allem einige Streckenabschnitte mit Flüsterasphalt, der aber anscheinend noch weniger hält als normaler Asphalt. Bei den ersten Strecken hat man es auf dem Beton aufgetragen, kann ich mich erinnern. Es gibt jetzt auch Flüsterbeton, hab ich gerade gelesen, anschenend verschiedene Arten. (A10-Anrainer fordern Reaktion von Politikern und Straßenbauern, Flüsterbeton durch Beschichtung) Asphalt wird üblicherweise auf allen anderen Straßen verwendet. --Franz (Fg68at) 00:10, 27. Aug. 2010 (CEST)
Zur Haltbarheit von Beton:
Ausnahmen bestätigen die Regel. Die gleichen Negativ-Berichte lasse sich für Asphalt finden (insbesondere bei dem neumodischen Flüsterasphalt). Grundsätzlich gilt schon: Beton ist haltbarer und belastbarer, hat aber einen sehr großen Nachteil, der Einbau dauert wesentlich länger, weswegen die Baustelle länger da ist, was dem gemeinen Autofahrer natürlich nicht gefällt. *Den* Straßenbelag für alle Zwecke von der Spielstraße im 5-Häuser-Dorf bis zur vielspurigen Ost-West-Autobahn mit hohem Schwerlastverkehr unter Berücksichtigung aller Details von der Geologie bis hin zur Geräuscharmut gibt es nicht, weswegen von Fall zu Fall unterschieden werden muss. --84.172.15.161 19:46, 27. Aug. 2010 (CEST)

Beton ist haltbarer. Und zwar Jahrzehnte länger. Es existieren heute noch Abschnitte der sogenannten "Reichsautobahnen" aus der NS-Zeit, die heute noch befahren werden und nur deshalb kaputt gehen, weil man damals nicht für so schwere Fahrzeuge projektiert hat, wie sie heute unterwegs sind. Der Bau dauert auch nicht automatisch länger, da der Unterbau einschichtig ist und Beton in einer Schicht aufgebracht wird (Asphalt hat Tragschicht, Binder und Deckschicht), zeitlich gibts da kaum Unterschiede. Hinter Asphalt steckt allerdings die Erdöllobby, der Asphalt ist fast ein Abfallprodukt. Asphalt muß nach 5-8 jahren repariert werden, Beton nach 30. Beton muß normalerweise erst nach 80 Jahren ersetzt werden - daran hat natürlich keiner ein Interesse, so lange soll das nicht halten. --Marcela Miniauge2.gif 19:54, 27. Aug. 2010 (CEST)

"Zeitlich keine Unterschiede": gibt es neue Erkenntnisse? Ich kenne das nur so, dass bei der Verwendung von Beton, der Bau länger dauert. Willkürlich erst Link bei Google: http://www2.cemsuisse.ch/file/Betonbelagspolitik_des_Astra.pdf
"NS-Autobahn": Man sollte aber auch nicht verschweigen, dass die meisten Autobahnen 1946 einfach kaputt waren, was zugegeben nicht am Beton, sondern an der logischerweise mangelnden Erfahrung beim Autobahnbau lag (insbes. Frost- und Hitzeschäden). --84.172.15.161 20:24, 27. Aug. 2010 (CEST)
Asphalt ist unmittelbar nach dem Einbringen befahrbar, Beton je nach Qualität nach 1 bis 24 Stunden. Nach 8 Tagen hat er ausreichend Festigkeit, um voll befahren zu werden, das wird aber nicht gemacht. Asphalt muß in 3 Schichten aufgebracht werden. Jede Schicht wird von 2 Vermessungsbüros gemessen (Bauvermessung und Kontrollvermessung), erst wenn die Ergebnisse vorliegen, daß die Fertigungsdicke eingehalten wurde, kommt die nächste Schicht drauf. Die Abweichung beider Vermesser darf max. 0,2% betragen, sonst muß mochmal vermessen werden (egal ob mehr oder weniger). Der technische Zeitvorteil ist in der Praxis irrelevant, weil nicht existent. Straßenbaubeton für Autobahnen ist was anderes als der normale Beton, den wir alle irgendwie kennen, er hat etwa die doppelte Festigkeit, manchmal noch mehr. Daß die Autobahnen, die in der Kriegszeit gebaut wurden, nicht mehr die Qualität der Vorkriegswerke hatte, steht natürlich außer Zweifel. Da waren keine Fachkräfte mehr am Werk, da wurde gespart, sabotiert usw. --Marcela Miniauge2.gif 20:35, 27. Aug. 2010 (CEST)
Also Beton ist nach wie vor erst nach 28 Tagen voll belastbar und es gibt Bauweisen da ist der Aufbau auch zweischichtig. Hierbei fährt man mit zwei Betonzügen hintereinander. Nicht vergessen darf man bei Beton ebenfalls das Herstellen von Dehnungsfugen und das vergiessen selbiger. Dauert auch seine Zeit. Asphalt wird nicht überall in drei Schichten aufgebracht. Ob man Tragschicht, Binder und Decke baut bestimmt die Bauklasse der Straße. In einigen Straßen bzw Bauvorhaben baut man sogar 4 Schichten. Dabei ist die Tragschicht meist so dick das man diese in zwei Lagen fahren muss. Schwarzdeckenfertiger haben so eine maximale Einbaustärke. Alles über 19 cm wird da schwierig zu fahren. Es wird auch nicht jede Schicht erst gefahren wenn diese vermessen ist. Das kann man alles später machen, entweder durch Bohrkern oder mit Messfolie. Man kann alle drei Schichten aufeinmal fahren, allerdings ist dann die Auskühlphase länger da sich die Restwärme länger hält. Meist fährt man deshalb bei kurzen Stücken erst Tragschicht und Binder und am Tag darauf die Decke. Oder erst die Tragschicht und dann Binder und Decke. Bei Kompaktaspahlt wird abweichend Binder und Decke zu gleichen Zeit mit einem Fertiger gefertigt, also Heiß auf Heiß. Wird eine Bitumenemulsion verwendet um den Schichtverbund zu erhöhen ist sogar bei einigen eine Mindestwartezeit von 24 Stunden empfohlen nach dem Auftragen bevor man darauf bauen darf. Nennt man heiß auf kalt. Kurz ob Beton oder Asphalt richtet sich heute meist nach dem Geld. Eine Strecke in Beton zu bauen ist teurer als mit Asphalt. Richtig Ausgeführt muss beim Aspahlt meist nur immer die Verschleissschicht, die Decke erneuert werden. Eine Haltbarkeit von mehr als 5-8 Jahren ist da kein Problem mit dem Einwand das halt die Decke regelmäßig erneuert werden muss! Das Problem ist nur der immer stärker werdende Verkehr (Straße ist den Belastungen nicht ausgelegt als sie gebaut wurde oder Verkehr hat sich stärker entwickelt als vorhergesagt) und die Tatsache das die meisten Gelder für den Straßenbau erst in der zweiten Jahreshälfte frei gemacht werden und man Straßen mit Asphalt baut wenn das Wetter es kaum noch zulässt. Zudem kommt der Druck Baustellen so schnell wie möglich fertig zu bekommen. Das führt ebenfalls dazu das die Firmen Vorschriften missachten und auch die Auftraggeber - obwohl sie es besser Wissen sollten - darauf bestehen das man oft bei kalten Wetter und Regen einbaut. Eine Totsünde bei Asphalt. Ein weitere Grund das unsere Straßen recht schnell kaputt gehen. Mangelhafte Tragfähigkeit des Unterbaues. Ich hab es schon oft erlebt, vor allem in Städten wo Aspahlt auf einen mangelhaften Untergrund aufgetragen wird. Die Schäden sind hier Vorprogrammiert. Darüber hinaus sind Materialfehler im Aspahlt auch ein Grund wieso manchmal Straßen die zuvor erneuert wurden wieder instandgesetzt werden müssen. Passiert relativ oft. Bei solchen Fällen ensteht übrigens dem Stuerzahler kein Schaden da diesen Fehler die Betreiber der Mischanlage und die einbauende Firma trägt. Einzig was stört ist das es wieder eine Baustelle gibt. --Sonaz 00:59, 30. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] 27. August 2010

[Bearbeiten] Normalspur

Durch Zufall drauf gestoßen, halte ich die Erklärung dort dann doch "fachübergreifend" für ziemlich subjektiv formuliert. Im Artikel für die Normalspur mit der Spurbreite einer Kohlenmine erklärt. Jedoch ist diese Aussage dort völlig unbelegt. Nun könnte ich damit zum Portal:Eisenbahn gehen, aber da würde ich lediglich eine weitere Eisenbahnerantwort bekommen. Denn die naheliegende Frage wäre doch, wieso wurde dieses Maß in den Kohlenminen verwendet? Wirklich wegen zweier Pferdehintern, oder nicht doch eher wegen der gängigen Spurweite der zweipferdrigen Gespanne, die seit den Römern durch Westeuropa fuhren? Vor zig Jahren hab ich mal eine TV-Produktion gesehen, die das ganze etwas anders darstellte, darum hier mal paar Fragen an alle Benutzer:

(BK) Laut dem Christian-Heynen-Film „Sieg der Dampfrakete“, der neulich (letzten Samstag) bei Arte im Fernsehen lief, sind die 1435 Millimeter oder auch 4 Fuß 8½ Zoll weder das Maß der altrömischen Wagenspuren am Hadrianswall, noch die Spurweite der traditionell in englischen Minen verwendeten Hunde. Dieses Maß soll von den Stephensons angeblich willkürlich gewählt worden sein. --Rotkaeppchen68 01:22, 27. Aug. 2010 (CEST)

Rossberg, Ralf Roman: Die Geschichte der Eisenbahn, Sigloch Verlag Künzelsau 1977, ND 1984, Seite 26ff., hier S. 28: Das Maß dürfte "eher zufällig" festgelegt worden sein. Alle anderen Erklärungen sind lt. Rossberg weder belegbar noch plausibel. --WAH

Gerade nochmal Urlaubserinnerung vorgeholt - Pompeji, dort gilt: "Die Fahrrinnen in oben gezeigtem Bild (Pompei) haben eine Spurbreite von rd. 1,40 m." [38]. Also die Straße am Hadrianswall muß weder ein Argument dafür oder dagegen sein. Danke WAH, aber genau diese Aroganz wie die des Eisenbahnerfreundes Rossberg hab ich bei der "Recherche" zu genüge kennengelernt. Alles was Eisenbahn betrifft, ist belegt, logisch, nachvollziehbar, davor gab es auf der Welt nichts vergleichbares, und die Eisenbahner erfanden alles neu. Danke, darum wie gesagt auch nicht die Frage beim Fachportal, da diese Antwort (egal mit welcher Quelle belegt) absehbar war, ohne die anderen Fragen zu beantworten.Oliver S.Y. 01:33, 27. Aug. 2010 (CEST)
Geschätzter Kollege, ich referiere doch nur ein - nicht ganz unbekanntes - Buch. Von "Wahrheit" und "Basta" und "damit ist die Sache erledigt" war in meinem Beitrag nichts zu lesen. Gruß --WAH 01:44, 27. Aug. 2010 (CEST)
Entschuldigung, wenn das so rüberkam, aber ich meinte mit meinen "kritischen" Worten das Werk von Rossberg und anderen derartigen Autoren. Diese sehen in ihrer Position zu oft die "Wahrheit", und tun mit Basta alle anderen Punkte ab. Also bitte nicht persönlich nehmen.Oliver S.Y. 09:21, 27. Aug. 2010 (CEST)

Hmm, ich weiß nicht mehr, wo ich den folgenden Text her habe und worauf der sich genau stützt, aber hier ist er (Zitat):

Spurbreite

Die Spurbreite von Eisenbahnen in den USA und in Kanada (der Abstand zwischen den Gleisen) ist 4 Fuss 8.5 Zoll. (Dies ist auch der Spurabstand hierzulande mit 1435 mm.) Das ist eine außerordentlich krumme Zahl.

Warum wurde gerade diese Spurbreite verwendet? Weil Eisenbahnen so in England gebaut worden waren, und die Eisenbahnen der USA wurden von englischen Auswanderern gebaut. Warum hatten die Englaender sie so gebaut? Weil die ersten Eisenbahnlinien von denselben Leuten gebaut worden waren, die im Vor-Eisenbahn-Zeitalter die Straßenbahnlinien gebaut hatten, mit eben jener Spurbreite.

Und warum hatten die Strassenbahn-Leute jene Spurbreite benutzt? Weil sie dieselben Werkbänke und Werkzeuge verwendet hatten wie beim Bauen von normalen Wagen, welche auch diesen Radabstand hatten. Nun gut. Aber warum hatten die Wagen genau diesen Radabstand? Weil die Räder der Wagen sonst zu Bruch gegangen wären beim Fahren auf gewissen Fernstraßen in England, weil diese Straßen tief eingefahrene Rillen in diesem Abstand hatten.

Wer hatte diese Strassen gebaut, die so alt waren, dass die Wagen tiefe Furchen gefahren hatten? Die ersten Fernstraßen in England, wie überall in ganz Europa, waren vom kaiserlichen Rom für seine Legionen gebaut worden und sind immer noch in Gebrauch.

Und die Furchen in den Strassen? Die ursprünglichen Furchen, auf die jedermann Rücksicht nehmen musste, aus Angst, sonst die Wagenräder zu Bruch zu fahren, stammten von römischen Streitwagen, von Streitwagen, die überall im Römischen Reich gleich waren punkto Radabstand.

Die Standard-Eisenbahn-Spurbreite in den USA von 4 Fuss 8.5 Zoll ist abgeleitet von der ursprünglichen Spezifikation fuer römische Streitwagen. Spezifikation und Buerokration sind unsterblich. Wenn Sie also das nächste Mal irgendeine Spezifikation vorgelegt bekommen und sich wundern, welcher Pferde-Arsch wohl darauf gekommen ist, könnten Sie genau ins Schwarze treffen, weil nämlich der römische Streitwagen genau so breit gemacht worden war, dass er Platz bot für zwei Hintern von Armee-Pferden.

Damit haben wir endlich die Antwort auf die ursprüngliche Frage.

Es gibt noch eine interessante Fortsetzung dieser Geschichte mit Eisenbahn-Spurabständen und Pferde-Hintern. Wenn man sich den Space Shuttle ansieht, wie er auf dem Startplatz steht, bemerkt man zwei Hilfsraketen an den Seiten des großen Haupt-Treibstofftanks. Dies sind Feststoffraketen, "solid rocket boosters", kurz SRB. Diese SRB werden von der Firma Thiokol in einer Fabrik in Utah hergestellt. Die Ingenieure, welche die SRB konzipiert hatten, hätten sich diese eigentlich etwas dicker gewünscht. Aber die SRB mussten per Eisenbahn von der Fabrik zum Startplatz transportiert werden. Die entsprechende Eisenbahnlinie verlief durch einen Tunnel in den Bergen, und die SRB mussten natürlich durch diesen Tunnel passen. Der Tunnel ist ein wenig breiter als die Schienen, und die Schienen haben etwa den Abstand von zwei Pferde-Hintern nebeneinander.

So kommt es, dass ein wichtiges Feature eines der modernsten Transportsysteme der Welt vor zweitausend Jahren festgelegt wurde mit Hilfe der Breite des Hinterns eines Pferdes.

Und die Anmerkung dazu:
Der RBMK-Reaktor in Tschernobyl wurde von der Stange gebaut. Alle wesentlichen Teile mussten mit der Bahn transportiert werden können. Das setzte Limits für die Ausmaße und das Gewicht von vorgefertigten Schwerbetonträgern. Einer der Konstruktionsmängel der Anlage, die die Unfallauswirkungen wesentlich verstärkten, war das Fehlen einer durchgehenden, schwingungsgedämpft gelagerten Beton-Abschirmplatte, durch die alle Heißdampfrohre geführt wurden. Statt dessen verwendete man eine Reihe nebeneinanderliegender Betonträger, die nicht fest miteinander verbunden waren und deshalb beim Unfall gegeneinander Verschoben wurden. Das hat zusätzlich zum Bruch weiterer Heißdampfleitungen geführt...

(Zitatende) --PeterFrankfurt 02:41, 27. Aug. 2010 (CEST)

@PeterFrankfurt: Die Solid-Rocket-Booster-Sache ist ein Problem des Lichtraumprofils, nicht der Spurweite. Dieses hat ganz nebenbei ja auch für das Schreitern des russischen N-1-Projekts gesorgt. --Rotkaeppchen68 07:40, 27. Aug. 2010 (CEST)
Sowas fand ich als Beitrag im Eisenbahnforum [39]. Dort steht auch umgangssprachlich der Zusammenhang mit den Pferdeärschen, wobei damit wohl die maximale Breite eines Pferdes gemeint war. Nur gabs da ja beim Wagenbau noch paar andere Anforderungen, zB. das in einem Streitwagen 2 Personen Platz haben müssen. Auch sind die Hinterteile wohl eher für die Breite der Deichsel von Bedeutung gewesen, auf deren Maße sich dann natütürlich die weiteren Achsmaße bezogen.Oliver S.Y. 09:21, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das mit den Pferdehintern ist wohl eine (wunderschöne) Urban Legend. [40] --Eike 12:07, 27. Aug. 2010 (CEST)
<quetsch>Fohr ze Inglish impäred: [41] Sänkjuhfohrträwweling... </quetsch> -- 78.43.71.155 12:41, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich werde mir wohl den Mitschnitt des Christian-Heynen-Films „Sieg der Dampfrakete“ anschauen und mir rausschreiben, was da genau gesagt wurde. Wenn ihr Glück habt, gibt es den Film noch ein paar Stunden bei Arte+7 bevor die rundfunkstaatsvertragliche Löschhölle zuschlägt. --Rotkaeppchen68 12:34, 27. Aug. 2010 (CEST)

Stephenson hat für die Linie bereits den Abstand zwischen den Schienen festgelegt. Er soll vier Fuß und achteinhalb Inch betragen, umgerechnet 1,435 Meter. Wieso Stephenson dieses seltsame Maß wählte, darüber hat es schon früh Mutmaßungen gegeben. Hartnäckig hält sich die Erklärung, Stephenson habe das Maß von Wagenspuren aus römischer Zeit übernommen, wie er sie bei historischen Stätten in der Nähe gesehen habe. Nur wenige Kilometer nördlich von seiner Heimat erstreckt sich eines der größten Baudenkmäler Englands, der Hadrianswall. Eine Grenzbefestigung, etwa 130 Kilometer lang, errichtet auf Befehl des römischen Kaisers Hadrian, um damals die römische Provinz Britannia gegen einfallende Stämme aus Schottland zu schützen. Seit Jahren forscht der Archäologe Graeme Stobbs an diesem Unesco-Weltkulturerbe. Er hat sich auch damit beschäftigt, ob Stephensons Spurweite tatsächlich dem römischen Maß entspricht. Der Archäologe hat einen besonderen Abschnitt der Mauer ausgewählt. In den Überresten der Festung Housesteads hätten Wagenspuren genau dieses Maß, wird oft behauptet. Die Festung war einst ein mächtiges Bollwerk, beherbergte Hunderte von Soldaten. Sie war ein Zentrum dieses steinernen Abwehrgürtels. Besonders dort, wo damals das Osttor stand, hat das Gewicht der römischen Wagen tiefe Furchen in die Steine gegraben. Es zeigt sich: die Spurweite ist kleiner als bei Stephenson, 138 Zentimeter. Und Stobbs weiß, wie es wirklich zu Stephensons Spurweite kam. Es gibt nur eine Gemeinsamkeit zu Stephensons Spurweite. Wenn man einen Pferdewagen nimmt, gibt es in der Regel eine Breite von ungefähr anderthalb Metern. Als Stephenson in der Killingworth-Mine arbeitete, maß die dortige Wagenspurweite bereits ein Meter 42. Hätte Stephenson woanders gearbeitet, dann hätten wir heute wahrscheinlich eine ganz andere Eisenbahnspurweite. Es ist also nur eine Legende, ähnlich der außerirdische hätten die Pyramiden gebaut. Vom Bergbau rührt also die Spurweite her. Stephenson vergrößerte sie später nur um einen halben Inch, also auf 1,435 Meter.“

Christian Heynen: Film „Sieg der Dampfrakete“

--Rotkaeppchen68 13:04, 27. Aug. 2010 (CEST)
Wenn ich damals gelebt hätte und Stephenson geheissen hätte, hätte ich mich auch an der üblichen Spurbreite der Pferdewagen orientiert. Wenn ich Historiker wäre und herausfinden müsste, warum die Normalspur 1435 mm hat, würde ich das mit den Pferdeärschen als typisch englischen Humor abtun und suchen, ob nicht nicht damals eine Norm für die Spurbreite der Pferdekutschen geläufug war, wenn nicht aufgeschrieben, so als Wissen bei den Wagnern. Denn die damaligen Wagen mussten ja in alle Spurrillen passen, wenn nicht zivil, dann militärisch. Bei letzterem würde ich bis zu den Römern forschen, ob es da nicht bereits Normen gab. Vielleicht hat der Michelangelo das sogar irgendwo (später)aufgeschrieben. Aber möglicherweise hat das ja schon einer gemacht, ich weiss es nur nicht und schreibe daher dumm daher.--91.56.212.116 15:32, 27. Aug. 2010 (CEST)
01-rhubarb stalks.jpg Bitte den Hinweis zu Rhabarber beachten!

[Bearbeiten] woher MRSA?

wenn jemand an MRSA erkrankt, hat er sich das dann typischerweise oder sogar immer bei einem Krankenhausaufenthalt eingefangen? Wenn nicht, wo sonst? wie oft erkrankt (im Vergleich) Personal? --92.202.62.99 03:56, 27. Aug. 2010 (CEST)

Aus eigener Erfahrung (Zivi) kann ich berichten, dass es beim Krankenhauspersonal weniger ins Gewicht fällt, da eine MRSA-Erkrankung häufig durch eine andere Erkrankung und folgender Schwächung des Immunsystems induziert wird. --Wikus van de Merwe 04:11, 27. Aug. 2010 (CEST)
Diese Keime stammen von Mossad, CIA und den Teletibbies. --89.15.62.67 07:08, 27. Aug. 2010 (CEST)
Diese Keime konnten sich durch unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika, z.B. Placebo-Antibiotikabehandlung bei Viruserkrankungen oder Selbstmedikation, bilden. --Rotkaeppchen68 07:15, 27. Aug. 2010 (CEST)
Die Keime bilden sich nicht spontan durch Antibiotika, aber die resistenten Keime überleben und finden danach natürlich gute Wachstumsbedingungen. MRSA-Bakterien sind bei vielen Menschen in der Nasen- und Mundschleimhaut zu finden, machen aber nicht krank, solange das Immunsystem funktioniert. Kommen diese Keime aber bei einer Operation in das Körperinnere, evtl. auch noch bei einer immungeschwächten Person, dann lösen sie schwerste Krankheiten aus, Knochenvereiterung u.s.w. Ich habe das bei einer Bekannten selbst mitgekriegt, die nach einem Knochenbruch operiert wurde und dann MRSA im Knochen hatte. Es dauerte Jahre, bis das ausgeräumt war. --Sr. F 08:31, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ist doch wahnsinnig interessant, oder? Dort, wo man mit den intelligentesten(!), effektivsten und härtesten Waffen kämpft (mit Antibiotika oder auch anderem...), schafft man sich (unerwartete?) brandneue und noch schwierigere und härtere Gegner. Da könnte man beinahe philosophisch werden ;-) Geezernil nisi bene 10:38, 27. Aug. 2010 (CEST)
Nicht wirklich "interessant" (im Sinne von überraschend), sondern einfache Evolution. Und da seit den 1960er nicht viele neue Antibiotika entwickelt wurden, konnten sich die Erreger natürlich anpassen, so dass sie bald intelligenter, effektiver und härter wurden als die Waffen. Siehe [42] und [43]--79.240.191.216 12:24, 27. Aug. 2010 (CEST)

Um MRSA nicht nur zu "haben", sondern auch daran zu "erkranken" muss also entweder das Immunsystem geschwächt sein oder es muss eine "OP-artige" Prozedur stattgefunden haben? --92.202.62.99 16:18, 27. Aug. 2010 (CEST)

Gut zusammengefasst. Du kriegst eine eins. --Sr. F 16:59, 27. Aug. 2010 (CEST)
Au prima! Für eine 1 krieg ich eine Mark von meiner Mammi! --92.202.62.99 17:23, 27. Aug. 2010 (CEST)
... und die wird von jeder Filiale der Bundesbank in gültige Währung umgetauscht. --Zerolevel 21:28, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] falsche Temperaturmessung nach Gewitter

Hallo, ich hab da mal eine etwas technische Frage. Letzten Sonntag hat es hier ziemlich stark gewittert. Das Gewitter war zwar heftig, aber in direkter Nähe gab es, soviel ich weiss, keinen Einschlag. Kurz danach ist mir aufgefallen, dass mein Außenthermometer (so ein einfaches digitales Funkthermometer, was den Wert an eine Basisstation weiterleitet) einen utopischen Wert anzeigt: 52,8°C und damit etwa 30 Grad zuviel. Im Laufe der nächsten Tage habe ich bemerkt, dass die übertragene Temperatur immer noch deutlich zu hoch ist, der Unterschied aber langsam abnimmt. Irgendwann waren es nur noch 12 Grad, dann 8 und aktuell sind es 1,5 Grad zu viel (das Außenthermometer steht zwecks Vergleiche nun direkt neben der Basisstation). Vom Gefühl her ist das wie ein Kondensator, der sich langsam entlädt, nur wüsste ich nicht, wo das bei einer Temperaturmessung irgendeine Rolle spielen und was das mit dem Gewitter zu tun haben könnte. Was ist da passiert? -- Gruß, aka 09:33, 27. Aug. 2010 (CEST)

vllt is wasser drin? --Heimschützenzentrum (?) 10:17, 27. Aug. 2010 (CEST)
Intensiv gesucht, aber es scheint kein gängiges Phänomen zu sein. Schliessen uns der Vermutung unseres Vorredners an... Geezernil nisi bene 13:59, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das mit dem Wasser kann ich bestätigen. Mein Außenthermometer (ohne Funk - mit Kabel) macht das gleiche, wenn Wasser in den Fühler eindringt. --out4blood 02:28, 28. Aug. 2010 (CEST)
Damit wäre es kein Kondensatoreffekt - sondern eher ein Dekondensatoreffekt...? Geezernil nisi bene 16:31, 28. Aug. 2010 (CEST)
Diese Billigteile sind generell mit Vorsicht zu genießen. Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die Außensensoren aller im Haus befindlichen Digitalthermometer an einer Stelle zu versammeln. Dabei gab's bis zu 5 Grad Unterschied. Lustigerweise messen auch Basisstationen häufig (völlig unabhängig von Gewittern etc.) andere Werte als ihr eigener Funksensor (wenn beide an der selben Stelle platziert werden).--NSX-Racer | Disk | B 11:12, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Aufschnitt (Wurst / Käse)

--84.142.100.250 10:01, 27. Aug. 2010 (CEST) Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einmal gelernt: dumme Fragen gibt es nicht, nur dumme Antworten! Also:

Warum heißt es: Wurst-/Käse-Aufschnitt und nicht -Abschnitt?

Gruß Hans-K. Huyskens

Aufschnitt kommt vom Verb "Aufschneiden", Abschitt von abschneiden, das in der Küche auch für "wegschneiden" steht. Typisch für das Aufschneiden ist ja die anschließende Präsentation, was früher bei offiziellen Anlässen erst vor den Gästen erfolgte. Und das hat indirekt etwas mit dem Beweis zu tun, daß man "ganze" Lebensmittel serviert, und nicht irgendwelche Reste, sprich Abschnitte, die übrig blieben.85.178.98.42 10:18, 27. Aug. 2010 (CEST)

+1 Eine (gute) Frage des Standpunktes. Duden (Herkunftswörterbuch) (S. 733) schreibt: Aufschneiden (wie "prahlen") kommt von "Den Braten mit einem grossen Messer aufschneiden". Also scheint man früher nicht so sehr das Teil (den Abschnitt) sondern das Ganze (der Laib Käse, die (ganze) Wurst, den (ganzen) Schinken) betrachtet zu haben, die/den man "aufschneidet" um dann Teile davon wegzugeben. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird das Wort für die Präsentation der Vielfalt des Angebotenen verwendet. Alles ehrlich - keine Käse, keine Aufschneiderei! Geezernil nisi bene 10:23, 27. Aug. 2010 (CEST)

Rein technisch betrachtet sind einzelne Scheiben Aufschnitt (Singularetantum!) natürlich Abschnitte, fachsprachlich wird der Ausdruck aber nur auf Reste von aufgeschnittenen Würsten/Käselaiben angewendet, die oft preiswert angeboten werden: Wurstabschnitte aus der Metzgerei beispielsweise. --80.99.46.164 10:37, 27. Aug. 2010 (CEST)

Erinnerungen aus der Zivildienstzeit: Für den Hamburger Raum kann ich sagen, dass Menschen, die um 1900 geboren waren, Aufschnitt auch Zubrot nannten (wahrscheinlich zummengesetzt aus: "zum Brot"?) -- Ian DuryHit me  10:42, 27. Aug. 2010 (CEST)
Der Artikel Aufschnitt ist in einem erbärmlichen Zustand und hat nicht einen einzigen Abschnitt. Das Angebot ist armseelig und beschränkt. Das sollten wir so nicht abkaufen! Geezernil nisi bene 10:46, 27. Aug. 2010 (CEST)
Wobei Abschnitt wiederum den Wurstabschnitt nicht einmal erwähnt. -- Ian DuryHit me  13:03, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das hat was mit der Tätigkeit "Essen" an sich zu tun. Die meisten Leute beissen aus irgend einem Grund in das Ende der Wurst, nicht in ihren Anfang Yotwen 15:43, 27. Aug. 2010 (CEST)
Der Abschnitt heißt bei der Wurst aber richtig: Anschnitt und kommt bei uns gleichfalls nicht vor. Selbst die Müllhalde versucht sich dagegenzustemmen und versucht mir erstmal Aufschnitt aufzuschwatzen. (Suchergebnisse für: anschnitt wurst) Beim Käse dagegen ist der Anschnitt die Tätigkeit des Anschneidens und es bleibt kein Anschnitt übrig, der als solcher angeboten wird. --84.191.14.46 16:21, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich betreibe mal etwas Theoriefindung: Wenn das Teil, eine große Wurst oder ein großer Käse, erst angeschnitten und dann aufgeschnitten wird, indem man solange abschneidet, bis nur noch ein Rest oder Zipfel übrigbleibt, wenn man also sehr großzügig alles aufschneidet, das ja dann auch verbraucht oder verkauft werden muß (soviel zur Herkunft von Aufschneiden und der darin innewohnenden Großzügigkeit), kann es dann nicht sein, daß die Reste der diversen zum Verkauf aufgeschnittenen Sorten zusammengefügt werden zu einem "Reste"-Angebot, damit man sie doch noch loswird, bevor sie verkommen? Daß also die Folge des Aufschnitts im Sinne von alles aufschneiden der Aufschnitt im Sinne von gemischtes Wurst- oder Käsekonvolut ist? Fragt sich und andere --84.191.14.46 16:36, 27. Aug. 2010 (CEST)
Aufschnitt ist zunächst nichts anderes als eine aufgeschnittene Wurst, eine Wurst in Scheiben. Die Bedeutung "Mix aus allerlei Wurstscheiben" ist sekundär entstanden. Grüße 85.180.192.5 18:39, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Meissener Dichterstreit & Spervogelton

Nie gehört, aber das hat nichts zu sagen. Kennt das jemand und kann die Quellen überprüfen? --G-41614 10:50, 27. Aug. 2010 (CEST)

Meissener Dichterstreit. Da versucht jemand durch bedeutende Vokabeln zu beeindrucken. Journalist im Sommerloch? Geezernil nisi bene 10:55, 27. Aug. 2010 (CEST)
Spervogelton scheint tatsächlich ein literarischer (?) Begriff zu sein. Geezernil nisi bene 10:58, 27. Aug. 2010 (CEST)
Danke. Deswegen die Frage nach Prüfung der angegebenen Quellen. Ein derart historisches und vielleicht ein wenig esoterisches Ereigniss ist, vermute ich, ein bisschen zu exotisch, um es mit Google verlässlich gegen zu prüfen. Gruss und so, --G-41614 11:24, 27. Aug. 2010 (CEST)
Was sollen eigentlich immer diese dämlichen Anspielungen auf Journalisten? Den Begriff Meissener Dichterstreit hat ein niederländischer Philologe 1937 in die Welt gesetzt, und der Artikel darüber verschweigt, dass die Begriffbildung auf wenig Gegenliebe stieß. Das steht jetzt drin, +QS wegen der Einzelheiten. Kann immer noch LA-fähig sein ;) Insgesamt ganz schön schlampig, diese beiden Lemmata. Muss ein Jungwissenschaftler am Werk gewesen sein. Infos übrigens aus GBS, hätte man auch als Nichtjournalist checken können. So, /erregung. ;-) --Aalfons 11:59, 27. Aug. 2010 (CEST)
Faszinierend: In einer Dissertation erwähnt, abgeschmettert und doch relevant! Du weist doch, dass es in jedem Beruf Stümper gibt, oder? Und es wäre nicht das erste Mal, dass jemand von der Schreibenden Zunft versucht, auf Kosten der WP einen Gag abzuziehen...?! Ausserdem war es als Frage formuliert - so. Geezernil nisi bene 13:03, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich hätte selbst einen LA darauf gestellt, wenn es nicht sein könnte, dass der Begriff in Zeitschriften diskutiert wurde. Verdächtig aber: GBS hat keinerlei Fußnoten mit Hinweisen auf Anholts Werk. --Aalfons 13:11, 27. Aug. 2010 (CEST)
@GG: Siehe bereits Gradl, Lieder und Sprüche der beiden Meister Spervogel, Prag 1869 - es gab deren zwei. Die Kleine Heidelberger Liederhandschrift enthält SP[ER]VOGEL und DER IVNGE SP[ER]VOGEL, in der Großen (Codex Manesse) findet sich Speruogil. Spervogelton (oder -sprüche) findet sich vielfach in der Literatur.--IP-Los 13:38, 27. Aug. 2010 (CEST)
IP-Los, ist das denn im hier zu beforschenden Artikel richtig dargestellt? Bin misstrauisch, weil der Autor in Dichterstreitartikel gegenüber Anholt so kritiklos war. --Aalfons 13:42, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das kann ich Dir leider auch nicht sagen, da ich mich mit Spervogel nicht wirklich gut auskenne. Auf jeden Fall sollte jemand, der mit dem Thema etwas vertraut ist, mal einen Blick darauf werfen. Spervogelton habe ich schon gelesen, Meißner Dichterstreit weniger.--IP-Los 20:29, 27. Aug. 2010 (CEST)

Ich neige dazu, einen LA auf Meissener Dichterstreit zu stellen, denn der Artikel beruht ausschließlich auf einer Behauptung in einer Diss., und nachdem ich die Gegenposition dazugeschrieben habe, finde ich das Lemma immer noch irrelevant. Es befasst sich nicht einmal mit dem Dichterstreit als Behauptung, sondern erzählt den behaupteten Streit nur nach. Geezer hat es oben ganz richtig gesehen. Gibt's hier Meinungen zu einem LA? --Aalfons 20:58, 27. Aug. 2010 (CEST)

Guckt man hier. --G-41614 10:17, 30. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Schenkung Zeitraum

Hallo,

im Artikel Schenkung stehen die steuerlichen Freibeträge für Schenkungen. Die Frage ist vermutlich dämlich, aber ist das ganze einmalige oder kann ich meinem Neffen jedes Jahr 20.000€ schenken ohne die Schenkungssteuer zahlen zu müssen? Und in welche Zeile fallen Eltern und Großeltern? Die sind gar nicht aufgeführt. --88.130.188.191 11:39, 27. Aug. 2010 (CEST)

Meines Wissens 10 Jahre (IANASteuerberater). --80.99.46.164 12:21, 27. Aug. 2010 (CEST)
Dieser Artikel sagt auch 10 Jahre. Die entsprechenden Freibeträge stehen im Artikel Schenkung in den Zeilen "Kinder" bzw. "Enkel" ;-) Joyborg 12:29, 27. Aug. 2010 (CEST)
Der Steuerfreibetrag gilt einmal in zehn Jahren. Im Erbfall werden alle Schenkungen der letzten zehn Jahre auf das Erbe angerechnet. Hat der Erblasser ‚zuviel‘ verschenkt, so muss der Beschenkte den anderen Erben einen Ausgleich gewähren. --Rotkaeppchen68 13:10, 27. Aug. 2010 (CEST)
+1. Schenkungsurkunden mit Datum sind hilfreich, wenn es darum geht zu belegen, wann geschenkt wurde. -- Ian DuryHit me  13:25, 27. Aug. 2010 (CEST)
Und noch eine Kleinigkeit: Schenkungs- bzw Erbschaftsteuer zahlt der Beschenkte bzw Erbe, nicht der Schenkende bzw Erblasser. --Rotkaeppchen68 13:31, 27. Aug. 2010 (CEST)
Vorsicht: Das stimmt so für Deutschland nicht! Nach § 20 Abs. 1 Satz 1 ErbStG sind bei Schenkungen sowohl der Erwerber (Beschenkte) als auch der Schenker Steuerschuldner. Steht auch hier in Wikipedia zur Schenkungsteuer. Im übrigen: Erblasser können keine Steuer mehr zahlen, daher sind sie auch nicht vom Gesetzgeber als Steuerschuldner der Erbschaftsteuer vorgesehen. --Cologinux 20:31, 27. Aug. 2010 (CEST)

Danke für die hinweise. --88.130.188.191 14:06, 27. Aug. 2010 (CEST)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Nicht legitimationspflichtiges Sparbuch in Österreich mit bis zu 19.999 Euro Guthaben ist hier ein guter Tip. Siehe Bankgeheimnis in Österreich. --El bes 17:57, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Anruf-Weiterschaltung

--87.176.121.53 13:03, 27. Aug. 2010 (CEST) Hat Das NOKIA-Modell 7110 eine Anrufweiterschaltung?

Die Anrufweiterschaltung hat der Telefonanbieter, nicht das Telefon. --Rotkaeppchen68 13:07, 27. Aug. 2010 (CEST)
Falls du Rufumleitung meinst, ja - s. Anleitung S. 34f. --80.99.46.164 13:10, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Wildschwein, literarisch

Guten Tag,

ich suche eine Erzählung (ganz vielleicht auch eine Novelle, gewiß kein Roman). Es geht um ein großes, gewitztes Wildschwein, das jahrelang die Jäger narrt, am Ende aber doch erlegt wird. Am Ende betrachtet ein Veterinär die Sau und das ganze endet mit den Worten "Und Trichinen hett se ooch!" Leider sind meine sämtlichen Ausgaben von Hermann Löns verschollen, so daß ich nicht nachsehen kann, ob meine Vermutung, daß das von ihm sei, richtig ist. Und hermann löns wildschwein googeln bringt eine unüberschaubare Anzahl an Links, die alle romantisierend-heimatverbunden-kulinarisch sind... die Seite des Hermann-Löns-verbandes war ebenfalls nicht hilfreich. Jemand eine Idee? Gruß, Rednoise 13:59, 27. Aug. 2010 (CEST)

Du lagst vermutlich richtig mit Löns: Ein Hauptschwein. --80.99.46.164 14:22, 27. Aug. 2010 (CEST)
Vielen Dank! Ich musste nur den Titel lesen und schon fiel's mir wieder ein... Noch keine 50 und schon so rapider Gedächtnisverlust. Wo soll das alles enden? Gruß, Rednoise 14:25, 27. Aug. 2010 (CEST)
Wenn du dieselbe Auskunft noch einmal brauchst, sagen wir dir Bescheid, dass du angekommen bist.-- Ian DuryHit me  20:20, 27. Aug. 2010 (CEST)
Falls Ihr 's dann nicht auch vergessen habt. Rednoise 10:32, 28. Aug. 2010 (CEST)
Vergessen? Was? -- Ian DuryHit me  11:16, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] South Park

Hallo, stimmt es, dass man auf jeden Fall bis zum 8. Staffel von South Park, die englische Stimme auch hört? --Timk70 Frage? Bewertung NL 14:32, 27. Aug. 2010 (CEST)

Ich versteh die Frage nicht. Redest du von Tonspuren auf DVDs? --Eike 14:54, 27. Aug. 2010 (CEST)
Also ich höre da immer nur die spanische Stimme. Mehr kann ich dazu nicht sagen. -- 87.123.22.179 01:57, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Garantie

Ein Einzelhändler verkauft ein Produkt mit zwei Wochen Rückgaberecht an privat. Die Herstellerfirma des Produktes geht Bankrott und wird aufgelöst. Einige Monate später geht das Produkt ohne Verschulden des Kunden kaputt. Die Garantie ist zu diesem Zeit noch gültig. Muss der Einzelhändler den Produktpreis rückerstatten? --FNORD 14:52, 27. Aug. 2010 (CEST)

Das Rückgaberecht ist ja abgelaufen, aber die Gewährleistung sollte gelten. ("Die Gewährleistungsansprüche bestehen gegenüber dem Verkäufer, nicht dem Hersteller der Ware.") Gut, wenn es innerhalb der ersten sechs Monate kaputtgegangen ist. --Eike 14:56, 27. Aug. 2010 (CEST)
(BK²) Die Gewährleistung des Händlers gilt unabhängig von der Garantie des Herstellers. Viele Händler verweisen den Kunden auf die Herstellergarantie, obwohl eigentlich zuerst die Gewährleistung des Händlers dran ist. Wenn das Gerät innerhalb von sechs Monaten kaputtgeht, muss der Händler nachweisen, dass der Kunde das Gerät unsachgemäß behandelt hat. Wenn der Kauf zwischen sechs Monaten und zwei Jahren her ist, muss der Kunde nachweisen, dass das Gerät einen Herstellungsfehler hatte. In beiden Fällen kann sich der Händler heraussuchen, ob er das Gerät repariert oder reparieren lässt, den Kaufpreis erstattet oder den Kaufpreis mindert. Erst nach drei erfolglosen Reparaturversuchen hat der Kunde ein Recht auf Wandlung, d.h. Erstattung des Kaufpreises. Was der Hersteller garantiert, liegt im Belieben des Herstellers, da er laut Gesetz und einschlägige EU-Richtlinien nicht zu einer Garantie verpflichtet ist. --Rotkaeppchen68 15:04, 27. Aug. 2010 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Eigentlich ist es noch Komplizierter als RoterDrache Rotkäpchen schon schreibt. Je nach dem wer das Garantieversprechen gegeben hat, ist dieser zu den Leistungen verpflichtet. Wer der Garantiegeber ist steht in der Garantieurkunde, welche zwingend mitzuliefern ist. Ein Beispiel dazu: Der Hersteller gibt in seinen Garantieunterlagen 2 Jahre Garantie und verspricht das Gerät zu reparieren. Der Einzelhändler gibt darüber hinaus 5 Jahre Garantie und verspricht das Gerät auszutauschen. In diesem Fall muss das in den Garantiebedingungen des Händlers aufgeführt sein (z.B. als Anlage zum Kaufvertrag oder als zusätzliche Garantierklärung). Der Kunde ist nun gegenüber dem Händler anspruchberechtigt. Die Gewährleistung liegt aber in jedem Fall bei dem Händler.
Also erst einmal Klären, wer eventuell über Garantie oder Gewährleistung ersatzpflichtig ist und diesen dann ansprechen. Sollte der Hersteller nicht mehr existieren und keine weiteren Garantien bestehen, bleibt nur die Gewährleistung durch den Händler. Vielleicht hilft es auch einfach dem Händler zu sprechen.--Obkt 15:20, 27. Aug. 2010 (CEST)
Bei Gewährleistung gibt es nichts zu klären, die trifft immer den Verkäufer. Und da in der Frage postuliert wurde, dass der Hersteller nicht mehr existiert, braucht auch über die Herstellergarantie nicht diskutiert zu werden. --84.172.15.161 19:57, 27. Aug. 2010 (CEST)
Danke für die Antworten. So 100% bin ich mir allerdings immer noch nicht, da das Product nach acht Monaten kaputt ging. Ich denke ich werde dem Kunden eine Kaufpreisminderung anbieten. --FNORD 21:47, 28. Aug. 2010 (CEST)
Fnord du bist wohl der Verkäufer? Erfolgete der Verkauf von Privat oder als Händler? Wenn du Privatverkäufer warst, hast du die Gewährleistung ausgeschlossen? Wenn du als gewerblicher Verkäufer tätig warst, hast du Angaben zu Garantien gemacht? Läßt sich das Gerät eventuell reparieren etc. Hast du eventuell ein gleichwertiges Ersatzgerät? Ich glaube die meisten hier sind erstmal davon ausgegangen, dass du der Kunde warst. Mit weiteren Informationen können wir eventuell weitere Angaben machen. --Obkt 08:47, 30. Aug. 2010 (CEST)
In beiden Fällen kann sich der Händler heraussuchen, ob er das Gerät repariert oder reparieren lässt, den Kaufpreis erstattet oder den Kaufpreis mindert.
Das ist nicht korrekt. Genau genommen kann sich der Kunde das heraussuchen (vgl. §436 BGB), allerdings sind Preisminderung und Rücktritt erst nach erfolgloser/verweigerter Nacherfüllung bzw. Fristsetzung möglich (vgl. §440/441 BGB). Im Falle der Nacherfüllung hat der Händler übrigens die Möglichkeit, die vom Kunden gewählte Art der Nacherfüllung (also Neulieferung vs. Reparatur) abzulehnen, wenn diese unverhältnismäßige Kosten verursacht (vgl. §439 (3) BGB).
Der Händler hat hier also quasi keine Wahlmöglichkeit, er kann letztendlich nur dem Kunden etwas anbieten bzw. ihn durch sein Verhalten zur Wahl einer bestimmten Möglichkeit drängen. --Jogy sprich mit mir 15:50, 30. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Bildarchivierungsprogramm für Windows

Gesucht ist ein Bildarchivierungsprogramm für Windows. HIDA und ASP 2.0 haben ein doofes Stichwortsystem und sind zudem kostenpflichtig. ACDsee und XNView fehlt eine Beschreibungsmöglichkeit. --Eike 14:59, 27. Aug. 2010 (CEST)

Hm, bei Vista ist eine Windows Fotogalerie dabei, die ist auch gar nicht so schlecht (man kann jedenfalls ’ne Menge taggen). Könnte es das selbe sein wie das hier? -- Ian DuryHit me  15:28, 27. Aug. 2010 (CEST)
Edit: Ein Klick weiter die Top 100 der Bildverwaltungsprogramme... -- Ian DuryHit me  15:35, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich kann das schon angesprochene digiKam sehr empfehlen; die Installation sollte über den KDE-Windows-Installer funktionieren (in Ermangelung von Windows kann ich aber keine näheren Informationen geben ;)). Grüße, --ireas {d · c · b} 15:41, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich hatte es ausprobiert, aber entgegen dem, was Googeln so zutage fördert, hat mir der Installer digiKam leider nicht angeboten. Hab ich was falsch gemacht? --Eike 15:49, 27. Aug. 2010 (CEST)
Hm, ich hab mich nur an der digiKam-Homepage orientiert, wo es heißt: „digiKam for windows can be obtained via the KDE windows installer.“ Grüße, --ireas {d · c · b} 15:55, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich würd's erstmal mit Picasa probieren – bin ich eine Weile lang gut mit gefahren, bis es mir auf den Keks ging, dass man Tags nicht hierarchisch vergeben kann. --El Grafo (COM) 16:31, 27. Aug. 2010 (CEST)

Hallo, war eigentlich meine Frage, daher Dank an Eike, daß er für mutig war. Wen ich das mit IPTC richtig verstanden habe, läßt dies eine ausführliche Beschreibung der Bilder zu. Das wäre fantastisch. Weshalb ich dann mal digiKam ausprobieren werde. Danke sehr! Liebe Grüße --Catfisheye 16:59, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Welche Rasse ist das?

Hallo, ich schreibe gerade eifrig am Artikel Lyndon B. Johnson und würde im Abschnitt Privates gern ein Satz über den Hund der Johnsons schreiben. Jedoch bin ich alles andere als ein Tierexperte. Könnte mir jemand sagen um was für einen Hund es sich auf dem verlinkten Bild handelt? Danke, Jerchel 16:22, 27. Aug. 2010 (CEST)

Keine bestimmte Rasse, Yuki war offenbar ein Mischling (vgl. z.B. hier). Joyborg 16:33, 27. Aug. 2010 (CEST)
Korrekt heisst das Stragami. Schwanzgewedel --Dansker 16:48, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ach?! Nie gehört, danke! Kenne mich eben besser mit Katzen aus... Joyborg 16:57, 27. Aug. 2010 (CEST)
Das ist letztens ja recht deutlich geworden. *Grinsekatze* --Dansker 17:20, 27. Aug. 2010 (CEST)
Eben kam ein LA auf Stragami. (Aber nicht von mir!) Joyborg 19:24, 27. Aug. 2010 (CEST)
*jaul* Wo isser den hin, der LA? Die Begründung wäre interessant um klüger zu werden. --Dansker 20:13, 27. Aug. 2010 (CEST)
Siehe Diskussion:Mischlingshund. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 20:20, 27. Aug. 2010 (CEST)
Bedankt. Gruss zurück --Dansker 20:30, 27. Aug. 2010 (CEST)
Vielleicht kann auch Portal:Hund/Rassebestimmung weiterhelfen? -- Timo Müller Diskussion 17:32, 27. Aug. 2010 (CEST)
Siehe auch en:United States presidential pets, der dargestellte Hund (Yuki, nehme ich an) gilt als Mischling. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 18:59, 27. Aug. 2010 (CEST)
"presidential pets" - die spinnen, die Amis. --Gnom 19:08, 27. Aug. 2010 (CEST)
Öhm, das war eigentlich schon seit 16:33 Uhr bekannt. Und dass "Mischlinge" jetzt "Stragami" heißen, seit 16:48. ;-) Joyborg 19:16, 27. Aug. 2010 (CEST)
Reproduzierbarkeit ist bekanntlich ein Grundpfeiler wissenschaftlicher Arbeit. In beiden Fällen ;-). Gruss, --Cú Faoil RM-RH 19:26, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Online-Weindatenbank?

Gibt es eine frei zugänglicheOnline-Weindatenbank - vorzugsweise eine, die im Aufbau und Richtlinie der WP nahekommt?

Und Zusatzfrage an die Bild-Rechtexperten: unterliegen Warenetiketten wie etwa das, was auf einer Weinflasche draufklebt, dem Urheberrecht?

Chiron McAnndra 17:23, 27. Aug. 2010 (CEST)

Vielleicht hilft dir wein-plus.de weiter.
Und sofern ausreichende Schöpfungshöhe erreicht ist (dürfte im Regelfall gegeben sein), unterliegen in Deutschland auch Flaschenetiketten (unter anderem) dem Urheberrecht. --Snevern (Mentorenprogramm) 18:48, 27. Aug. 2010 (CEST)
WineDemocracy.com. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 19:04, 27. Aug. 2010 (CEST)

@Snevern - Das heißt dann also, daß eine potentielle gute Idee wieder mal in die Arme der Kommerziellen getrieben wird, da der Aufwwand, den es bedeuten würde, jeden Weinflsachnetikettenkünstler zu findden, rauszukriegen, wie lange das Teil so existiert, ihn (falle er noch lebt, falls nicht, und falls überhaupt bekannt, denn ich denke, daß die meisten Erben von Leuten, die irgendwann im Leben mal ein Weinflaschenetikett kreiert haben, haben keine Ahnung davon, daß sie in dieser Angelegenheit Rechtsansprüche anmelden könnten) anzuschreiben und dazu aufzufordern, ein eindeutiges und formgerechtes OK abzugeben, ist einfach dermaßen sinnlos aufwändig, daß das nur jemand macht, der eh vor hat, für das Endprodukt Kohle abzugreifen. Dabei wäre die überwiegende Anzahl dieser Etiketten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr geschützt, weil das Design einer Marke, die schließlich vom Produkt her schon traditionsbewußt sein soll, oft mehr als einfach nur alt ist. Wer würde das denn genau wissen? Oder anders gefragt: nach welchen Kriterien kann ich ermitteln, ob die Schöpfungshöhe eines Werkes hoch genug ist oder nicht? Nehmen wir mal an, es gäbe in Deutschland 5000 verschiedene Weinetiketten und nehmen wir mal weiter an, 4900 davon wären in ihrer Schöpfungshöhe zu niedrig oder ihr Design wäre zu alt, um es rechtlich auswerten zu können - es kann doch wohl nicht angehen, dass ich, um ja auf er richtigen Seite zu sein, alle 5000 kontaktieren muß - und von allen eine einddeutige Antwort abwarten muss! - bevor ich loslegen darf. Irgendwo müßte es da doch eine offizielle Liste geben, die alle Etiketten, die in dieser Hinsicht rechtlich relevant sein könnten, aufführt. Chiron McAnndra 20:41, 27. Aug. 2010 (CEST)

@Faoil - Dein Beispiel hat entweder zu wenig Daten, oder es konzentriert sich auf spezielle Länder - ich hab ein paar zum Testen gesucht und kaum einen gefunden. Chiron McAnndra 20:49, 27. Aug. 2010 (CEST)

Was hast Du denn gesucht? Gruss, --Cú Faoil RM-RH 20:53, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ne, da muss ich Chiron McAnndra Recht geben. Die Idee der Site ist ja charmant: Dass eine Menge von Laiendaten und -beurteilungen am Ende ein realistisches Bild ergäbe. Dafür muss es aber auch eine Menge Beiträge geben. Ich habe mal nach Rheingauer und rheinhessischen Rieslingen gesucht: ein knappes Dutzend Flaschen, die es zufällig in einen amerikanischen Laden verschlagen hat, so zwischen 2 und 70$ (der Rachenputzer für zwei Dollar kommt gar nicht so schlecht weg), jeweils einmal getestet, mit den üblichen Belanglosigkeiten (schmeckt alles nach Melone und Zitrusfrüchten). Ein Niersteiner mit 12,5% Alkohol wird als extrem wässrig beschrieben; da sagt einem doch der gesunde Menschenverstand: kaputt, gepanscht, oder der Tester hat vorher drei Chiliburger mit Zwiebelringen gegessen. Die Site guck ich mir in fünf Jahren nochmal an. Grüße 85.180.197.120 22:08, 27. Aug. 2010 (CEST)
Was genau ist denn diese potenziell gute Idee? Die Weindatenbank? Wenn du das für eine gute Idee hältst, dann mach es, aber verzichte auf die Reproduktion der Etiketten. Weine, die so alt sind, dass die Schöpfer ihrer Etiketten seit mehr als 70 Jahren tot sind, sind meist schon lange nicht mehr genießbar. --Snevern (Mentorenprogramm) 23:19, 27. Aug. 2010 (CEST)
@Faoil - eine Datenbank, die zumindest die wichttigsten Weine Europas bereits in der Grundausstattung enthät und erweiterbar ist. Um das ganze attraktiver zu gestalten, würde ich sowas auf eine Art aufziehen, bei der ausgewiesene (zertifiziert und Identitäsüberprüft) Weinkenner einen höheren Status haben als andere User,sodaß deren Einträge nicht ohne Prüfung überschrieben werden können. Ich denke, das würde ein paar davon bewegen, ihre Erkenntnisse auch dort einzubringen.
Hersteller, die ein eigenesInteresse daran haben, in so eine Datenbank aufgenommen zu werden, hätten beispielsweise auch einen Sonderstatus, der es ihnen erlaubt, auch mal mehr als nur das Etikett reinzustellen - dafür dürften sie beispielsweise keine Beurteilungen abgeben (sonst würden sie jja ihre eigenen besser und die der Konkurrenz schlechter bewerten) ggf sollte man eine Bewertung eh rauslassen, oder allenfalls solche aus rennomierten Quellen verwenden.
Worauf es mir hauptsächlich ankäme, ist die Beschreibung, sodaß man Herkunft, Hersteller, Sorte usw. problemlos ermitteln kann.
@Snevern - was ist denn auf den meisten Etiketten drauf? Der Name, das Weingut, der Jahrgang und bei alten Weingütern ein Wappen oder etwas das dem entspricht - ich dachte heraldische Darstellungen seien gar nicht geschützt - oder hab ich das falsch verstanden? Und wenn ich mir so einige der Etiketten teilweise völlig fremder Weine anschaue, könnten viele der Designer sich gegenseitig verklagen - so ähnlich sind sie sich oft genug in ihren Darstellungen. Dummerweisse gibt es auf der Welt so immens viele Weingüter, daß Ähnlichkeiten kaum vermieden werden können, da es sich schließlich bei allen grundsätzlich um das gleiche Produkt handelt (wenn auch immer wieder einzelne behaupten, daß das, was dieser oder jener Konkurrent herstelle, kein Wein sei). Chiron McAnndra 23:43, 27. Aug. 2010 (CEST)
Weinetikett
01-rhubarb stalks.jpg Bitte den Hinweis zu Rhabarberwein beachten!
Nachtrag: Dann wäre also das Bild hier nicht legal in Commons?
Chiron McAnndra 00:19, 28. Aug. 2010 (CEST)
Nimm das nicht persönlich, aber die Anzahl deutschländischer Weine innerhalb der wichtigsten Weine Europas dürfte relativ begrenzt sein. Bordeaux, Burgund, Champagne, Italien und Spanien sind in der Seite jedenfalls doch erstaunlich gut vertreten. Gruss, --Cú Faoil RM-RH 00:43, 28. Aug. 2010 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

[Bearbeiten] Fotokamera

Hallo, ich suche nach einer professionellen Fotokamera, ich möchte gerne eine leistungs starke kamera bis 1500€. Doch ich bin mir nicht sicher welche Kamera ich mir kaufen soll... Ich habe mal geguckt und habe mir die Canon EOS 60D ausgeguckt aber ich weiss nicht ob es das richtige für mich ist. Was meint ihr, mit welcher Kamera bekommt man schöne, klare, qualitative Fotos hin, welche würdet ihr mir raten? Ich freue mich über eure Anworten, Gruß-- Picture8 Bilderbewertung + - 17:02, 27. Aug. 2010 (CEST)

Hast du schon mal eine Spiegelreflex gehabt? --Seewolf 17:03, 27. Aug. 2010 (CEST)
Nein hatte ich noch nicht, meinst du es währe gut erstmal erfahrung mit einer Spiegelreflex zu haben?-- Picture8 Bilderbewertung + - 17:06, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich glaube aber das ein Spiegelreflexkamera sich am besten für mich eignet.-- Picture8 Bilderbewertung + - 17:12, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich würde den Einstieg dann etwas preiswerter wählen. Du kriegst einen ordentlichen Einstieg in ein Spiegelreflexsysttem auch schon um 500. Bei Canon wäre das die 500D oder 550D, dann hast du noch viel Luft nach oben für wirklich gute Objektive. Welche du brauchst, merkst du aber erst, wenn du ein bisschen fotografierst. Aber zu deiner Frage: ich halte das Canon-System für ein sehr ausgereiftes, und die 60D hat die fehlenden Features meiner 400D, so dass ich sie mir wohl kaufen werde. --Seewolf 17:15, 27. Aug. 2010 (CEST)
Aber wenn ich mir schon so eine Kamera anschaffe, möchte ich ja eben was vom besten und neuesten, oder etwas was die gleiche Qualität hat. Welche vorteile hat die 60d eigentlich gegenüber der 500D/550D?-- Picture8 Bilderbewertung + - 17:31, 27. Aug. 2010 (CEST)
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe die 50D und bin sehr zufrieden damit. Allerdings denke ich, dass zum Einstieg eine 500D oder 550D völlig ausreicht. Investiere das dabei gesparte Geld lieber in ein gutes Objektiv- Das Kit-Objektiv taugt nicht viel. Lass es also lieber weg. Überleg Dir zudem, ob es immer das neueste Modell sein muss. Diese Kameras sind meist erheblich teurer und kranken zudem ab und an noch an Kinderkrankheiten, während die älteren diese schon hinter sich gelassen haben. Gruß Matthias Süßen ?!   +/- 17:27, 27. Aug. 2010 (CEST) PS: mit der 7D bist du als Anfänger (sorry!) überfordert.

http://www.dpreview.com/ tolle Website. --Catfisheye 17:37, 27. Aug. 2010 (CEST)

Da gibt es noch von Sony die Alpha Serie. Semiprofessionell gibt es jetzt die Alpha 380, (der Vorgänger 350 ist günstiger zu haben) die reicht für Otto Normalverbraucher. Die ist zwischen zwei Bildern rasant schnell. Wie schon oben gesagt, kommt es auf das Objektiv an, bzw. was Du fotografieren willst. Die haben auch ein Zoom 18 - 250 mm mit erträglichen Randlichtabfall, allerdings ein Pfund schwer. Sonst gibt es recht gute und leichte Wechselobjektive 18 - 70 mm und 55 - 200 mm. Das Objektiv 18/70 reicht für die üblichen Aufnahmen zu Hause aus. Nachteil ist dass diese Objektive die Minoltafassung haben und damit nur mit der Marke Minolta kompatibel sind. Damit ist eine weitere Marke genannt, die auch infrage kommt und man anschauen sollte.--91.56.212.116 17:57, 27. Aug. 2010 (CEST)

Viel wichtiger als die Kamera ist das Objektiv bzw. die Objektive. An den allermeisten Kameras ist ein "Kit"- Objektiv dran, was nicht allzuviel taugt. Du müßtest mal erläutern, was du eigentlich fotografieren möchtest. Blümchen und Käfer verlangen ein Macro, für Architektur brauchst du einen Weitwinkel, für Vögel ein Tele. Und die Objektive, die das alles bieten, die taugen wiederum nicht viel oder sind unbezahlbar. --Marcela Miniauge2.gif 18:09, 27. Aug. 2010 (CEST)

Eigentlich möchte ich so ziemlich alles fotografieren was mir in die quere kommt, Tiere, Blumen, Autos, Häuser...usw. Man könnte ja auch mehrere Objektive kaufen, aber so ein Durchschnittliches Objektiv kostet ja auch einiges... Könnte man denn mit einer 500D mit einem guten Objektiv genau so viel rausholen wie mit einer 60D oder 7D Canon Kamera?-- Picture8 Bilderbewertung + - 18:16, 27. Aug. 2010 (CEST)

Ich selbst habe eine gebrauchte Nikon D-50 und ich brauche nichts anderes. Wenn schon ein Allroundobjektiv dann gleich eine "Gummilinse": 18-200 oder so ähnlich. Wenn du merkst, daß du Weitwinkel brauchst, kommt später ein 10-20 dazu. Hinzu kommen die (umstrittenen) UV-Filter als Objektivschutz, ev. Polfilter, vielleicht ein Blitz, ein Stativ... Lieber bei der kamera etwas sparen, die verfallen schneller als Objektive. --Marcela Miniauge2.gif 18:36, 27. Aug. 2010 (CEST)

Eine Freundin hat jetzt fast ein Jahr lang viele Kameras und Objektive getestet, alles System Nikon, Canon oder andere tuns aber auch: Kameras:

Objektive:

Alle hat sie mehrere Wochen getestet, sie hat sich für ein 17-70 entschieden und ist damit seit etwa 2 Monaten absolut glücklich. --Marcela Miniauge2.gif 18:42, 27. Aug. 2010 (CEST)

aha, merk ich mir.-- Picture8 Bilderbewertung + - 19:06, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich habe mich hier noch mal umgeguckt und mir gefällt die Canon 20d, was haltet ihr von der 20d?-- Picture8 Bilderbewertung + - 19:06, 27. Aug. 2010 (CEST)
Die ist halt auch schon älter, war aber damals eine tolle Kamera und sollte auch heute noch gute Fotos machen. Der größte Teil des Fortschritts bezieht sich auf höhere Auflösung und weniger Rauschen bei hoher Empfindlichkeit sowie ein paar Bedienfunktionen. Zum Einstieg ist eine Gebrauchte bestimmt nicht schlecht. --Seewolf 19:52, 27. Aug. 2010 (CEST)
Falls du rein zufällig aus dem Raum Nürnberg kommst, komme doch mal beim Wikipedia:7. Foto-Workshop vorbei, da kannst du mal alle möglichen Modelle in die Hand nehmen und ausprobieren. --Marcela Miniauge2.gif 20:09, 27. Aug. 2010 (CEST)
Nee, ich komme aus Dortmund, vielleicht wär ich trotzdem gekommen, aber die Teilnehmerliste ist ja geschlossen und ich habe wahrscheinlich da auch keine Zeit...-- Picture8 Bilderbewertung + - 20:35, 27. Aug. 2010 (CEST)
Über die geschlossene Liste mach dir mal keine Gedanken... ;) --Marcela Miniauge2.gif 11:30, 28. Aug. 2010 (CEST)
Danke, aber die ca. 6 Stunden Fahrzeit nach Nürnberg sind mir och leider etwas zu viel... Vielleicht komme ich dann das nächste mal :). --Picture8 Bilderbewertung + - 13:06, 28. Aug. 2010 (CEST)
Schließe mich meinen Vorrednern an. Es gibt keine beste Kamera. Es hängt immer von den eigenen Ansprüchen und auch vom Geschmack (!) ab (ich persönlich mag z.B. die Nikon-Bedienung nicht, da kann die Kamera noch so gut sein). Wenn Du noch nie eine Spiegelreflex hattest ist das Gehäuse erstmal vollkommen egal. Wirklich. Auf keinen Fall würde ich mir an Deiner Stelle eine aktuelle Top-Kamera kaufen: Bist Du die ausreizt ist sie veraltet und Du hast Geld zum Fenster rausgeworfen. Kauf Dir lieber eine preiswerte, vielleicht sogar eine Gebrauchte. Für den Anfang reicht auch eine Gummilinse. Nach den ersten paar Tausend ;) Fotos kommst Du dann von ganz alleine drauf welche Features für Dich wichtig sind und worauf Du bei Deiner 2. Kamera dann achten willst. Und Du kommst auch von selber drauf, dass Du z.B. ein lichstarkes Makro brauchst, oder doch eher ein 17mm Shift-Objektiv. Oder auch, dass Dir der ggf. eingebaute Blitz zu schwach ist und Du doch lieber was Professionelles hättest. Also kurz: Beim ersten Gehäuse ruhig sparen, beim nachgekauften Zubehör, insbesondere bei Objektiven, dann auf Qualität achten. Objektive und Blitzgeräte lassen sich i.d.R. über viele Jahre an den jeweils aktuellsten Modellen (des selben Herstellers) weiterverwenden. MfG, --R.Schuster 18:58, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Artikelsuche: Illustrationen mit beschreibendem Text

Bin auf der Suche nach dem Artikel, der sich mit Illustrationen mit beschreibendem Text befasst, wodurch beispielsweise eine (vermeintlich) sexualisierte Abbildung in gewisser Weise verhüllt wird und somit an Seriosität gewinnt. Ich meine mich erinnern zu können, dass „Adam und Eva“ beziehungsweise das Feigenblatt eine Rolle spielen, also möglicherweise namensgebend sind oder zumindest als Beispiel angeführt werden. --Seth Cohen 19:35, 27. Aug. 2010 (CEST)

Du meinst aber nicht Feigenblatt, oder? --Aalfons 19:54, 27. Aug. 2010 (CEST)
Ich fürchte doch. Der Artikel hat sich nur so sehr verändert, seit dem ich ihn damals las, dass ich ihn nicht wiedererkannte. Ein Blick in die Versionsgeschichte führte mich zu den gesuchten Begriffen, nämlich „metaphorisches Feigenblatt“ und „ästhetizistische Verfremdung“. Vielen Dank! --Seth Cohen 20:23, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Sicherheitskontrollen und verpasster Flug

Haie ihrs,

beim Fliegen von und nach Israel gibt es ja Sicherheitskontrollen die bis zum Angucken der Unterhose gehen (das ist kein Scherz sondern ernst). ... Was passiert eigentlich wenn ich supervorbildlich 3h eher bei der Kontrolle aufschlage, die aber ewigkeiten brauchen und ich dadurch meinen Flug verpasse? Bekomme ich ein neues Ticket? Wartet mein Flieger oder ? - Es geht mir dabei speziell um das Fliegen zw. Israel und Deutschland. Quellen wären toll ...Sicherlich Post / FB 19:58, 27. Aug. 2010 (CEST)

Wenn du kontrolliert wirst, hast du eingecheckt, bist also im "System". Man weiß also, daß du auf dem Weg bist. Wenn sich da jemand über Gebühr verspätet, wird auch bei den Sicherheitsbehörden nachgefragt, was da los ist. Auf mich hat der Flieger in Helsinki gewartet, der komplette Bus stand abfahrtbereit 15 Min. nach Abflug noch da. --Marcela Miniauge2.gif 20:05, 27. Aug. 2010 (CEST)
nö! - also in berlin beim Fliegen nach Israel kriegst du schon ein Privatgespräch bevor du überhaupt deine Tasche aufs Band gelegt hast ....Sicherlich Post / FB 20:41, 27. Aug. 2010 (CEST)
Aber da hat man doch schon eingecheckt? --Marcela Miniauge2.gif 20:46, 27. Aug. 2010 (CEST)
nein ...Sicherlich Post / FB 21:19, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Film gesucht

Bitte um Hilfe, wie bei anderen derartigen Fragen hier. Wie heißt der Film, bei dem die Hauptpersonen (Alien, Roboter?) den vermutlich letzten Menschen auf der Welt finden, einen uralten Mann, der allein mit diversen Katzen in der Bibliothek eines Kuppelbaus (vermutlich in Washington DC) lebt? 85.178.90.191 20:40, 27. Aug. 2010 (CEST)

Logans Run Alter Mann, Katzen, Bibliothek - coool! "Alien", "Roboter" - Hehehe! Das liegt nur daran, dass Michael York als Schauspieler ein bissl hölzern ist... Geezernil nisi bene 20:56, 27. Aug. 2010 (CEST)
Der alte Mann ist übrigens niemand geringeres als Sir Peter Ustinov himself. --Lkl ★ 18:58, 28. Aug. 2010 (CEST)
Danke, genau das war der Film. 85.178.101.220 00:53, 29. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Kalte Enteignung

Was hat die Analogabschaltung mit den Umweltzonen gemeinsam? --84.61.172.89 20:50, 27. Aug. 2010 (CEST)

FRAGETROLL --Aalfons 21:12, 27. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Medizinischer Begriff gesucht

Guten Abend, wie ist der Begriff für ein Überbein des 5. Mittelfußknochens am Übergang zum Würfelbein? Also quasi ein Hallux valgus, nur auf der Außenseite. Und auch kein Schneiderballen, sondern weiter Richtung Ferse? --79.239.149.115 20:51, 27. Aug. 2010 (CEST)

Ist das vielleicht ein Spezialfall des Fersenbeins? --Sr. F 21:25, 27. Aug. 2010 (CEST)
Nein, das Überbein ist an dieser Stelle: http://www.roentgenpraxis-lichterfelde.de/ct/img/abbildungen/89-ct-fuss-3d-rekonstruktion.jpg --79.239.136.68 22:29, 27. Aug. 2010 (CEST)
Exostosen können de facto an jedem Knochen an jeder Stelle auftreten. Nur für recht häufige Lokalisationen gibt es spezielle Namen. Uwe G. ¿⇔? RM 09:46, 28. Aug. 2010 (CEST)
Hm OK, danke. Dann muss ich wohl doch mal zum Afterarzt. --79.239.164.57 13:03, 28. Aug. 2010 (CEST)
Das abgebildete akzessorische Ossikel wird Os Vesalium genannt. Ist nicht selten. --MBq Disk 19:48, 2. Sep. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] schlankes Linux mit OpenOffice

gibt es ein schlankes Linux, was wenig Anforderung an die Hardware legt, auf dem OpenOffice vorinstalliert ist? Schlanke Fenstermanager und OO?--91.14.244.132 20:57, 27. Aug. 2010 (CEST)

Knoppix. --Rotkaeppchen68 21:15, 27. Aug. 2010 (CEST)
Knoppix erfüllt die Voraussetzungen ganz gut. Es hat den schlanken LXDE, das eher wuchtige OpenOffice ist aber auch dabei. Der Nachteil ist, dass Knoppix in erster Linie als Live-System gedacht ist. Eine Installation auf Festplatte ist zwar möglich, aber die Knoppix-FAQ sagt: F: Kann man die Distribution von der CD auch auf Festplatte installieren? A: sudo knoppix-installer. Keine Garantie. Als Alternative gäbe es Lubuntu (das ist ein Ubuntu mit LXDE, daher der Name). Da ist OpenOffice allerdings nicht von Haus aus dabei, kann aber leicht nachinstalliert werden. --62.226.218.75 21:56, 27. Aug. 2010 (CEST)
Mhh also nix passendes, naja ich auch mir mal knoppix und lubuntu an. vielleicht kann ich das lubuntu mit openoffice selber bauen--91.14.244.132 22:15, 27. Aug. 2010 (CEST)
Möglich ist das sicher. Aber frag mich nicht, wie das genau geht. ;-) Muss denn OpenOffice unbedingt schon auf der Installations-CD mit drauf sein oder benötigst du sie hauptsächlich als Live-CD? Als Live-CD trifft Knoppix deine Anforderungen, man kann es nur nicht so ohne weiteres Aktualisieren, wenn es auf der Platte installiert ist. Lubuntu ist zwar auch erstmal ein Live-System, aber letzendlich eher für eine feste Installation gedacht. Man muss halt nur OpenOffice nachinstallieren (AbiWord und Gnumeric sind vorinstalliert, die kann man ja deinstallieren, aber Knoppix ist auch nicht grade klein, falls es auf Festplattenplatz ankommt). Gibt es keinen (gescheiten) Internetzugang in der Nähe des Rechners, auf dem installiert werden soll? --62.226.218.75 22:27, 27. Aug. 2010 (CEST) PS: Also falls es wirklich ein reiner Schreibrechner werden soll, ohne Internetzugang, dann nimm Knoppix. Updates kann er ja eh nicht ziehen und die "Gefahr" aus dem Internet ist auch nicht vorhanden (darf dann aber halt echt nicht ans Netz).

[Bearbeiten] Lebensversicherungen und Suizid

Moin, Frage an die Versicherungssachverständigen und sonstwie kundigen: Zahlen Versicherungen überhaupt die garantierten Todesfallsummen aus, wenn sich der Versicherte freiwillig das Leben nimmt? PS: Nicht das ich "etwas" vor habe, sondern diese Frage geistert hier nur so im Raum um. Danke und Gruß46.114.58.118 20:59, 27. Aug. 2010 (CEST)

Natürlich nicht. <- Irrtum. Joyborg 21:02, 27. Aug. 2010 (CEST)
(BK) Das hängt davon ab, wie viel Zeit zwischen Vertragsabschluß und Suizid liegt. Die Grenze liegt, wenn ich mich nicht irre, in der Regel (also wenn keine Fakten vorliegen, die etwas anderes nahelegen) bei drei Jahren. --Fritz @ 21:03, 27. Aug. 2010 (CEST)
Haben wir auch so. --Dansker 22:24, 27. Aug. 2010 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Moin, Danke an Euch für die Antworten, 212.23.104.26 09:42, 28. Aug. 2010 (CEST)

Die Drei-Jahres-Frist entfällt wenn feststeht (anzunehmen ist) das der Selbstmörder nicht Herr seiner Sinne war. Z.B. unter Einfluss starken Rauschgiftes oder bei geistiger Verwirrung!--Fraschra 17:57, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Pahlacht (Irland)

Aus der Suchhilfe geholt. Hat noch jemand Einfälle? Geezernil nisi bene 21:21, 27. Aug. 2010 (CEST)

Wer weiß, wo genau sich dieser Ort befindet? Es könnte ein Kloster in Irland sein, weil in Quellen von einem Abt Dichulus von Pahlacht gesprochen wird. Wo liegt Pahlacht?--87.176.108.76 15:43, 27. Aug. 2010 (CEST)

Es geht um den Eintrag in der no:WP? Es gab Versuche, den Autor mit einer gewissen Dicuil oder Dichull, die Abt von Pahlacht war, irgendwann um 760 geboren worden zu identifizieren, aber es ist nicht bewiesen.  ? Geezernil nisi bene 15:54, 27. Aug. 2010 (CEST)
bald mehr... Geezernil nisi bene 15:57, 27. Aug. 2010 (CEST)
Tallaght (irisch Tamhlacht, Taimhleacht, Tamlactense (Monasterium), Tamlact, Taulaght, Tamelag, Talaute, Tallaght, Talaught, Tavelaght, Tawlaght, Tallogh, Tallaugh, Tallow, Tallaght, Tamhlacht) und da gab es auch ein Kloster. Könnte das passen? Geezernil nisi bene 16:08, 27. Aug. 2010 (CEST)

Wie kann ich wissen, ob Pahlacht dieses Tamhlacht ist???? (nicht signierter Beitrag von 87.176.86.141 (Diskussion) 19:03, 27. Aug. 2010 (CEST))

Durch Nachforschungen. (a) Findest du in Irland einen anderen Ort, der so ähnlich heisst (...ich nicht...) und (b) auch ein Kloster hat. (c) Gab es das Kloster zu der erwähnten Zeit (790 +/- 20 Jahre) schon? (d) Wie sicher ist die Aussage (anders gefragt: WOHER stammt sie URSPRÜNGLICH), dass der Ort Pahlacht heisst. Diese 4 Fragen beantworten - und dann nachdenken. Geezernil nisi bene 19:19, 27. Aug. 2010 (CEST)
Habe mich nochmal - für dich - durch den Staub gewühlt (und fühle mich in meiner Meinung bestärkt): Dieses Pahlacht wird nur in Zusammenhang mit dem Autor Letronne erwähnt. Ist es nicht merkwürdig, dass nur ein einziger Author über dieses irische Kloster schrieb? Liegt da nicht eher ein Schreib/Lesefehler vor? Denn man findet auch den String "Abbot of Tamhlacht" im Web. Schönes Wochenende. Geezernil nisi bene 20:51, 27. Aug. 2010 (CEST)
Letronne ist derjenige, der erstmals den Autor Dicuil, dessen Herkunft unbekannt ist, mit einem Abt Dichullus, der in den Irischen Annalen erwähnt wird, verband und die These aufstellte, dass diese beiden Personen identisch sein könnten (Dicuil ist die irische Namensform, Dichullus die lateinsche). Eine These, die nur auf dem Vornamen basiert, und daher nicht besonders belastungsfähig ist (es gab anscheinend mehrere Personen im alten Irland, die diesen Vornamen trugen, der Abt ist lediglich der einzige, der urkundlich erwähnt ist und zudem aus der selben Zeitperiode wie der Autor stammt).
Dass Pahlacht mit Tallaght identisch ist, halte ich für unwahrscheinlich. Tallaght basiert auf einer Zusammensetzung támh + leacht und wurde zu Lebzeiten von Dicuil/Dichullus noch mit m geschrieben. Das m ist erst später durch Lautwandel entfallen. Wir müssten also gleich zwei Schreibfehler annehmen. Und da das leacht in Tallaght "Begräbnisplatz" bedeutet und leacht im modernen Irisch "Flüssigkeit, Wasser" bedeutet, was beides durchaus häufiger in Ortsnamen vorkommen kann, sollte auf die Ähnlichkeit der zweiten Silbe kein zu großer Wert gelegt werden.
Es erscheint mir am Plausibelsten anzunehmen, dass das Kloster Pahlacht untergegangen ist, ohne jemals wieder in uns überlieferten Urkunden erwähnt worden zu sein, oder dass das Kloster später einfach unter anderem Namen firmierte. Da die Quellen für das Mittelalter doch recht rar gesät sind, ist es durchaus denkbar, dass ein Kloster auf diese Weise einfach verschwindet. --::Slomox:: >< 00:46, 28. Aug. 2010 (CEST)
Letronnes Originaltext gibt es hier. Leider erwähnt er nur allgemein die Irischen Annalen, nicht die konkrete Textstelle. Die verschiedenen Irischen Annalen kann man hier in digitaler Form abrufen. Zwar kommen mehrere Träger des Namens Dicull vor (in verschiedenen Schreibweisen), aber keiner in Zusammenhang mit Pahlacht. --::Slomox:: >< 01:12, 28. Aug. 2010 (CEST)
Und auf Seite 9 von Letronnes Text gibt es doch eine Quellenangabe: John Colgans Acta Sanctorum Hiberniae, t. I, p. 92; t. II, p. 115. Die scheint es leider nicht online zu geben. --::Slomox:: >< 01:48, 28. Aug. 2010 (CEST)
Danke! WEN könnte man anschreiben, um da mal nachzusehen. Es ist als Facsimile reproduziert. Das interessiert mich jetzt - ob der Franzose einen Lesefehler gemacht hat.
Ich verlinke zum Frager. Geezernil nisi bene 11:14, 28. Aug. 2010 (CEST)
Dafür gibt es die WP:BIBA. --тнояsтеn 12:21, 28. Aug. 2010 (CEST)
Ja, das wäre möglich, aber gibt es nicht einen Forscher, der dieses Gebiet - historisch-geografisch (gibt es ja auch z.B. in der Bibelforschung - beackert hat? Da kommen dann manchmal noch ein paar Hintergrund-Infos rum. Konkret: Ein bekannter Dicuil/Dichullus-(irische-Klöster-)Forscher ? Geezernil nisi bene 12:32, 28. Aug. 2010 (CEST)
Ich hab zwischenzeitlich bereits auf Wikipedia:Bibliotheksrecherche/Anfragen#John Colgans Acta Sanctorum Hiberniae nachgefragt. --::Slomox:: >< 12:49, 28. Aug. 2010 (CEST)

DANKE!!!!! Kann nur für die Hilfe danken, bin ganz sprachlos, was man im Net so finden kann!! Es gibt wohl keine alten Karten, wo dieser Ort drauf wäre oder wenigstens die Lage beschrieben in einem Buch. (nicht signierter Beitrag von 87.176.86.141 (Diskussion) 13:14, 28. Aug. 2010 (CEST))

Spannend, spannend! In der Zwischenzeit könnte man suchen, was sich an Listen von Alten Klöstern in Irland finden lässt. Hey, Spezialisten, hat jemand Verbindung zu vatikanischen Bibliotheken? Wenn die sich nicht mit den Zweigstellen auskennen, wer sonst! ;-) Geezernil nisi bene 13:54, 28. Aug. 2010 (CEST)
Hallo Grey! Ich meine, user:AndreasPraefcke kennt sich auf dem Gebiet Irland im Mittelalter gut aus, bin mir aber nicht so ganz sicher, ob er auch hier weiterhelfen kann. Aber Du kannst es ja versuchen. ... Doc Taxon @ Discussion 14:38, 28. Aug. 2010 (CEST)
Da verwechselst Du mich. Ich kenne mich mit Irland im Mittelalter leider überhaupt nicht aus. --AndreasPraefcke 18:34, 28. Aug. 2010 (CEST)

Ich glaube ihr müsst mal den da AFBorchert fragen.--Unterillertaler 16:50, 28. Aug. 2010 (CEST)

Nach der Anfrage auf WP:BIBA hat Doc Taxon mir jetzt die Scans aus der Acta Sanctorum Hiberniae zukommen lassen. Auf Seite 92 ist der erste Buchstabe des Ortsnamens etwas undeutlich geschrieben. Wenn man den Buchstaben mit anderen Buchstaben im Dokument vergleicht, ist es weder klar als P noch als T zu identifizieren. Es sieht aber eher nach T aus. Eventuell also doch bloß ein Lesefehler Letronnes. Auf derselben Seite wird auch das Kloster Tallaght erwähnt, was einerseits darauf hindeuten könnte, dass unser Kloster mit ihm identisch ist, aber andererseits auch dagegen spricht, denn Tallaght wird dort Tamlacht geschrieben, während unser Kloster eindeutig im Dokument ein h statt des m hat. --::Slomox:: >< 21:31, 31. Aug. 2010 (CEST)
Halt stop, eine Korrektur noch: das a im Dokument hat anscheinend einen Überstrich bzw. ein Makron, dass ja oft für ausgelassenes nachfolgendes n oder m steht. Damit deutet für mich alles darauf hin, dass Letronne sich verlesen hat. Gemeint sein wird also Tamhlacht und nicht Pahlacht. Und die über 50 Autoren, die Pahlacht in ihren Büchern erwähnen, haben vermutlich alle voneinander abgeschrieben, ohne die Quellen zu überprüfen. --::Slomox:: >< 21:42, 31. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] 28. August 2010

[Bearbeiten] Welche Tiere geben bei der Paarung Laute von sich?

Bei Begattung und En:Animal sexual behaviour steht nichts darüber ... Im Netz ist mal was von Chinchillas und Schildkröten zu lesen, aber es ist auf Anhieb keine Aufzählung zu finden, welche Tierart welche Laute beim Sex von sich gibt. Wer weiß mehr? --77.4.81.31 00:31, 28. Aug. 2010 (CEST)

Ein Löwenpärchen bei der Kopulation (Das Bild wurde von Jimbo übersehen.)
Kauf dir eine Jahreskarte für den Zoo und mach ein bisschen Feldforschung. --El bes 00:56, 28. Aug. 2010 (CEST)
Von Igeln, Schwänen und Menschen weiß man es. Bei Tieren, die im Flug begatten (Bienen, Schnaken, Mauersegler, Eintagsfliegen) gibt es zumindest Fluggeräusche. --Rotkaeppchen68 01:08, 28. Aug. 2010 (CEST)
Und alle Feliden, aber das wusstest du ja vermutlich schon. - Joyborg 10:05, 28. Aug. 2010 (CEST)
Auch Schimpansen. J.Diamond beschreibt, dass Schimpansinnen um so lauter beim Schnackseln sind, je höher der Rang des Männchens ("Alle mal heeeerkucken, ich....!"). Warum muss ich jetzt an eine TV-Berühmtheit denken??? Geezernil nisi bene 11:11, 28. Aug. 2010 (CEST)
Butter bei die Fische: an welche denn? :-) --Wwwurm Mien Klönschnack 11:21, 28. Aug. 2010 (CEST)
Keine Sorge - keine Fussballerbraut ... oder doch?!? Oh Gott, DA! Alle diese Assoziationen ... aaaaAAAARRGH! Geezernil nisi bene 12:03, 28. Aug. 2010 (CEST)
Zuchtstiere und Deckhengste ächzen auf eine sehr unnachahmliche Art (was bisweilen zu für einen Außenstehenden nicht nachzuvollziehenden drastischen Scherzen unter Veterinären führt). Der Flachlandgorilla und Schimpansen sind meines Wissens eher schweigsam, nur Bonobos beiderlei Geschlechts sind dagegen für ein nachdrückliches "Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja!" bekannt. --77.188.95.214 11:38, 28. Aug. 2010 (CEST)
ich dachte letztere geben nur ein "nichtsistunmöglich!" von sich... --Duckundwech 12:34, 28. Aug. 2010 (CEST)
Das stimmt ja auch, bloß ist das am Anfang, wenn sie sich treffen, tief in die Augen schauen und bevor sie loslegen... --77.188.95.214 12:39, 28. Aug. 2010 (CEST)
Bei Griechischen Landschildkröten fiept das Männchen in den höchsten Tönen. --Jossi 18:35, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] RAM-Cache / AMD64

Hi! Ist es klug vor einem Schreibzugriff (z B 8 Bytes) erstmal zu gucken, ob dort vllt schon der Wert steht? Früher war es mal so, dass man besonders bei hoher Nebenläufigkeit lieber ersteinmal überprüfen sollte, ob der Schreibzugriff überhaupt eine Änderung bewirkt... Aber heute könnte es doch sein, dass MMU und Cache (die Cache Line muss vllt sowieso erstmal gelesen werden?) das Dirty Bit nur setzen, wenn es auch wirklich eine Änderung gab... Das könnte insb. auch beim Swappen helfen... Thx. Bye. --Heimschützenzentrum (?) 01:01, 28. Aug. 2010 (CEST)

Was an RAM-Speicherzugriffen lange dauert ist die Adressierung, also die Wahl der richtigen Speicherzelle anhand der Adresse, nicht der eigentliche Zugriff auf die Speicherzelle. Adressieren muss man zum Lesen aber ebenfalls. Also spart man so nichts. Einen Unterschied macht es erst, wenn das Schreiben sehr viel länger dauert als das Lesen, z.B. bei EEPROMs oder Flash-Speicher. Hier sollte man auch allein wegen der begrenzten Zahl von Schreibzyklen zuvor prüfen, ob überhaupt etwas geändert werden muss. -- Janka 02:54, 28. Aug. 2010 (CEST)
hm - also mit meinem Athlon64 X2 5000+ dauert es _ohne_ "cmpq (%0), %%rax\nje 2f\n" 1,5 mal länger (auch wenn man ein movntiq benutzt) (ist vllt auch klar, weil die cache line ohnehin gefüllt (=gelesen) werden muss...?)... und wie gesagt: das evtl. unnötige swappen wegen des evtl. unnötig gesetzten dirty bits dauert _ewig_... ich dachte nur ich hätte mich irgendwie vertippt... einmal stand ich mit schaum vorm mund in der bank, weil mir n komma beim ausrechnen des eff. jahreszins verrutscht ist (danach wurde es nicht besser, weil mir 20% bausparzinsen wieder zuviel waren...)... :-) --Heimschützenzentrum (?) 08:20, 28. Aug. 2010 (CEST)
Es ist vermutlich kein Designziel gewesen, das Dirty-Bit abhängig vom bisherigen Inhalt der Cache-Line zu setzen. Dieser Fall ist ohnehin eher selten, normalerweise will man beim Kopieren von Daten ja *neue* Daten in einen zuvor unbenutzten Speicherbereich reinschieben. Dass die neuen mit den alten Daten völlig identisch sind fängt man lieber auf Programmebene mit einem einzigen "Dirty"-Bit für Teile der Struktur oder die ganze Struktur ab. Dann wird nur kopiert, wenn das auch wirklich notwendig ist, was im Endeffekt die meiste Zeit spart. -- Janka 12:39, 28. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Super vs. SuperPlus

Hallo, habeletztens ausversehen SuperPlus (98) anstatt Super Benzin (95) getankt, und mir kommt es so vor als bräuchte ich weniger Benzin. Habe den Tank zwar noch nicht leer gefahren um zu schauen, wie weit ich genau komme. Hat jemand Erfahrung? Lohnt es sich SuperPlus zu tanken, wenn man 8 cent mehr bezahlt. Holt man das im Verbrauch wieder rein, oder war mein erster Eindruck falsch?--Räubersmann 10:43, 28. Aug. 2010 (CEST)

Ja, manche meinen sogar, es erhöhe die Endgeschwindigkeit / das Drehmoment / eine beliebige, als wichtig angesehene Größe. Genaueres kannst Du, wie schon erahnt, erst sagen, wenn Du den Verbrauch über längere Zeit kontrollierst und vergleichst. Lies doch mal unter Motorenbenzin nach, was das überhaupt bedeutet; ansonsten hat der ADAC (meine ich, oder ein anderer Automobilclub?) das auch schon mal überprüft und ist zu keinem klaren Ergebnis gekommen.
Wenn man diese Frage in Auto- oder Motorradforen stellt, kann man sich schon mal Chips und Bier holen... Rednoise 11:25, 28. Aug. 2010 (CEST)
Ist das sozusagen das Freitagsthema der Motoristen-Community? ;-) --Dubaut 11:44, 28. Aug. 2010 (CEST)
(BK) Als grobe Faustformel kann gelten: ab etwa 5 % Einsparung beim Verbrauch lohnt sich der teurere Sprit (Faktoren wie Umweltbelastung, Lebensdauer des Motors, Leistung mal außer Acht gelassen). Ob das bei dir der Fall ist, hängt von zu vielen Einzelfaktoren ab (Fahrweise, Modell usw.), um es generell beantwo